Ermittlungen gegen Anabolika-Händler - zwei Festnahmen

Die Polizei stellte große Mengen Anabolika sicher.
Die Polizei stellte große Mengen Anabolika sicher.
Foto: Ingo Otto/Archivfoto
Was wir bereits wissen
Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz. Das LKA nimmt zwei Beschuldigte im Ruhrgebiet fest.

Duisburg.. Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) haben am Dienstag mehrere Wohnungen und Geschäftsräume im Ruhrgebiet durchsucht und zwei Personen festgenommen. Grund dafür waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Duisburg wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittel- und das Antidopinggesetz, wie LKA und Staatsanwaltschaft mitteilten.

Die Polizei fand bei den Durchsuchungen in Duisburg, Oberhausen, Bochum, Hamm, Dinslaken und Dortmund große Mengen Anabolika und beschlagnahmte insgesamt 17.000 Euro.

Ermittler untersuchen Inhalt der Nahrungsergänzungsmittel

Hintergrund der Aktion waren längerfristige Ermittlungen, sagte Detlef Nowatsch, Sprecher der Duisburger Staatsanwaltschaft. Hinweise, auch anonyme, hatten sie in Gang gesetzt. Der Hauptverdächtige aus Oberhausen wurde festgenommen, eine Frau, die vorläufig festgenommen worden war, ist wieder auf freiem Fuß. Die beiden handelten mit Nahrungsergänzungsmitteln. Wo genau sie festgenommen wurden, konnte Nowatsch am Mittwoch nicht sagen.

Polizei und Staatsanwaltschaft ging es nach eigenen Angaben nicht ausschließlich darum, verbotene Anabolika sicherzustellen. Die Ermittler werden auch die Nahrungsergänzungsmittel, die die Beschuldigten verkauft hatten, auf ihre Inhaltsstoffe untersuchen. Laut Staatsanwaltschaft sind diese Inhaltsstoffe in Deutschland teilweise nicht zugelassen und gesundheitsgefährlich.