Entwicklungsland bei Gleichberechtigung
04.03.2009 | 18:40 Uhr 2009-03-04T18:40:35+0100FRAUENTAG. Frauen verdienen immer noch weniger als Männer. Veranstaltung am 8. März.
Manche Dingen gehen relativ schnell. Als im Jahr 1911 erstmals der Internationale Frauentag begangen wurde, war das Wahl- und Stimmrecht für Frauen eine zentrale Forderung - der nach immerhin acht Jahren stattgegeben wurde. Anderes dauerte länger: Seit 1949 erst sind Frauen und Männer gesetzlich gleichgestellt, 1977 wurde das BGB Familienrecht dahingehend geändert, dass Frauen, die arbeiten wollten, ihre Männer nicht mehr um Erlaubnis fragen mussten. Andere Forderungen aus dem Jahr 1911 sieht der DGB bis heute, 98 Jahre später, nicht erfüllt: "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" und die Festetzung von Mindestlöhnen. Weswegen es für Angelika Wagner (DGB) weiterhin "sehr wichtig" ist, den Frauentag am Sonntag, 8. März, zu begehen. Denn: "Wir sind längst nicht da, wo wir sein wollen." Und darauf will der DGB mit einer Veranstaltung am 8. März, von 9.30 Uhr bis 14 Uhr, im Kleinen Prinzen aufmerksam machen.
Litauische Weisen In Sachen Gleichberechtigung, so Wagner, ist Deutschland im Europa-Vergleich "Entwicklungsland." 70 Prozent der Geringverdiener sind weiblich, Frauen bekommen bei gleicher Qualifikation für die gleiche oder vergleichbare Arbeit 23 Prozent weniger Lohn als Männer, werden bei der Sonderzahlungen benachteiligt, haben dafür aber längere Arbeitszeiten, so Wagner. "Warum?" - das ist eine Frage, die der DGB am Sonntag ab 12.30 Uhr in Interviews Lokalpolitikern stellt. Bürgermeisterin Doris Janicki (Grüne), Ellen Pflug (SPD), Sigrid Volk-Cuypers (CDU), Brigitte Diesterhöfft (Linke) und Harald Jeschke (Bürgerlich Liberale) stellen sich den Fragen von Britta Munkler (verdi) und geben Auskunft zum Stellenwert der Gleichberechtigung im Wahljahr.
Zuvor, ab 11 Uhr, berichten Frauen von ihrem Werdegang: Gabriela Grillo (Grillo Werke), Zeynep Bicici (Gewerkschaftssekretärin IG Bau), Nadine Florian (Betriebsrätin Siemens) und Zülfiye Kaykin (Geschäftsführerin der Begegnungsstätte Merkez-Moschee).
Und weil der Tag trotz der Schwere der Themen dennoch ein wenig schön sein soll, singt und spielt "Danaja" litauische Volksweisen. Wer an dem Tag, der mit einem Frauenfrühstück beginnt, teilnehmen möchte, wird gebeten, sich unter Tel: 0203/992750 oder duisburg@dgb.de anzumelden.
• Schon am Samstag, 7. März, verteilen die Frauen der Linken in der Innenstadt rote Rosen. Ab 10 Uhr machen sie zudem an einem Infostand vor dem Forum auf die unverhältnismäßig hohe Betroffenheit der Frauen von Hungerlöhnen, Minijobs und Hartz IV aufmerksam.
• Im Gegensatz zu den vorgenannten Aktionen sind bei der Veranstaltung des Vereins Frauen helfen Frauen am Donnerstag, 12. März, ab 18.30 Uhr, im HundertMeister nur Frauen zugelassen. Auf dem Programm steht Kabarett mit den "Zarachenweibern", orientalischer Tanz der Emil-Rentmeister-Hauptschul AG, Samba der "banda sur donna" und Disco mit Djane Dani. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. aha

21:23
Mutige Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts erstritten unter Einsatz ihres Lebens die Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Vor 60 Jahren wurde die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der deutschen Verfassung verankert. Nach heftigem Hin und Her im Parlamentarischen Rat und landesweiten Protesten von Frauen wurde im Januar 1949 beschlossen, den Passus Männer und Frauen sind gleichberechtigt in die Verfassung aufzunehmen
Zitat http://www.frauennrw.de
Dass in diesem Zusammenhang mit keinem Wort die Menschrechtsverletzungen durch den Islam bei der Gleichberechtigung der Frauen erwähnt wurde, ist schon ungeheuerlich. Jedoch typisch für das gutmenschliche Denken der Grünen und Linken, die ohne Not unsere westlichen Errungschaften und hart erkämpften Rechte über Bord werfen wollen.
Im Islam ist die Frau rechtlich gesehen immer noch die Hälfte des Mannes wert ist. Dass Mädchen und Frauen weitgehend ohne Rechte im Islam sind, konnte anscheinend von den Grünen und Linken Frauen nicht gesehen werden.
Im Gegenteil sie streben ja eher eine ************* unserer Kultur an und einen Schrit zurück ins Mittelalter.