Entspannte Lage in Griechenland

Sie gingen erwartungsgemäß ein, die Anrufe beim Duisburger Reiseunternehmen „Schauinsland-Reisen“. Urlauber, die in den nächsten Tagen auf den griechischen Insel oder auf dem Festland ihre schönsten Wochen des Jahres verbringen wollen, griffen zum Telefonhörer und wollten von den Urlaubsexperten vom Innenhafen wissen, was es denn jetzt für sie bedeutet, dieses „Oxi“ zum griechischen Referendum am Sonntag Abend.

„Wir haben in den nächsten Tagen sehr viele Abflüge nach Griechenland. Da war uns schon klar, dass es einen erhöhten Informationsbedarf bei unseren Kunden gibt“, erklärte gestern Sarah Bousart von „Schauinsland-Reisen“. Vereinzelt hätten Urlauber den Wunsch gehabt umzubuchen, so Bousart. Aber die Mehrheit wollte einfach wissen, ob noch alles klappt, so wie es geplant war. Und da konnten die Mitarbeiter des Duisburger Unternehmens beruhigen. Transfer und Hotel sind schon längst bezahlt und damit gesichert. Auch in den Hotels, so Sarah Bousart, gebe es keinerlei Leistungseinschränkungen. Zusätzliche Angebote könnten in den Anlagen jederzeit mit EC- oder Kreditkarte bezahlt werden. „Ich habe heute morgen noch mit unserem Chefeinkäufer gesprochen, der gerade auf Rhodos ist. Die Stimmung ist für die Urlauber vollkommen entspannt“, so die Pressesprecherin. Die einzige Empfehlung von „Schauinsland-Reisen“: Die Reisenden sollten etwas mehr Bargeld als gewöhnlich einstecken, wenn sie in den Urlaubsorten etwas unternehmen möchten. Sarah Bousard: „Wenn im Ort ein Geldautomat mal leer ist, dann kommt halt nichts raus.“ Ansonsten gilt: „Kalos-orissate“ - Willkommen!