Eltern von Loveparade-Opfer sehen Abstimmung über Sauerland als "richtungsweisend"
10.02.2012 | 18:49 Uhr 2012-02-10T18:49:00+0100
Duisburg. Auch Klaus-Peter und Stefanie Mogendorf schauen gebannt auf Duisburg. Sie hoffen auf eine Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Das Ehepaar aus Belm bei Osnabrück verlor bei der Loveparade-Katastrophe seinen 21-jährigen Sohn Eike.
Auch Klaus-Peter und Stefanie Mogendorf schauen gebannt auf Sonntag. Das Ehepaar aus Belm bei Osnabrück verlor bei der Loveparade-Katastrophe seinen Sohn Eike. Der 21-Jährige zählte zu jenen 21 Menschen, die im Gedränge zu Tode gequetscht wurden. „Diese Abstimmung ist wichtig“, sagt Klaus-Peter Mogendorf mit Blick auf das Abwahlverfahren. „Sie ist richtungsweisend für die Stadt, und für das ganze Land.“
Überall in Deutschland herrsche immer größer werdende Politikverdrossenheit, hat Mogendorf beobachtet. „Jetzt haben die Duisburger die Chance, ein Zeichen zu setzen. Sie können zeigen, dass sich etwas verändern lässt – in dem man wählen geht.“
Telefongespräch mit dem Oberbürgermeister
Diese Worte spricht Mogendorf in einer ruhigen, fast zurückgenommenen Tonlage. Er macht aus seiner Grundhaltung kein Geheimnis: Sauerland soll abgewählt werden. „Natürlich war er nicht allein verantwortlich“, geht Mogendorf auf eines der Hauptargumente aller OB-Befürworter ein. „Aber seine Art und Weise des Umgangs mit so vielen Betroffenen nach der Katastrophe war nicht in Ordnung.“
Zweimal hatte Mogendorf bislang persönlich Kontakt zum OB. Zunächst gab es ein Telefongespräch. Das war am Pfingstmontag 2011 – also erst über ein dreiviertel Jahr nach dem Tod des Sohnes. Dort verabredete man sich zum Treffen. Zu den Mogendorfs nach Hause wollte Sauerland aber partout nicht kommen.
„Beim Treffen kamen dann von Sauerland leider nur die altbekannten Sätze: Er habe nichts unterschrieben. Er habe ein Gutachten, dass ihn und seine Mitarbeiter entlaste. Letztlich ging es immer nur um ihn.“ War er enttäuscht über den Verlauf des Treffens? Mogendorf denkt lange nach, ehe er antwortet: „Es hat den Erwartungen entsprochen.“
Der Nachhall des Ungesagten ist gigantisch
Zumindest erfüllte es den Zweck, den OB endlich mit allen Fragen konfrontieren zu können, die seit Eikes Tod in dem Vater gärten. Alles das sei aber viel zu spät gekommen. „Sauerland hätte noch in der Woche nach der Katastrophe zu allen Hinterbliebenen fahren und sich entschuldigen müssen. Dann hätte er nicht nur menschlich, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung Größe gezeigt. Aber so. . .“ Der Nachhall des Ungesagten ist gigantisch.
Am Sonntag wollen die Mogendorfs nach Duisburg kommen und noch einmal die Rampe besuchen, wo ihr Sohn ums Leben gekommen ist. Sie wollen Blumen niederlegen und andere Hinterbliebene, Verletzte und Traumatisierte treffen. Und sie warten auf das Wahlergebnis. „Ich hoffe, dass sich etwas ändert“, sagt Mogendorf. „Einfach weitermachen wie bisher, dass kann und darf Duisburg nicht.“

21:05
Hallo, Duisburger !!!
Herzlich willkommen im Mittelalter.
Eure Hetzjagd nach einen von Euch auserkohrenen Feind war beneidenswert.
Ob er schuldig war oder nicht, war Euch doch sowas von " egal " .Hauptsache ihr konntet Eure Gier nach Macht durchbringen,
Die Meute sie zur Loveparade gedrängt haben, hat doch nicht der OB Sauerland dahingetrieben, sondern die Meute wollte um jeden Preis aufs Gelände.
Also liebe Duisburger, herzlich willkommen im Mittealter !!!!
WER KOMMT ALS NÄCHSTES ??? NRW Innenm. JÄGER !!!!
Ich glaube mein Schwein pfeifft. Natürlich wollten die Menschen auf das Gelände. Das war ja von der Stadtverwaltung genehmigt worden. Obwohl es Leute gab, die eine Loveparade für in Duisburg nicht durchführbar hielten, hat Herr Sauerland das Ding mit aller Macht gewollt.
Wäre die Genehmigung nicht erteilt worden, hätten die Menschen auch nicht zur Loveparade gewollt. War in Bochum doch nicht anders. Dort gab es eine Absage und es ist auch keiner hin gefahren.
Sauerland hatte die politische Verantwortung. Er hat diese nicht übernommen und hat sich respektlos gegenüber den Verstorbenen und Hinterbliebenden verhalten.
20:44
Ich bin weder SPD-Anhänger, noch CDU-Anhänger, wähle nicht rechts und halöten von den GRÜNEN nichts.
Dreimal. dürfen Sie raten, welches Parteibuch ich habe.
20:32
#Sempre Nein, den Eltern werden ihre Kinder nicht mehr zurück gegeben. Aber der Mann, der auf Grund seines Amtes als Erstes die Pflicht hatte, sich ihnen zu nähern und zumindest Anteilnahme schuldete und sich dieser Pflicht bis heute entzogen hat, der ist von seinem Amt erlöst. Zudem kann jeder die Entwicklung, wie es zur LP und der Katastrophe kam, nachlesen. Aber vermutlich hindert Ihr Parteibuch Sie daran.
19:52
und bringt das den Eltern die Kinder wieder?
Niedeste Instinkte sind das. Hetzjagden wie im Mittelalter.
Bald kommte der Kater udn das große Erwachen. Sauerland ist weg. Das Elend bleibt.-
19:10
ABGEWÄHLT!!!!!!!!!!!!!!!!!DANKE DUISBURGER BÜRGER
19:08
Wenn ein Lehrer für den Tod EINES Schülers verantwortlich ist, geht er in den Knast und seine Pension ist weg.
Was für Typen müssen wir hier bloß noach alles durchfüttern ...
17:36
Schon traurig,dass sich Leute die den Herrn Sauerland schon seit Amtsantritt kennen,erst nach der LOPA,für seine Abwahl einsetzen.Jeder ordentliche Duisburger/in weiß das dies schon viel eher hätte passieren müssen.
Jetzt meine Frage: Wieso wird erst jetzt gegen den OB gewettert?
Die Frage kann mir seit 24.07 niemand beantworten-wie kanns?
17:30
Die Abwahl wegen Fehlern bei der LP,rücken im Hintergrund,es überwiegt hier
einen politischen Gegner fertig zumachen.
17:29
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17:07
Hofft das nicht ein jeder der ein wenig Anstand hat ?