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FDP zur Loveparade

Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern

31.08.2010 | 18:43 Uhr
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
Der Tunnel an der Karl-Lehr-Straße in Duisburg. Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool

In einem Schreiben an die Mitglieder hat der Kreisvorsitzende der Duisburger FDP, Holger Ellerbrock, noch einmal die Haltung der Partei zu den Geschehnissen auf der Loveparade und ihren politischen Folgen erläutert.

Am kommenden Montag wird auf Antrag der FDP eine Sondersitzung des Rates stattfinden. Allein seine Partei hat einen Katalog von fast 50 Fragen aufgestellt.

Ellerbrock hält in seinem Schreiben fest, dass es keine „Verschwörung“ gegen den OB gebe, auch keine „Verbrüderung von uns mit den Linken“. Es gebe aber den Aufklärungswillen der FDP-Fraktion und ihre Forderung an offensichtlich Verantwortliche, politische Konsequenzen zu tragen. Trennen müsse man „politische Verantwortung und strafrechtliche Schuld“. Erstere liege „bei Herrn Sauerland“. Unstrittig sei, dass die Loveparade „Chefsache“ gewesen sei.

Nicht hinnehmbar seien böswillige Unterstellungen und persönliche Angriffe auf den Oberbürgermeister, schon gar nicht „Galgen“-Darstellungen und Morddrohungen gegen ihn oder seine Familie. Der Vorwurf, Sauerland „klebe am Sessel“ wegen seiner Ruhegehaltsbezüge „gehen meiner Ansicht nach fehl“.

Neben dem Oberbürgermeister stünden auch der Veranstalter und die Polizeiführung in der Verantwortung. Zu klären sei unter anderem, warum es zu den schweren Kommunikations-Pannen ge-kommen sei und warum die Polizei den Tunnel nicht rechtzeitig gesperrt habe.

Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Wilhelm Bies habe er deutlich gemacht, dass die schrecklichen Vorfälle bei der Loveparade nicht dazu geeignet sein dürfen, ein „parteipolitisches Süppchen“ kochen zu wollen, schreibt Ellerbrock.

Alfons Winterseel

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Kommentare
01.09.2010
14:29
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von taosnm | #7

#3 Betroffene

Ja, als hauptamtliche Grossmutter habe ich natürlich mehr Zeit als viele Andere.

Ich bin verärgert, wütend und enttäuscht, was hier abgeht. Wir reden über 21 tote junge Menschen, über 21 Familien die schwerst traumatisiert sind und es möglicherweise bis an ihr Lebensende bleiben werden. Und all das wird auf die politische Schiene geschoben, weil sich da so nett diskutieren lässt. Und es gibt einen OB, der so dämlich ist, dass er von nichts etwas wusste und auch nichts unterschrieben hat!!!!! Der dennoch abwartet, bis seine pekuniäre Situation in trockenen Tüchern ist. Was sich in Duisburg abspielt, ist an Abartigkeit nicht mehr zu überbieten, und da muss ich mich selbst als Auswärtige echauffieren. Mir kommen da Gedanken, die ich nicht aussprechen darf, weil sie strafrechtlich relevant wären.

Aber ich finde auch den politischen Schaden, der hier angerichtet wird, so schlimm. Jeder, aber auch jeder, wird an der Nase herumgeführt, wahrscheinlich auch morgen der Landtag. Und das darf so ein armseliges Würstchen einfach ungestraft machen. Wir sagen hier im Sauerland Da geht einem das Messer in der Tasche auf, und so fühle ich mich.

31.08.2010
23:05
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von belria | #6

@ anni2010
Was haben sie denn geraucht? Kann ich auch was davon haben? ;-)

31.08.2010
22:24
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von anni2010 | #5

Duisburger Politiker,

die Welt schaut zu
die Opfer schauen zu
Gott schaut zu
der Teufel schaut zu

Wir stehen vor Euch
und schauen Euch an
Wir fordern Euch auf
Macht gut, was gut zu machen geht
und geht

http://www.ftd.de/politik/international/:wut-und-trauer-auslandspresse-greift-rave-veranstalter-an/50150569.html

31.08.2010
21:26
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von anni2010 | #4

Herr Ellerbrock,

immer noch nicht geschnall? es gab KEINE EINZIGE morddrohung gegen sauerland & familily. Das waren alles Luegen. Außerdem lebt A.S. seit circa einem Jahr getrennt von seiner Familie. Und bei gutem Wetter trifft man ihn wochentags auf seiner Dachterasse oben rechts auf dem Rathaus ueber seinem Buero, Zimmer 300.

31.08.2010
20:41
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von Betroffene | #3

#2 von taosnm
Hallo User taosnm, sagen Sie mal, sind Sie eigentlich ständig, na ja mindestens 16 Stunden hier um Kommentare zu schreiben, lach.
Sie schreiben morgens immer eines der Ersten und spät Abends auch die letzten Kommentare.
Ist aber nicht böse gemeint, nur mal so aufgefallen.
Sie haben mit Ihren Ausführungen recht (meistens zumindest) und ich denke auch, dass Sauerland weg muss um endlich Ruhe in Duisburg einkehren zu lassen.
Ich finde es unmöglich wie manche Leute hier Sauerland noch in Schutz nehmen.
xyz und Andere hier stellen immer die Parteien in den Vordergrund, hetzen gegen die Linken, SPD FDP aber in diesem Fall darf die Parteizugehörigkeit keine Rolle spielen.
Hier müssen die Mitglieder im Stadtrat über ihren Schatten springen und Parteizugehörigkeiten vergessen.
Es geht allein um die Sache.
Jetzt müssen alle die Aufklärung wollen zusammenhalten.
Mit Ausnahme dem Ratsmitglied Herrn Grün alias . . . das hatten wir schon.
Hier müssen wir weiterkämpfen für Aufklärung und Gerechtigkeit im Sinne aller Opfer der LP.

31.08.2010
20:19
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von taosnm | #2

Wem geht es denn wohl um Aufklärung? Bisher habe ich noch niemanden gehört oder gesehen, der aufgeklärt hätte, lediglich einen OB, der zwecks Aufklärung zwar im Amt bleiben will, allerdings nicht aufklärt.

31.08.2010
19:44
Ellerbrock erläutert Haltung den Mitgliedern
von xyz | #1

warum hat dann Herr Bies als einer der ersten den Rücktritt gefordert, dann werden Fragen gestellt auf dessen Beantwortung die FDP ler nicht warten, um dann mit den Kommunisten ( Ztat Herr Bies ) gemeinsam einen Abwahlantrag zu unterschreiben. Der FDP geht es nicht um Aufklärung!!!!

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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