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Elfer-Rad für den guten Zweck

04.08.2008 | 17:55 Uhr

Elf junge Duisburger wollen vom Rhein an die Spree und zurück radeln. Mit der 1200 Kilometer langen Fahrt möchten sie Geld für die Kinderklinik in Wedau sammeln. Stadtwerke engagieren sich als Hauptsponsor

Acht Teammitglieder streiften im Beisein von Stadtwerke-Vorstand Klaus Siewior (4.v.r.) die gestifteten Trikots über. Drei "Athleten" befinden sich noch im Training. Foto: WAZ, Eickershoff

BENEFIZTOUR VON DUISBURG NACH BERLIN Elf Freunde fahren nach Berlin. Nein, es handelt sich nicht um Fußballer, die im Finale des DFB-Pokals stehen. Auch treten sie die Reise nicht bequem per Zug, Auto oder Flugzeug an - sondern auf den Sätteln ihrer Fahrräder. Zwischen dem 14. und 23. September radeln elf Duisburger vom Rhein an die Spree und zurück. Mit ihrer Aktion wollen sie mindestens 30 000 Euro Spenden für die Kinderklinik in Wedau sammeln. Gestern nahmen sie die von den Duisburger Stadtwerken gestifteten Trikots entgegen. Der Unternehmens-Slogan ist zugleich der Name des Teams: "Alles im grünen Bereich!".

Ob das für die körperliche Verfassung der Radler nach den ersten zwei, drei Etappen noch zutrifft, bleibt abzuwarten. 1200 Kilometer misst die Distanz. Macht 120 Kilometer am Tag. "Im Schnitt wollen wir Tempo 25 fahren", kündigt Teammitglied Ulrich Kretschmer an.

Bemerkenswert ist, dass keiner der Jungs über Radsporterfahrung verfügt. Die Elf kennen sich aus der Schulzeit, sind gemeinsam aufs Abtei-Gymnasium in Hamborn gegangen. Inzwischen sind sie um die 25 Jahre alt; die meisten Studenten, Kretschmer arbeitet als Bestatter. "Kann nicht schaden, ihn dabei zu haben", so die flapsige Bemerkung von Dominic Stalberg.

Der Mathe- und Sportstudent hat bereits eine Benefiztour im Sattel hinter sich. 2005 fuhren Stalberg und Teamkollege Christoph Kowalewski bis nach Monaco, um Geld für die Kinderklinik zu erstrampeln. "Das fanden wir so klasse, dass wir beschlossen haben, es mit mehr Leuten aufzuziehen", sagt Kretschmer.

Michael Schlemann, ehemals Auszubildender bei den Stadtwerken, holte seinen früheren Arbeitgeber als Hauptsponsor ins Boot. Die Stadtwerke unterstützen das Team mit 2000 Euro. 900 Euro sind in die Trikots geflossen, der Rest auf das Spendenkonto. "Die Idee hat uns sofort begeistert", so Klaus Siewior. Der Personal-Vorstand hinterließ als Erster seine Unterschrift auf einem Extra-Trikot, auf dem die Radler während ihrer Tour Autogramme der lokalen Prominenz sammeln und es dann versteigern wollen. Wer genau sich auf dem Shirt verewigen soll, behielten sie zunächst für sich.

Trotz der erwarteten Anstrengungen haben die Jungs versichert, auf Doping zu verzichten. Ihr Motto lautet: "Clean nach Berlin!"

Von Hendrik Baumann

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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