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DVG-Test in Bussen

Elektronik gegen Schwarzfahrer

12.01.2009 | 16:04 Uhr

Als erstes Unternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) führt die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) zu Testzwecken ein neues elektronisches Fahrkarten-Kontrollsystem ein.

Ab Mitte Januar werden einzelne Busse im vorderen Einstiegsbereich mit einem Lesegerät für Chipkarten-Tickets ausgestattet. Fahrgäste müssen die Karten beim Einsteigen vor das Gerät halten. Dieses überprüft dann, ob das Ticket gültig ist.

"Missbrauch eindämmen"

„Mit dem neuen System wollen wir den missbräuchlichen Einsatz von Chipkarten-Tickets eindämmen und damit mehr Gerechtigkeit gegenüber Fahrgästen schaffen, die für ihre gültige Fahrkarte bezahlen“, erläutert Birgit Adler, Leiterin des DVG-Verkehrsmanagements. Chipkarten-Tickets werden an Abonnenten zum Beispiel des Ticket 1000, Ticket 2000 oder an Schüler (Schoko-Ticket) ausgegeben. Rund 70 Prozent aller DVG-Kunden besitzen ein solches Fahrkartenabonnement.

Hilfe für Fahrer

Bislang können Busfahrer lediglich kontrollieren, ob ein Fahrgast ein Chipkarten-Ticket besitzt. Die Karten müssen beim Einsteigen in den Bus vorgezeigt werden. Der Fahrer kann allerdings nicht ohne weiteres überprüfen, ob das Abonnement noch gültig oder bereits abgelaufen ist oder ob das Ticket zur Fahrt im jeweiligen Tarifgebiet berechtigt.

Das neue Lesegerät überprüft die Gültigkeit der Tickets und informiert den Fahrer über einen Monitor. Die DVG testet das neue elektronische Kontrollsystem bis März.

Willi Mohrs

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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