Einzelhandel für 2013 optimistisch
22.02.2013 | 18:21 Uhr 2013-02-22T18:21:00+0100
Duisburg. Der Einzelhandel ist überwiegend optimistisch ins neue Jahr gestartet, obwohl das vergangene Jahr für eine knappe Mehrheit der Händler eher enttäuschend war.
51,6 % der Geschäftsleute hatten 2012 einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen, berichtet der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Niederrhein. 48, 4 % hatten das Vorjahresergebnis erneut erzielt oder sogar übertroffen.
Steuern und kommunale Abgaben
Gleichwohl geht der Handel davon aus, dass der Kundschaft in diesem Jahr der Euro lockerer in der Tasche sitzen könnte – wenn nicht ein paar Unwägbarkeiten wären. Niedrige Zinsen, so der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Dr. Ulrich F. Kleier, veranlassten manchen Bürger, Anschaffungen zu planen, vor allem von Einrichtungsgegenständen, Elektronikartikeln, Hausrat, aber auch Textilien und Spielwaren. Insofern gehen zwei Drittel der Händler „verhalten optimistisch“, jeder achte sogar uneingeschränkt optimistisch ins Handelsjahr 2013.
Was dem Handel allerdings Kopfschmerzen bereitet, so Verbandsvorsitzender Alfred Walzer, ist die Sorge, „dass das verfügbare Einkommen durch weitere Steuern und kommunale Abgaben abgeschöpft wird“, und damit weder in den Portemonnaies der Kunden noch in den Kassen der Händler landen kann.
Hoher Anteil an inhabergeführten Läden
Mit einem Umsatzplus von 13 % bundesweit macht auch der Online-Handel insbesondere dem stationären Fachhandel zu schaffen. Und der hatte es in den letzten Jahren eh nicht leicht. Entfielen 1980 noch 50 % des Handelsumsatzes auf den inhabergeführten Fachhandel, so sind es heute weniger als 30 %, erläuterte Wilhelm Bommann, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes. Auch der Trend zu größeren Verkaufsflächen mache es den Kleinen der Branche immer schwerer.
In Duisburg, so Bommann weiter, gebe es noch einen relativ hohen Anteil an inhabergeführten Läden und nach wie vor auch Neueröffnungen. Chancen für solche exklusiveren oder sehr speziellen Warenangebote biete in der Innenstadt beispielsweise das Quartier rund um die Wallstraße mit seiner Mischung von Geschäften und Gastronomie. Wichtig für die weitere Entwicklung sei jetzt die Frage, was mit dem Grundstück der Stadtbibliothek geschieht, quasi der Verbindung zu Königstraße und „Forum“. Als Einzelhandelshandelsstandort wachgeküsst werden müsste auch die Friedrich-Wilhelm-Straße mit ihrem „Boulevard-Charakter“ und der direkten Anbindung an den Hauptbahnhof.

16:37
Wie dämlich muss man eigentlich sein?????
Alfred Walzer mach sich Sorgen, „dass das verfügbare Einkommen durch weitere Steuern und kommunale Abgaben abgeschöpft wird"
Er glaubt den Blödsinn, den er von sich gibt.
Für ihn gibt es keine Niedriglöhne, geringe bis gar keine Gehalts- und Lohnerhöhungen und Arbeitslosigkeit gibt es auch nicht.
Meine Vermutung: er plappert neoliberales Gewäsch nach, ohne darüber nachzudenken.
18:45
Der Aussage das es einen relativ hohen Anteil an Inhaber geführten Einzelhandel gibt, liegt vielleicht daran,das andere Städte noch weniger haben als Duisburg, bestimmt aber nicht mit einem zufrieden stellenden Angebot in Duisburg. Herr Bonmann sollte ruhig öfters durch die Innenstadt laufen - durch die GANZE nicht nur bis zum Forum. In Duisburg Stadtmitte würde ich jedenfalls kein Geschäft eröffnen mit solange ein outlet center und Möbel Krieger Kundschaft aus der Innenstadt zieht. Wo ist da die positive Perspektive Herr Mohrs?! Es herrschen Sorgen und Bedenken bei den Händlern der Innenstadt, nichts anderes.