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Ein Zoo von Bürgern für Bürger

26.05.2009 | 19:15 Uhr

Der Chef persönlich durchstöberte die 75-jährige Zoogeschichte, wählte aus dem umfangreichen Fotoarchiv eindrucksvolle Schnappschüsse und griff selbst zur Feder. Herausgekommen ist ein fast 200 Seiten dickes Jubiläumsbuch.

Es gibt Einblicke gibt in die ständige Weiterentwicklung der Tierhaltung und artgerechten Unterbringung. Schon auf dem bebilderten Umschlag wird durch die Darstellung der Kontinente deutlich, dass die Zoo-Bewohner in allen Erdteilen zu Hause sind.

Als Einstimmung auf den Tierpark konnten sich die Duisburger 1933 bereits einige Tiere in einer Ausstellung in der Societät an der Königstraße ansehen. Bären, Löwen, Adler, Krokodile, Fische und Schlangen spielten als Werbetiere in eigener Sache die Lockvögel. Ein Jahr später dann wurde der Tierpark von Mitgliedern des „Duisburg-Hamborner Tierparkverein” gegründet. Ein Zoo von Bürgern für Bürger. Die Stadt hatte 6 ha Fläche am Kaiserberg zur Verfügung gestellt. Raubvögel, Affen, Bären, Löwen und ein Schauaquarium im Blockhausstil konnten die Besucher schon amersten Tag sehen. Mehr als 4000 Besucher pilgerten am ersten Wochenende in den Zoo.

Mit der Attraktivität des Zoos nahmen auch die Besucherzahlen zu. Doch nach dem 2. Weltkrieg musste das Zoo-Team Wiederaufbauarbeit leisten. Gehege waren zerstört, nur ein Emu, drei Flamingos, ein Esel und einige Schafe und Ziegen hatten überlebt.

In den 90er Jahren kletterten die Besucherzahlen auf über eine Million. Die Faszination ist geblieben. Der Zoo hat sich heute einen Ruf in der Zucht und im Artenschutzprogramm erworben. Delphine, Koalas, Gorillas sind wohl seine beliebtesten Botschafter.

Für den leidenschaftlichen Zoo-Besucher sollte das Buch einen festen Platz im Regal erhalten. Zumal es das erste Jubiläums-Dokument ist, das im DIN A-4-Einband vorliegt. Erhältlich zum Preis von 19,80 € in allen Buchhandlungen.

Klaus Johann

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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