Ein tolles Ding
20.08.2010 | 15:01 Uhr 2010-08-20T15:01:00+0200
Duisburg. Jetzt geht’s richtig zur Sache am Museum Küppersmühle. Die Erweiterung geht in die heiße Phase. In der kommenden Woche rollen massenweise Betonlaster an. Bauarbeiter „malochen“ rund um die Uhr.
Acht Schwertransporter mit Stahlbauteilen, die pro Stück 135 Tonnen wiegen, werden sich nachts langsam durch die Straßen der Stadt winden. Dafür müssen ab Ende August Autobahnen gesperrt, Bäume gefällt, Bürgersteige geschottert oder mit Metallplatten befestigt werden.
Mit einem Jahr Verzögerung wird der Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle Form annehmen. Und diesmal rapide. Dabei haben alle Bauschritte etwas Außergewöhnliches.
„Das wird ein ganz tolles Ding, ein wirkliches Highlight, wenn alles gut geht.“ Da ist Marianne Wolf Kröger vom Vorstand der Duisburger Gemeinnützigen Baugesellschaft (Gebag), sicher.
Die Gebag ist Bauherrin der spektakulären Kubus-Kon-struktion in luftiger Höhe. Am Ende - und das ist momentan für Sommer 2011 vorgesehen - wird das Museum hier auf 2000 Quadratmetern in 22 Räumen weitere Schätze moderner Kunst zeigen können.
Beim Einstieg in die heiße Bauphase stehen die zwölf ehemaligen Getreidesilos im Mittelpunkt. Sie werden schließlich den Kubus tragen, der in der Dunkelheit überm Innenhafen weithin leuchten soll. Als echtes, neues Wahrzeichen der Stadt.
„Wir gießen die bestehende Stahlwand jedes Silos - von unten beginnend - mit einer 30 Zentimeter dicken Betonschicht aus“, erläutert Bauleiter Hartmut Eikermann vom Projektmanagement.
Gearbeitet wird daran ab Montag mit Hochdruck: „24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche.“ Betonmisch-Laster werden das Straßenbild bestimmen. „Mit Staus und Engpässen ist zu rechnen“, bittet Marianne Wolf-Kröger schon jetzt die Passanten um Nachsicht. „Wir bitten Fußgänger, die andere Seite des Hafenbeckens zum Gucken zu benutzen. Autofahrer sollten die Baustelle möglichst meiden. Näheres geben wir noch bekannt.“
Ein großer Tag dürfte besonders viele Leute anziehen: Wenn der zweigeschossige 1350-Tonnen-Kubus Ende November per Kran von oben auf die Silos gesetzt wird.

22:15
Die Stadt hätte nie und nimmer die 8 Mio, die absehbar waren, für die Küppersmühle ausgeben dürfen.
Deshalb hat man den Weg über die GEBAG gewählt.
18:49
Sind die, die diesen Schwachsinn gut finden,
von der Stadt, von der Gebag oder von Evonik?
18:27
Häßlich und teuer!!!!!! Mit dem Geld sollte man besser mal die Schulen in Duisburg renovieren.
21:05
Ich weiß, stattfinden schreibt man mit tt.
20:53
Wie kann man den Innenhafen nur so verschandeln? Bis jetzt habe ich mich dort wohlgefühlt. Das wird in Zukunft woanders statfinden müssen. Schade!!! In welchen Sphären leben unsere Oberen eigentlich?
19:16
Egal - ich finde das Projekt immer noch gut und angemessen.
17:43
Hässlich...hässlich....hässlich !!!
Der ursprüngliche Originalzustand hatte etwas besonderes.
Auch wenn der Silo in seiner damaligen Ursprungsart keine Nutzen mehr hatte, aber das Optische war um Weiten besser, als das was auf uns zukommt !!!
13:57
Soll aber doch deutlich teurer werden. Da springt dann die GEBAG bei. d.h. die Stadt, Letztendlich muss dann die GEBAG privatisiert werden, um die Kosten für die Küppersmühle zu tragen. Übrigens auch in den Verträgen Küppersmühle hatte die Kanzlei Heuking die Finger drin. Was kommt noch?
09:57
Gestern WAZ-Artikel; heute NRZ-Artikel zum gleichen Thema.
Fazit: WAZ = Jubelperser; NRZ= Journalismus
09:19
Wenn das umkippt, das staubt doch wie eine Sau!!