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Innenstadt-Projekt

Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”

07.08.2009 | 17:48 Uhr
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”

Zwar beginnen die Arbeiten für das neue Innenstadt-Gebäude erst im Januar, trotzdem gab's am Freitag schon den Startschuss.

Seit Freitag hängt ein Plakat vom Dach des Knüllermarktes. Es kündigt den abriss des alten Boecker-Hauses an. Foto: Paul Schulte

„Es wird keine Sprengung geben”, brachte es Axel Funke auf den Punkt. Vielmehr war für den Chef der Immobilienfirma „Multi Development” die gestrige Veranstaltung an der Königsgalerie gegenüber des alten Boecker-Hauses ein „Projektstart” gewesen. Und zwar der Start für den Abriss des Boecker-Hauses und den Neubau eines gemeinsamen Gebäudes für Volkshochschule und Stadtbücherei. Wie berichtet, werden im „Stadtfenster” auf 11 000 Quadratmetern die beiden städtischen Bildungseinrichtungen untergebracht, ein NS-Dokumentationszentrum und auf 1200 Quadratmetern zusätzlich Einzelhandel. Funke lobte bei dem kleinen Festakt die Parteien, die im Juni das Stadtfenster im Stadtrat (gegen SPD und FDP) durchgewunken hatten. Und er lobte Oberbürgermeister Adolf Sauerland. „Sollten Sie einmal nicht mehr OB sein, sollte man überlegen, dieses Gebäude nach Ihnen zu benennen”, so Funke. „Denn Sie sind die Triebfeder für dieses Projekt.”

Adolf Sauerland durfte sich geschmeichelt fühlen. Und so lobte auch er in seiner kurzen Rede noch einmal das 40 Millionen Euro teure „Stadtfenster”: „Es ist effizent, kostengünstig und architektonisch ansprechend.” Das Stadtfenster, so der OB, sei als Neubau kostengünstiger als an den bisherigen Standorten von Bücherei und Volkshochschule zu investieren und renovieren: „Diesen Weg wollen wir nicht, diesen Weg gehen wir nicht!” Der Abrissantrag sei gestellt, das Projekt stehe nun.

Info
Multi Development

Aktiv in 17 Ländern

„Multi Development”, Projektentwickler und Investor des „Stadtfenster”, ist eines der größten Immobilienunternehmen in Europa. Mit seinen Tochtergesellschaften werden Projekte entwickelt und betrieben. Multi Development, 1982 gegründet und heute mit Sitz in Duisburg, ist in 17 Ländern aktiv.

Gleichzeitig versicherte er der Chefin des im Abriss-Haus untergebrachten „Knüllermarktes”, dass sie das Weihnachtsgeschäft noch mitnehmen kann. Denn erst im Januar beginnt der Abriss, im Sommer 2011 soll das Stadtfenster stehen. Bis dahin soll ein neuer Standort für den bisherigen Knüllermarkt gefunden sein, der, wie der OB gestern sagte, mit seinem neuen Standort auch einen anderen Namen erhalten soll.

Nach dem Festakt, bei dem am alten Boecker-Haus ein Riesenplakat entrollt wurde, gab's einen Empfang. Mit dabei Vertreter aus Stadtverwaltung, Wirtschaft, städtischen Gesellschaften und Politik – wie zum Beispiel in gewohnt vertrauter Umgangsweise CDU-Fraktions-Chefin Petra Vogt und die grüne OB-Kandidatin Janicki.

Götz Middeldorf

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Kommentare
16.06.2010
14:10
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von fehlerteufel | #25

Klar gehts im Januar los ... ist nur die Frage, welche Jahreszahl hinter Januar steht :)

08.06.2010
14:59
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von Peter C. Buda | #24

Soso, im Januar gehts los....

09.10.2009
16:14
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von Peter Buda | #23

wie kann man ein Gebäude für 42 Mio. erstellen, daß nur 12,20 / qm einbringt??

10.08.2009
12:31
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von armermitbuerger | #22

damit sie meiner argumentation folgen koennen
wenn sie denn wollen
beispiel: hallenbad toeppersee
maximale obegrenze 6,2 mio fuer den neubau
bei der ausfuehrungsplanung sind schon dinge zusammengestrichen worden
die in der ursprungsplanung enthalten waren
jetzt sind schon gelder aus dem konjunkturpaket II umgewidmet worden um den
kostenrahmen nicht zu ueberschreiten (hubboden)
wie waren die kosten fuer eine sanierung
und wie werden die entgueltigen gesamtkosten sein wenn die umgewidmeten
gelder in die schlußrechnungsumme mit eingeflossen sind
ganz zu schweigen von den sonstigen erstellungskosten die aus anderen
haushaltsmitteln gedeckt werden

10.08.2009
12:07
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von armermitbuerger | #21

@17 von saarner,
(Kosten für die Kloreinigung z.B.!)
prima synergie efekt
natuerlich ist einiges zu aendern und umzubauen
nur wenn ich die umgestaltungskosten hoch und die erstellungkosten
runter rechne komme ich ja auf das von ihnen favorisierte ergebnis
nur wenn im jahre 7-8 der herrschaft unseres politischen FUEHRERS
dann das ergebnis der erstellungskosten vorliegt muß die stadt duisburg
die weitaus hoeheren kosten tragen.
Aber dann kann ja auch nichts mehr zurueck genommen werden
Ihre kinger und der rest der bevoelkerung werden es ihnen danken
@18 von lulli,
wenn sie genau gelesen haetten dann koente ich ihren kommentar gar nicht verstehen

10.08.2009
10:13
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von lulli | #20

@ 17: endlich mal ein qualifizierter Kommentar! Ich bin mir sicher, das alle anderen möglichen Standorte in der Innenstadt auch gründlich geprüft wurden und sich einfach für diese Nutzung nicht eignen.
Warum sich hier manche Menschen über Dinge äußern, deren Fakten sie nicht kennen, ist mir rätselhaft.

Die drei Einrichtungen ins City Palais??? Wohin denn? In ein leer stehendes Ladenlokal oder was?

Das Kaufhofgebäude verplanen, obwohl die weitere Entwicklung noch nicht feststeht??? Das wäre ja ein tolles Zeichen an das Unternehmen...

Die EInzelhandelsfläche muss von der Stadt angemietet werden??? Das ist völliger Unsinn, diese Flächen werden an Einzelhandelsunternehmen vermietet und nicht an die Stadt! Die Stadt zahlt lediglich die Miete für die von ihr genutzten Räume.

10.08.2009
09:47
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von saarner | #19

Manchmal muß man sich echt fragen, ob hier mache Kommentatoren noch den Durchblick haben. Sowohl die alte VHS, als auch die alte Bücherei müßten komplett umgebaut werden, um auf den neusten technischen Stand (Brandschutz, Elektrik etc. gebracht zu werden). Solche Umbauten sind teuerer als ein kompletter Neubau. Und logischerweise ergebn sich Einsparungen wenn Räume, Snitäranlagen gemeinsam genutzt werden (Kosten für die Kloreinigung z.B.!) Und alle andere Vorschläge wie Averdunkcenter oder das alte CA Haus, welches von der SPD vorgeschlagen wurde, die müssten auch komplett entkernt und innen neu hochgezogen werden. Diese Bauten sind doch gar nicht als VHS oder Bücherei geplant worden. Wenn nur noch die Außenhülle bestehen bleibt und innen alles!! komplett rausgehauen werden muß, das kommt letztendlich keinen Cent billiger.
Ich freue mich auf das Stadtfenster. Ein echter Meilenstein für das neue Duisburg. Dank schwarz -grün und OB Sauerland geht es endlich aufwärts mit Duisburg! Weiter so!

10.08.2009
09:07
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von armermitbuerger | #18

in einer anderen zeitschrift wurde der synergieefekt gelobt
nur noch einmal neben raueme einmal toiletten
wollt ihr uns denn verarsch...
mehr mitarbeiter mehr nebenflaechen mehr sozialeinrichtungen usw
miete und unterhaltung von zwei gebauden?
was wird aus den zwei gebaeuden und aus den mietvetraegen?

**1200 Quadratmetern zusätzlich Einzelhandel.
die dann spaeter von der stadt duisburg angemietet werden
(weil gegenueber der ursprungsplanung ja ca. 1.000m²
flaeche eingespart wurde)
und wenn sich jemand die fronten ansieht stellt er fest
neue sauerlandgedaechnishuette 5 stockwerke
altes boeckerhaus na doch nicht etwa auch 5 stockwerke
alte fassade runter entkernen modernisieren neue fassade davor
fertig abba dann koennten ja gewisse unternehmen kein geld
verdienen dabei waren sie doch so hilfreich die kosten runter zu rechnen
damit der bau ueberhaut genehmigt wird
und dann der klimzug mit dem ns doku-zentrum das an exponierter stelle
die eine engere verbindung zu den geschenissen der damaligen zeit hat
besser aufgehoben waere.

09.08.2009
23:16
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von armeschweine | #17

´@Newtown: unfaire Tiefschläge und persönliche Diffamierungen sind besonders in Ihrem Verein schwer gefragt (vgl. Gerste). Und das STATTfenster soll uns noch ewig namentlich an unsere Gönner erinnern - der reinste Verdruss.
Da kann man noch nicht mal in Zukunft sein Trauma in Ruhe verarbeiten.

09.08.2009
19:25
Ein Lobgesang aufs „Stadtfenster”
von Fussballheld | #16

Es wäre besser,wenn die Bücherei in das Galeria Kaufhof Gebäude kommen könnte,wenn die evtl. mit Karstadt fusioniern und ins Forum gehen.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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