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Ein Himmel voller Geigen

30.12.2007 | 16:57 Uhr

Intendant Dr. Alfred Wendel zieht für die Duisburger Philharmoniker eine sehr gute Jahresbilanz 2007.Konzerte sind in der Stadt wieder zum gesellschaftlichen Ereignis geworden. Erfolgreiche China-Tour

Noch vor einem Jahr war im Theater der Stadt die Spannung zu spüren. Die Eröffnung der Mercatorhalle im Frühjahr 2007 stand fest im Terminplan, die Duisburger Philharmoniker bereiteten sich auf eine spektakuläre China-Tournee vor und Generalmusikdirektor Jonathan Darlington sorgte mit einer vorsichtigen Kritik an der Verpflichtung Howard Carpendales für die Mercatorhallen-Eröffungsgala für einen Kultur-Kracher zum Jahresauftakt. WAZ-Redakteur Thomas Becker sprach mit GMD Jonathan Darlington und Intendant Dr. Alfred Wendel über ihre Bilanz für 2007.

Herr Dr. Wendel, werden Sie sich gerne an das Jahr 2007 erinnern?

Wendel: Es war ein grandioses Jahr für die Duisburger Philharmoniker. Mit der neuen Mercatorhalle haben wir einen großartigen neuen Konzertsaal bekommen. Im Vergleich zum Theater am Marientor kommen inzwischen rund 400 Zuhörer mehr in die Philharmonischen Konzerte. Unsere Besucherzahl ist von 1000 auf 1400 gestiegen. Wir haben viele neue Abonnenten. Die Konzerte haben in der Stadt wieder einen gesellschaftlichen Stellenwert.

Wie bewerten Sie die China-Reise der Philharmoniker?

Wendel: Es war eine tolle Chance, uns auch international zu inszenieren. Unsere Konzerte waren beim chinesischen Publikum ein Riesenerfolg. Dass die Chinesen von uns begeistert waren, beweist eine Einladung, als Orchester bei der Expo 2010 in Schanghai zu spielen.

Haben sich die Philharmoniker noch weiter entwickelt?

Wendel: Es geht noch weiter aufwärts. Die Philharmoniker arbeiten auf sehr hohem und internationalem Niveau. Jonathan Darlington hat Enormes geleistet und den Klang des Orchesters noch verbessert. Zudem spielt er ein außergewöhnliches Programm.

Werden die Philharmoniker auch weiterhin aus der Duisburger Wirtschaft unterstützt?

Wendel: Thyssen-Krupp wird als Sponsor weiter eine wichtige Rolle spielen. Beim Freundeskreis der Duisburger Philharmoniker wird demnächst Thyssen-Krupp-Steel-Chef Dr. Hans-Ulrich Köhler die Nachfolge von Thyssen-Krupp-Chef Dr. Ekkehard Schulz übernehmen. Dies verspricht für uns Kontinuität und weiterhin eine gute Partnerschaft.

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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