Eichenprozessionsspinner wird erneut bekämpft

Seit 2011 bekämpft die Stadt Eichenprozessionsspinner, die regelmäßig im Stadtgebiet Grünanlagen befallen. Denn die Brennhaare dieser Raupen können bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Das Amt für Umwelt und Grün hat daher in dieser Woche mit der Bekämpfung der Raupen begonnen.

30 Hektar Grünflächen

Vorgesehen ist das Bespritzen von etwa 2500 Bäumen auf einer Gesamtfläche von 30 Hektar in Grünanlagen, an Straßen, aber auch in der freien Landschaft. Behandelt werden ausschließlich Bäume im Bereich von öffentlichen Wegen, Plätzen und Liegewiesen, nicht jedoch solche Bereiche, in denen sich normalerweise keine Menschen aufhalten, zum Beispiel in Gehölz- und Waldflächen abseits von Wegen.

Gespritzt wird ausschließlich vom Boden aus. „In den ersten zwei Jahren hatten wir auch Hubschrauber im Einsatz, um den Befall zu bekämpfen“, erklärte Stadtsprecherin Susanne Stölting auf Anfrage: „Nun wollen wir dran bleiben, damit die Eichenprozessionsspinner auf niedrigem Niveau eingedämmt werden.“ Zusätzlich werden zu einem späteren Zeitpunkt eventuell vorhandene Nester manuell entfernt. Die Aktion kostet die Stadt rund 34 000 Euro.

Stärker betroffene Gebiete sind an der Regattabahn, in Rheinhausen der Business-Park Asterlagen, der Bereich Toeppersee und die Rheinaue Friemersheim, in Homberg der Rundwanderweg um den Uettelsheimer See, die Rheinaue Walsum sowie Bereiche in Neumühl, Obermarxloh, Röttgersbach, Beeck und Stadtmitte. Das verwendete natürliche Spritzmittel wird auch im ökologischen Landbau eingesetzt und ist für Menschen sowie Tiere ungefährlich. Es wirkt lediglich gegen Schmetterlingsraupen.

Je nach Wetterlage sollen die betroffenen Gebiete bis Mitte Mai gespritzt sein. Das Absammeln der Nester wird ab Anfang Juni erfolgen.