DVG investiert 500.000 Euro in Kampagne „Null Toleranz“
14.12.2012 | 17:32 Uhr 2012-12-14T17:32:00+0100
Duisburg. Busse und Bahnen in Duisburg sollen pünktlich und sauber sein - und sicher. Das lässt sich die örtliche Verkehrsgesellschaft DVG 500.000 Euro kosten; sie verstärkt ihre Kampagne „Null Toleranz“. Zusätzliche Sicherheitskräfte sollen in Bus und Bahn für ordentliches Benehmen sorgen.
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) investiert weiter in ihre Kampagne „Null Toleranz“ und setzt verstärkt Sicherheitskräfte in Bus & Bahn ein . 500.000 Euro lässt sich das die DVG kosten. „Qualität im öffentlichen Nahverkehr wird nicht nur über Sauberkeit und Pünktlichkeit definiert, sondern es geht besonders um das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste “, erläutert DVG-Vorstand Wittig.
Seit April 2011 sind zusätzliche Sicherheitskräfte in Bussen und Bahnen unterwegs, um Belästigungen, Pöbeleien und Vandalismus zu verhindern. Auch wer zu laut Musik hört oder die Füße auf die Sitze legt, bekommt es mit den Aufpassern zu tun. Da gibt es sofort „klare Ansagen“. Diese Einsätze sollen weiter fortgeführt und die Präsenz auf den Linien sogar noch verstärkt werden. „Jeder Fahrgast und auch unsere Mitarbeiter haben das Recht, sich in unseren Fahrzeugen sicher zu fühlen“, erklärt DVG-Vorstand Karpathy.
„Uns war klar, dass die Kampagne nicht von heute auf morgen zum Erfolg führt, aber erste positive Ergebnisse konnten wir schon feststellen. Die Anzahl der Vorfälle die gemeldet wurden, ist spürbar zurückgegangen“, erläutert DVG-Birgit Adler. „Fahrgäste und Fahrer fühlen sich sicherer und das ist unser wichtigstes Ziel“, so Adler weiter. In Zahlen: Zu Beginn der Kampagne im April 2011 verzeichnete die DVG 62 Übergriffe oder Sachbeschädigungen, die der Leitstelle gemeldet wurden. Im Oktober 2011 waren es nur noch 29 und Mitte des Jahres 2012 nur noch 22 Fälle.
Tag und Nacht unterwegs
Sowohl in Schwerpunktbereichen als auch im gesamten Liniennetz werden die „Sicherheits-Marshalls“ zu Tages- und Nachtzeiten unterwegs sein und das nicht nur in ihrer erkennbaren Dienstkleidung, sondern auch in Zivil. In den Stoßzeiten bei Schulende, Feierabend und in den Abend- bis Nachtstunden sollen sie sichtbare Präsenz zeigen.

08:03
Ob bei der DVG schonmal jemand überlegt hat, dass der agressive Umgangston, der sich auch bei "normalen" Bahnfahrern mittlerweile eingestellt hat, daran liegt, dass Bahnen und Busse den Stoßzeiten total überfüllt sind die Leute nur noch drängeln und schieben und teils draußen stehen gelassen werden. Liebe DVG, sorgt endlich mal für mehr Kapazität, vor allem zu den Stoßzeiten - damit ist ALLEN Fahrgästen gedient!!! Und nicht ständig diese Ausreden, Doppelzüge gehen nicht wegen den Haltestellen, breitere Züge gehen nicht wegen den entgegenkommenden Bahnen. Ihr hattet Jahrzehnte Zeit!!!
16:38
Herr Ruhrius, eine richtige Einstellung, keine hirnlose Polemik, klare An- /Aussage. Denen, die glauben sich auf Kosten der Allgemeinheit ******* aufführen zu müssen, muss man mit einem klaren Schuß vor den Bug begegnen. Kante zeigen, Gesetze durchsetzen, Ende des alles verstehen Wollens, Verzeihens, Ende der Kuschelzeit.
10:10
Ich habe diese Sicherheitsleute auf der 903, mit der ich regelmäßig fahre, nach 20:00 Uhr noch nie gesehen. Gerade hier sind Pöbeleien und aggressive Übergriffe durch ganz bestimmte Jugendliche sehr häufig. Erst in Meiderich oder Duissern steigen dann mal evetntuell ein paar Sicherheitsleute ein. Aber da sind die Pöbler und Schläger schon längst wieder ausgestiegen.
Ich habe den Eindruck, die DVG will ihre Sicherheitsleute mit diesen unsinnigen Einsatzplänen nur aus dem Schußfeld nehmen.
Diese gante Kampagne ist m.E. ein einziges Blendwerk!
07:31
In zevil ist ja wie bei der Stasii DVG wird zur stasi
03:29
Der ÖPNV ist zu gewissen Zeiten für den Normalbürger nicht oder nur unter Akzeptanz der Gefahren für Leib und Leben nutzbar.
Das wird sich in Zukunft noch ändern. Dann kann der Passus „gewissen Zeiten“ gestrichen werden.
22:13
@6
absolute Zustimmung!!! Ging mir letzten Samstag auch so.
Davon abgesehen: Fährt man einmal mit dem ÖPNV - schon kommt Mann und Frau nach 22 Uhr nicht mehr nach Hause. Da hilft auch kein "Weihnachtsmarkt-Ticket", wo man 4 Glühwein bekommt und die Hinfahrt ist kostenfrei - die Rückfahrt muss ja "Mr. Taxi" übernehmen.
21:43
Nachdem es Schlägereien gab, Steinwürfe und sogar auf einen Bus mit einer Luftdruckwaffe geschossen wurde, kann man hier lesen:
"wer zu laut Musik hört oder die Füße auf die Sitze legt, bekommt es mit den Aufpassern zu tun. Da gibt es sofort „klare Ansagen“."
Dann wollen wir hoffen, daß Gewehrschützen sich daran halten und beim Feuern nicht die Füße auf den Sitz legen. Sonst kriegen die echt Ärger!
Und die vielen Leutchen hier fühlen sich auch gleich viiiieeel sicherer, wenn die Extremkriminalität "Musik hören" endlich effektiv bekämpft wird.
19:40
Waren die denn bisher den anständigen Fahrgästen auf Grund ihrer Preispolitik nicht schon immer intolerant gegenüber?
19:31
Was könnte man mit dem Geld alles schöne machen.Aber was bezahle ich wieder mit meinen Stromkosten der Stadtwerke.....
18:47
Die Maßnahme finde ich gut und sehr wichtig! Der öffentliche Raum incl. ÖPNV gehört allen Bürgern von jung bis alt und nicht einer asozialen Minderheit.