Duisburgs Stadtdirektor Greulich wechselt im Januar zu den Wirtschaftsbetrieben
02.10.2012 | 17:39 Uhr 2012-10-02T17:39:00+0200
Duisburg. Jetzt steht es fest: Duisburgs Stadtdirektor Peter Greulich bekommt zum 1. Januar einen neuen Job. Er wird Vorstand bei den Wirtschaftsbetrieben. Das haben Beirat und der Verwaltungsrat in einer Sondersitzung am Dienstag entschieden. Drittes Vorstandsmitglied wird SPD-Fraktionsgeschäftsführer Uwe Linsen.
Die Entscheidung ist gefallen: Stadtdirektor Peter Greulich (Grüne) und SPD-Fraktionsgeschäftsführer Uwe Linsen werden am 1. Januar 2013 neue Vorstände bei den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD). Der zwölfköpfige Verwaltungsrat des städtischen Tochterunternehmens stimmte mit sieben zu sechs Stimmen für die Erweiterung der Geschäftsführung auf drei Posten und die dazu gehörende, umstrittene Personalie .
Stimme des Vorsitzenden gab auch den Ausschlag
Wie erwartet hatten SPD (vier Stimmen) und Linke (eine Stimme) für die Erweiterung gestimmt. CDU (vier Stimmen) und FDP (eine Stimme) hatten dagegen votiert. Gemunkelt wird, dass auch der Grünen-Vertreter gegen die Erweiterung gestimmt hat. Deshalb kam bei dieser Wahl dem Baudezernenten Carsten Tum (SPD) eine besondere Bedeutung zu. Er leitete Dienstagnachmittag als Stellvertreter von Peter Greulich den Verwaltungsrat, weil Greulich in eigener Sache nicht abstimmen durfte. Die Stimme des Vorsitzenden gab auch den Ausschlag: Sie zählt bei Stimmengleichheit doppelt: sieben zu sechs für Greulich und Linsen.
Über Geld spricht man nicht, doch dank des von der einstigen schwarz-gelben Landesregierung auf den Weg gebrachten Transparenzgesetzes können die Duisburger jetzt erfahren, wie viel Gehalt die Geschäftsführer der meisten mehrheitlich städtischen Tochtergesellschaften 2010 erhielten.
Die zwölf Arbeitnehmervertreter, die im Beirat der Wirtschaftsbetriebe sitzen, stimmten der Erweiterung der Geschäftsführung zwar am Ende einstimmig zu, hatten dem Vernehmen nach allerdings durchaus einige kritische Anmerkungen. Vor allem die Kosten für zwei neue Geschäftsführer beunruhigen die Arbeitnehmervertreter.
Wie viel Linsen und Greulich verdienen werden, muss nach NRZ-Informationen noch ausgehandelt werden. Fest steht dagegen die Aufteilung der Aufgabengebiete. Thomas Patermann übernimmt neben der Vorsitzendenfunktion im Vorstand vorrangig die Verantwortung für die Abfallwirtschaft, Stadtreinigung, Personal, Finanzen sowie die Unternehmenskommunikation und ist für die Beteiligungsgesellschaften der Wirtschaftsbetriebe verantwortlich.
Patermann bleibt Sprecher der künftigen Geschäftsführung
Greulich wird sich im Schwerpunkt um die Aufgabenbereiche Grünunterhaltung, Friedhöfe, Straßenunterhaltung, Stadtentwässerung und Technische Services kümmern, während Uwe Linsen die Gesellschaft für Beschäftigungsförderung wieder auf Vordermann bringen soll.
Der bisherige WBD-Geschäftsführer Thomas Patermann erhielt während der Verwaltungsratssitzung einen Vertrauensbeweis. Als es darum ging, ob er Sprecher der künftigen Geschäftsführung bleiben soll, stimmten auch die CDU-Vertreter für Patermann.

13:07
Ich möchte auch diesen Job haben, wenn ich zu den Wirtschaftsbetrieben möchte muß ich, wie jeder andere auch, das erste jahr als Straßenfeger für 1850 Euro brutto arbeiten, natürlich ist mein Arbeitsvertag erst mal ein Jahr befristet, Herr Greulich hat so viel Ahnung von den Wirtschaftsbetrieben das er auch unten anfangen muß, Wieso bekommt er den Job ohne Bewerbung ?
20:45
Aufstieg auf unser alller Kosten
Wann kommt die da zugehörige Gebührenerhöhung ?
und wer wird der neue Stadtdirektor (SPD) ?
Herr Link nach der Gleichschaltung wird es dann schon
so sein wie früher in der guten alten absolutistischen Ära oder ?
Bah wenn man euch nur lässt
Übrigens Herr Link Hochfeld liegt in Duisbunrg, Marxloh auch
Die nächste Gebührenerhöhung der WBD - egal welcher Art - wird "Greulich-Linsen-Solidarzuschlag" genannt !
16:01
Dass das eben nicht geklappt hat, konnte er in der Ratssitzung am 24.09.2012 sowohl der Stimmung im Ratssaal als auch auf den Zuschauertribünen entnehmen.
Daraufhin zeigt er Nerven und versucht, sich feige hinter seinen Genossen zu verstecken. Siehe Artikel "Link - "Wir schauen hin", Zitat:
"Auf Kritik an Stellenbesetzungen an der WBD-Spitze verweist Link auf die Zeit vor seiner Wahl, wo bereits entsprechende Entscheidungen gefallen sein."
Er wäscht seine Hände in Unschuld, statt Verantwortung zu übernehmen und weist stattdessen mit ausgestrecktem Finger auf seine Genossen. Ich würde zu gerne wissen, wie denen das gefällt.
Da war doch was? Übernahme von Verantwortung? Haben wir die nicht schon einmal bei einem OB angemahnen müssen?
Angemahnt wurde die Übernahme von Verantwortung sehr wohl beim OB ade, doch es hat nichts genutzt. Und deshalb wurde er erfolgreich abgewählt.
14:18
Sie haben es beiden geschafft mit fraglichen Methoden Dritter ihr Schäfchen ins trockene zu bringen. Oberbürgermeister Link hat es geschafftsich ziemlich lautlos außen vor zu bleiben. Das muss erst einer mal nachmachen !
Doch wie so vieles wird der Zahn der Zeit auch daran nagen und es wird alles in Vergessenheit geraten. Kritiker werden entweder hochgeleobt oder .....
12:47
Jeder dieser aufstrebenden Herren hat seine eigene Sekretärin, die nach natürlich auch nach ihrer Bedeutung entsprechend entlohnt werden.
Ergo: je höher das Standing des Chefs, desto höher die Entlohnung der Assistentin / Sekretärin oder wie auch immer man das Kind nennt.
So kenne ich es zumindest aus meinem beruflichen Leben.
Danke Stadtrat !!!
... die beiden bisherigen Geschäftsführer der GfB plus Sekretariat. Ich komme da sogar auf 6 neue Positionen.
11:45
In Zeiten der Sparzwänge ist es ja normal das die Politmafia sich gut Dotierte Posten zu schustert...
10:30
Die persönliche Bereicherung von Politiker und ihren Parteien ist nichts Neues.
Wer weiß es schon, dass es in der BRD ca. 100.000 Kommunale GmbH /Betriebe gib und die Nebeneinnahmen von Politiker und deren Parteien sich auf ca.6-7Milliarden belaufen?
06:43
Egal wie sich hier aufgeregt wird, die SPD kommt 2014 auf 40+x Prozent, CDU bleibt bei unter 25%, da ist dann noch genug Luft für die Grünen um wieder an die 10 % zu kommen und für die PDS stimmen auch wieder 5%, es wird alles beim Alten bleiben!
Ist so in Duisburg. Leider! Das einzige was steigt ist die Zahl der Nichtwähler, die wird sich sicher dauerhaft bei 65 - 70% einpendeln.
Und diese Prognose könnt ihr euch ausdrucken, noch einml nachlesen wenn die Wahlbenachrichtungen kommen, drüber nachdenken - und ihr wählt trotzdem nicht anders! Wir sprechen (spätestens) 2014 wieder darüber.
02:13
Nee, nur nach dem Parteibuch. Aber, was lehrt uns das? Lasst uns sowohl die Sauerland-CDU als auch die verlogene Rot-Rot-Grüne Koalition bei der nächsten Kommunalwahl versenken. Wählt, was immer ihr wollt, nur nicht dieser Verräter.
00:52
Schon klar, aber wesentlich mehr Respekt vor den Abwahlbürgern habe ich von Link, dem Spielball Jägers, schon erwartet.
Wie wir sehen, sehen wir nix. Null Respekt hatte Sauerland vor uns. Sauerland haben wir Respekt gelehrt. Null Respekt hat Link vor uns. Link muss uns wohl erst noch kennenlernen.
Richtet er "seine" (äh-puh, Jägers und Mettlers) Politik nicht nach dem Willen der Duisburger Wähler aus, kann Rot-Rot-Grün genauso wie die CDU in Duisburg einpacken. Wollen uns die etablierten Parteien Radikalen in die Arme treiben? Darüber sollten sie gründlich nachdenken, bevor sie uns weiter verprellen!