Loveparade-Drama
Duisburgs Pläne für Gedenken an Loveparade-Opfer
10.08.2010 | 18:58 Uhr 2010-08-10T18:58:00+0200
Duisburg.Am 4. September soll im Karl-Lehr-Tunnel eine Tafel zum Gedenken an die Opfer der Loveparade-Tragödie enthüllt werden. Kommunikationsdesigner Lukas Loss hat zudem einen Vorschlag, wie darüber hinaus an die Opfer erinnert werden kann.
Sechs Wochen nach der Loveparade-Tragödie soll am 4. September an der Trauerstätte im Karl-Lehr-Tunnel eine Gedenktafel mit den Worten „Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade“ angebracht werden. Die Bürgerinnen und Bürger werden an diesem Samstag gebeten, die Trauergaben, Kerzen und Erinnerungszettel von morgens bis 14 Uhr in einem Glaskubus zu sammeln, um sie weiterhin zu bewahren.
Kubus wird zum Innenhafen gebracht
Diesen Ablauf zum Ende der sechswöchigen Trauerzeit hat der „Bürgerkreis Gedenken“ vereinbart. Der Glaskubus wird dann zum Innenhafen gebracht, wo er zwischen dem Kultur- und Stadthistorischen Museum und dem Garten der Erinnerung aufgestellt wird. Spätestens zum Jahrestag des Unglücks sollen Duisburger Künstler eine Stele für die Opfer des 24. Juli 2010 gestalten. Die „Initiative Spendentrauermarsch“ wird einen entsprechenden Wettbewerb ausschreiben und für die Realisierung des Kunstwerks Sorge tragen.
Artikel, Fotos, Videos und ausgewählte Beiträge zur Loveparade Duisburg und den Folgen – etwa zum Bürgerentscheid über OB Sauerland – finden Sie auf unseren fünf Spezialseiten.
Alle Beteiligten des „Bürgerkreises Gedenken“ sind sich einig, dass das Ziel, eine Gedenkstätte für die Opfer zu errichten, weiter verfolgt wird. Alle Anregungen, auch über den Ort der Gedenkstätte, werden in den Diskussionsprozess einbezogen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Reverse-Technik
Der Duisburger Kommunikationsdesigner Lukas Loss macht einen Vorschlag, wie auch in dem Tunnel an die Opfer erinnert werden kann.
Mit einer sogenannten Reverse-Technik könnten die Umrisse von Menschen an der Wand aufgebracht werden. Kosten, so verspricht Loss, würden nicht entstehen, da er dies gemeinsam mit freiwilligen Helfern durchführen würde. Dabei werden die Umrisse mit Hilfe von Schablonen von der Wand freigeputzt.

08:37
Wir brauchen dafür doch wohl kein Mahnmal.
Langsam wirds echt lächerlich.
Da will sich doch nur wieder jemand produzieren und sich auf Kosten der Verstorbenen in den Vordergrund stellen damit alle ihre Trauer an einem Bild heucheln können. Nein Danke!
18:28
lieber herr tom009,
niemand hat die menschen gezwungen. die, nicht wollten sind , anders als hier, sicher auch weggeblieben und haben nicht mit ihrer selbstgerechten nörgelei versucht, allen anderen etwas madig zu machen.
wer aber hin gegeangen ist, hätte damit rechnen können dürfen, das die risiken durch auflagen und genehmigungen von offizieller stelle und verantstalter auf ein minimum reduziert seien...
ich gehöre nicht zu den berufsbetroffenen, die für jedes unglück oder jeden toten ein mahnmal wollen. sicher werde ich nicht nach sachsen pilgern, um dort die zahl der gaffer zu erhöhen, ebensowenig habe ich pakistan im reiseplan.
bitte verzeihen sie mir also, wenn ich zum desastern wie dem hiesigen meinen senf dazu gebe, danke.
wo sie auf dem vergleich bestehen: auch in dem fall gab es über zehn jahre niemenden, der verantwortung, geschweige den schuld auf sich geladen haben will...
aber: es gibt eine tafel nahe dem nord-süd-gleis am unglücksort des ICE 884. von der brücke führt eine treppe in eine art garten mit 101 bäumen.
ich kann den teil meines kommentares nicht finden, in dem ich ZIZAT ...und sie schrieben ja selbst das es nach einem brand mit toten auch dort blumen niedergelegt werden... von mir gab?
ich will dem inhalt nicht widersprechen, ist auch nicht von mir.
der versuch die augenscheinlich wichtigste ihrer fragen zu beantworten:
an vielen unfallschwerpunkten findet man auch jahre nach dem unglück (einzelner) brennende kerzen und andenken.
beispiel: Mannesmannstr./ FR Serm / an der bushaltestelle kurz nach der einfahrt Am Röhrenwerk. dort verunglückte vor mindestens vier jahren ein motorradfahrer tödlich. sicher werden sie anmerken: auch einer der selbst schuld ist, hat ihn keiner gezwungen zu fahren?
die frage wer außer den trauernden geht denn da noch hin???? sollten sie vielleicht einfach noch mal selbst lesen? reichen trauernde nicht?
für die sperrung hat sich im übrigen ein arbeitsausschuss der stadt ausgesprochen und ein anderes organ eben dieser behörde ist für die sperrung zuständig. etwas anmassend finde ich fest zu stellen, was die opfer brauchen und was nicht.
was treibt menschen wie sie eigentlich, solche zu so hässlichen kommentaren?
sicher ist es befriedigender auf am boden liegende ein zu treten, als den kopp mal zu recken und nach oben zu schauen, wo die sitzen, die ihr besser mit dreck bewerfen solltet, wenn es garnicht anders geht.
11:52
Gedenkstätte ist nicht schlech!
Damit man nicht nur an die Opfer, an das Ereignis sondern auch an die Täter denkt!
09:34
muß heißen:
das dort getrauert wird und blumen und kränze niedergelegt werden finde ich völlig in ordnung.
09:30
an parcelpanic
hat jemand die leute gezwungen zur lp zu gehen???
wie gesagt ich finde es verdamt traurig das es dort tote und verletzte gegeben hat.
verdammt nochmales gibt auch ein mahnmal für die opfer des ic-unglücksnur wer außer den trauernden geht denn da noch hin????
will man jetzt den tunnel zur pilgermeile umbauen????
und wie gesagtleider hat es bei diesem event tote gegeben.
nur warum wird dann nicht für jedes verkehrsopfer das gleiche gemacht???? wo bitte ist dort der unterschied.
darauf hätte ich gerne eine antwort
und sie schrieben ja selbst das es nach einem brand mit toten auch dort blumen niedergelegt werden.
ja sie haben recht-nur wie lange bleiben diese dort liegen????
die karl-lehr str. ist ja immernoch für den verkehr gesperrt.
das meint ich.
es wird übertrieben.
das getrauert wird und blumen und kränze bzw kerzen aufgestellt werden auch.
aber es findetlangsam eine art totenkult statt.
und das ist genau was die iopfer NICHT BRAUCHEN
09:18
Beeindruckend, wie auch bei diesen Plänen der Stadt Duisburg schätzungsweise 500 Haare in der Suppe gefunden werden.
Auf dem Loveparade-Gelände wird ein Möbelmarkt entstehen. Das steht schon lange so fest. Es ist also gar nicht möglich, auf dem Gelände große Gedenktafeln zu errichten oder die Auf-/Abgänge so zu erhalten, wie sie jetzt sind.
Es war einmal zu lesen, dass der Besitzer plant, eine kleine Kapelle zu errichten. Das wird allerdings noch einige Zeit dauern, wenn es denn überhaupt geschieht.
Was am Innenhafen falsch ist, verstehe ich nicht. Es gibt dort sehr viele schöne Ecken, viele Touristen bzw. Gäste kommen dort hin. Ich finde es daher sehr korrekt, den Glaskubus dort aufzustellen und nicht in die Karl-Lehr-Straße, wo hauptsächlich Autos vorbeirasen.
Aber die Kritik wäre wohl ähnlich gewesen, wenn man die Gedenkstätte auf der Rampe errichtet hätte: dann hätte man kritisiert, dass sie abseits gelegen ist und Duisburg sie verstecken will. Irgendwas ist ja immer.
03:30
nachtrag:
eigentlich wollte ich was zum thema geschrieben haben...
dem ganzen schon mal mit fakten vorgreifen ist eine fortsetzung dessen, was noch so unsäglich in der luft hängt.
ich verkneife mir jeglichen kommentar zu den platzhaltern des „Bürgerkreis Gedenken“
(DAS meinte ich herr Pollmann!)
die frage der gedenkstätte steht für mich keinem gremium der stadt zu. hier sind vor allem die betroffenen gefragt. sie sollten angebote wie die von herrn Loss (meine hilfe biete ich diesem gerne an), von herrn Krieger, der Stadt oder wem sonst noch prüfen können.
im innenhafen haben diese dinge nichts verloren. diese vergnügungsmeile auf einem graduell höheren niveau als dem Ballermann mit seinen stylischen objekten in der nachbarschaft schrecken menschen, die einen solchen ort zur andacht besuchen, eher ab. diese leutchen werden weiter an den ort an der rampe pilgern, soviel steht fest.
wenn es mal wirklich um die sache gehen soll liebe kreisende gedenkende bürger: einfach mal die basis fragen. sonst wird es nach dem neuen Duisburger motto:
Wir können Alles. Außer richtig!
01:42
lieber herr Pollmann,
niemand zwingt z.b. sie oder jemanden anderen sich mit dem thema zu befassen. noch weniger wird jemand gezwungen zu einem thema, dass ihm/ihr über ist, einen kommentar zu verfassen.
bevor ich soviel energie in etwas stecken würde, was mir neudeutsch gesagt am ar*** vorbei geht, würde ich gegen das elend, dass mir wichtiger erscheint etwas tun.
nur der vollständigkeithalber: die drei zu tote gekommenen rentner in sachsen sind in einen bereits gefluteten keller gestiegen, da hätte vielleicht sogar der OB von abgeraten.
01:18
Noch Vergessen auch wenn ein Kaufhaus Abberennt und es Tote gegeben hat werden dort Blumen und Kerzen hinterlegt
01:14
Was soll das ich finde ds daß den Gedenken an den Verstorbenen nicht gut tut. Das was sie schreiben ist einfach nur Ekelhaft und der Situation nicht angemessen.
Es wird eigentlich bei jedem Großschadenereigniss eine Gedenkstätte errichtet
Also was soll das