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Armutseinwanderung

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung

07.06.2013 | 13:55 Uhr
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
"Unzureichend" findet Oberbürgermeister Sören Link (l., neben SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück) die Pläne der Bundesregierung zur Ausweisung von Armutseinwanderern. Foto: Jakob Studnar

Köln/Duisburg.  Als unzureichend hat Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link die Pläne der Bundesregierung zur Ausweisung von Armutseinwanderern bezeichnet. Um den Missbrauch von Sozialleistungen verhindern, will Bundesinnenminister Friedrich härter gegen illegale Armutsmigranten aus Rumänien und Bulgarien vorgehen.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) hat Pläne der Bundesregierung zur Ausweisung von Armutseinwanderern als unzureichend bezeichnet. "Mit Ausweisung und mit markigen Sprüchen à la Friedrich werden wir das Problem nicht los", sagte Link am Freitag im Radiosender "WDR 5".

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zuvor angekündigt, härter gegen illegale Armutsmigranten aus Rumänien und Bulgarien vorzugehen , um den Missbrauch von Sozialleistungen zu verhindern.

Viele Kinder ohne Schulbildung

Duisburg gilt als eine der Städte in Deutschland, die am stärksten von Einwanderung aus ärmeren EU-Ländern betroffen sind. Einwanderer aus EU-Ländern hätten grundsätzlich das Recht auf Freizügigkeit, sagte Link.

Lesen Sie auch:
Friedrich will Armutszuwanderung verhindern

Bundesinnenminister Friedrich (CSU) will mit einem Einreiseverbot eine Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien verhindern. Dies gelte für Menschen aus diesen Ländern, die nach der Abschiebung in ihre Heimat sofort wieder in die Bundesrepublik einreisen wollten, sagte Friedrich im ZDF.

Er forderte deshalb mehr Geld von Bund, Ländern und der EU, um Bildung und Sozialleistungen für die Migranten zu gewährleisten. Viele Kinder der Armutseinwanderer kämen gänzlich ohne Schulbildung nach Deutschland. (dpa)



Kommentare
15.06.2013
22:47
Problemhaus bald in Hochheide?
von G.Mercator | #42

Was ist eigentlich an der Information gut unterrichteter Kreise dran, dass einer der weißen Riesen für Zuwanderer aus Südosteuropa hergerichtet werden soll?

WAZ recherchieren sie.

13.06.2013
19:20
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von fingerzeig | #41


Alle die Bundesinnenminister Friedrich wegen seines geplanten Einreiseverbots
für Wirtschaftsflüchtlinge jetzt kritisieren sollten vorschlagen wie man das Problem
sonstwie lösen will.Vielleicht kennt ja Claudia Roth von den Grünen die Quadratur des
Kreises ! Es ist ganz einfach schizophren daß Deutschland für die neuen EU-Mitglieds-
länder den Weihnachtsmann spielen soll.Sind wir das Sozialamt für die ganze Welt ?
Jetzt verstehe ich allmählich warum Rot/Grün im Falle eines Wahlsieges die sog.
"Besserverdienenden" höher besteuern will,.

Fingerzeig,Esen

11.06.2013
21:34
Niemand kan beim über-Wasser-Laufen beweisen, was der Kaffeesatz verraten hat....
von Zentrum | #40

Alles Wahlkampf, alles performatives Eigengeläute.

Das, was i. S. Zuwanderung passiert und passieren wird, ist kaum per Dekret zu steuern.

Es ist irre kompliziert, weil niemand wirklich weiss, was sich in der Duisburger Aufnahmegesellschaft ab 2014 abspielen wird.

Schwarzmalen und Vorverurteilen ist mithin der schlechteste Ansatz,

Es gibt keinen Königsweg, vielleicht sollte Zuwanderung nicht wie bisher zu so genannten etnischen Kolonien führen ?

Mit Geld und irgendwelchen neu zu bestellenden Ämtern wird der Knoten nicht locker.

Es ist - wiedermal - ein Projekt, dass teilräumlich mit den Bürgern und nicht alleine vom Stadtrat angegangen werden sollte, oder ?

Glückauf

09.06.2013
13:04
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von HerrBrumm | #39

Na, laut Herrn Komisch sind das doch alles Leute, die sich ratzifatzi zu Facharbeitern umschulen lassen.

Leider widerspricht dem sogar die Dortmunder Sozialspitze:

"Wir haben es hier mit Menschen zu tun, die nach unseren Maßstäben derart bildungsfern sind, dass sie in keine unserer gängigen Fördermaßnahmen passen.“


Viel Spaß damit im neuen Jahr!!!

Ich für meinen Teil weiß, was ich zu tun habe!!!!

09.06.2013
10:16
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von Schwarz-Gelb | #38

Leider weiß ich jetzt immer noch nicht, wie denn der enorme Fachkräftemangel in Duisburg und im gesamten Ruhrgebiet wenigstens ansatzweise vermindert werden soll!?

08.06.2013
22:30
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von ichglaubannichts | #37

Lieber Komisch66 glauben Sie wirklich an das, dass Sie so schreiben, oder wollen Sie nur die Diskussion anheizen!?
Die neuesten Zahlen von IFO-Institut zum Thema Einwanderung sprechen da aber eine ganz andere Sprache.
Die Kosten der Zuwanderung belaufen sich nach neuesten Schätzungen in einer Höhe von ca. 1,2Billionen €, so hoch wie etwa die Kosten der Wiedervereinigung.
Mit dem kleinen Unterschied: Die Wiedervereinigung ist irgendwann bezahlt, die Kosten der Zuwanderung werden immer weiter steigen.
Soviel zu der Mär von dem unglaublichen Potential die uns die Zuwanderung beschert!!
Wenn wir mit der Einwanderung so weiter machen wie bisher, wird es mit dem sozialen Frieden schlecht bestellt sein.

Glück auf!!

08.06.2013
21:00
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von edvina77 | #36

"Arbeit" genug wird es in den kommenden Monaten und im nächsten Jahr in Deutschland genug geben, allerdings nicht unbedingt im ohnehin schon arg gebeutelten und verschuldeten Ruhrgebiet, insbesondere in Duisburg. Man denke nur an die anstehenden Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten in den Überschwemmungsgebieten. Dort ist sicher jede arbeitswillige Fachkraft - die ordentlich anpacken will und kann - willkommen. Warum müssen die Armutseinwanderungsströme dagegen - volkswirtschaftlich und sozial ineffizient - stattdessen gezielt bestimmte Regionen an Rhein und Ruhr überschwemmen? Wovon sollen verschuldete Kommunen hier immer mehr Kindergeld und demnächst auch Sozialhilfe und Kosten für benötigten, angemessenen Wohnraum auf Dauer bezahlen.

08.06.2013
19:30
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link kritisiert Friedrichs Aussagen zur Armutseinwanderung
von Baurat | #35

Wenn man den Menschen aus nachvollziehbaren Gründen ernsthaft helfen will, dann fordert man die EU, Deutschland und das reiche NRW auf, die Lebensbedingungen und die politische und rechtliche Anerkennung in ihren Heimatländern zu verbessern bzw. erst zu schaffen.
Dieser Mann ist nur eine politische Peinlichkeit, reiht sich aber mit seinen Geschmacklosigkeiten und Unfähigkeit wunderbar in die Riege der Krings, Zieling und Sauerland ein. Aber das hat man davon, wenn eine sterbende Kaste wie die Parteien ihren letzten intellektuellen Beitrag zusammenkratzen müssen

08.06.2013
17:09
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #34

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

08.06.2013
14:00
Christliche Parteien sind besonders kaltherzig
von vantast | #33

Ob es damals gegen §175 ging, gegen Wehrdienstverweigerer, gegen "Einwanderer", gegen Gleigeschlechtliche Liebe, immer sind die Parteichristen gegen Menschenrechte, warum nicht auch gegen die Ärmsten? Haben sie deshalb so viel Zuspruch?

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