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Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl

22.01.2012 | 17:25 Uhr
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
Will keinen Wahlkampf führen, sondern sich seinen Pflichten als OB widmen: Adolf Sauerland. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Adolf Sauerland will nicht für sich und gegen seine Abwahl auf die Straße gehen. Wahlkampf, so der Duisburger OB, werde er nicht machen. Er möchte lieber seine Pflichten als Oberbürgermeister erfüllen. Abgesehen davon sieht er das Abwahlverfahren nicht als Wahl an.

Ein Wahlkampf gegen seine Abwahl - das kommt für Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland nicht in Frage. Viel mehr versuche er, bis zur Abstimmung über die Abwahl seiner Person in rund drei Wochen, weiterhin seinen Pflichten als Oberbürgermeister nachzukommen.

Das sagte er der Redaktion beim traditionellen Neujahrsempfang in der DiTiB Merkez-Moschee in Marxloh , wo der Oberbürgermeister am Freitag kaum auf Kritiker stieß.„Ich bin überhaupt nicht in Wahlkampfstimmung. Es hat bisher keinen Wahlkampf meinerseits gegeben und das wird es auch in den nächsten Wochen nicht mehr“, sagt Oberbürgermeister Adolf Sauerland und fügt hinzu: „Schließlich handelt es sich nicht um eine Wahl, sondern um eine Abstimmung.“

Wähler nicht mehr zu beeinflussen

Video
OB Sauerland trotzt den fast 80.000 Unterschriften gegen ihn - und bekommt dafür Pfiffe.

Die Wähler jetzt noch zu beeinflussen, hält er außerdem für unnötig: „Die Duisburger kennen meine Politik bereits seit einigen Jahren und wissen, wofür ich stehe.“ Gedanken über die Zeit nach dem 12. Februar macht er sich noch gar nicht: „Ich versuche, einfach weiterhin so gut es geht meine Arbeit zu machen und warte die Abstimmung ab. Über alles weitere werde ich mir erst Gedanken machen, wenn es so weit ist.“

Bündnis gegen OB Sauerland

 

Dennis Bechtel

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Kommentare
24.01.2012
12:01
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von PepeMusic | #35

Die Einsicht, jetzt auf einmal doch einen Abwahlkampf führen zu müssen, lässt auf eine massive Wahlbeteiligung schließen! Ich glaube, ab dem 12. Februar kann ich endlich wieder stolz auf meine Heimatstadt und deren Bürger sein.

24.01.2012
09:58
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von avontante | #34

und mittlerweile - laut Printmedien - gibt es den Wahlkampf der CDU/Sauerland dann doch. Vorher wurden alle aufgerufen die Abwahl zu boykottieren, nun sollen alle mit Nein stimmen. Als Slogan wird ein Adenauer-Spruch benutzt:"Keine Experimente". Meiner bescheidenen Meinung nach, wenn schon ein Adenauer Spruch, dann doch bitte: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern."

23.01.2012
20:40
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von hundeundkatzenfreund | #33

Willkommen in unserer Eigens gebauten WeltSo eine verzerrte bzw verfälschte Selbstwahrnehmung kann man doch nicht haben!Was ist nur mit den Menschen los?Da wird gelabert und gelabert...Fakt ist doch das der OB doch wohl nicht unwissend ist wenn es um seine Stadt geht und 21 TOTE kann man ja wohl nicht wegdiskutieren!!Wenn also Leute nicht gegen den OB stimmen wollen müssen sie es ebenfalls mit ihrem Gewissen ausmachen und morgens noch in den spiegel blicken können.aber ist der ruf erst mal ruiniert lebt es sich recht ungeniert,nicht wahr!!!

23.01.2012
20:20
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von b.scheuert | #32

@HDKU

Dann nennen Sie doch mal Falschaussagen! Falls Ihnen eine einfällt...:-)

23.01.2012
19:29
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl ?
von michalek | #31

Man kann nur hoffen das die Duisburger Bürger, im Gegensatz zu OB Sauerland, beachten das es nicht um das CDU Mitglied Sauerland geht sondern um das Ansehen und die zukünftige Glaubwürdigkeit ihrer Stadt. Da es sich hierbei um keine Wahlveranstaltung handelt kann Herr Sauerland nur für „ein pro Sauerland“ bei dieser Abstimmung werben, wenn er nachweisen kann das es sich bei diesem Unglück um ein Naturereignis handelt. Nur ein Neuanfang wird das Vertrauen in die Stadt Duisburg und in die zukünftigen Verantwortungsträger der Stadt wieder herstellen.
Eine Stadt darf nicht von einem Mann ohne Selbstkritik, Verantwortungsgefühl und Moral geführt werden.

23.01.2012
18:32
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von makoco | #30

zu #23,

Mein Gott, dieser Mensch versteht ja überhaupt nichts.

Die Stadt war bei der Loveparade nicht nur Genehmigungsbehörde, sondern Mitveranstalter!

Die Stadt hat nicht nur eingereichte Unterlagen geprüft, sondern war selber aktiv an der Planung beteiligt!

Sicherheitsbedenken Dritter wurden nicht Ernst genommen, z.B. diese "“das kann Verletzte und sogar Tote geben”."
http://docunews.org/loveparade/analyse/katastrophe-mit-vorwarnung/

Bei der abschließenden Besprechung wurden keine weiteren Sicherheitsbedenken genannt, die bereits bekannten waren ja auch mehr als genug!

Dazu wurden 250000 Personen gleichzeitig auf dem Gelände genehmigt, das Gesetz schreibt verbindlich höchstens 221000 vor, die 250000 sind nur eine Zahl zur internen Berechnung einer Simulation gewesen, bei weniger zulässigen Personen wären weniger Menschen pro Zeiteinheit in den Tunnel gelassen worden, usw.!

Genehmigung, anstatt 440m Rettungswegbreite nur 155m vorhalten zu müssen, aufgrund eines ENTWURFS einer Entfluchtungsanalyse mit Diplomarbeitscharacter, keine Notausgänge im Tunnel, keine Rettungswege im Tunnel, Krankenwagen und Polizeifahrzeuge mussten mitten durch fahren!

Ein extenes Rechtsanwaltsunternehmen hat das bestätigt, ergänzen wir mal, ein VON IHM beauftragtes externes Rechtsanwaltsunternehmen!

"Wer war für die Rampe und den Karl-Lehr-Tunnel/Straße verantwortlich?" Ganz einfach, die Stadtverwaltung war für die Prüfung der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften auf der Rampe und im Karl-Lehr-Tunnel zuständig!

2 Antworten
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von teamtronic | #30-1

Und die Polizei war am Tag der Loveparade für den Ablauf zuständig. Aber ohne Werkzeug, funktionierende Funkkgräte ist das nun mal nicht möglich. Der Sauerland ist jedenfalls nicht für dieses Versäumnis verantwortlich zu machen. Der Chef der Polizei sitzt in Düsseldorf, war am Tag de Unglücks in Duisburg und ist Duisburger.

Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von b.scheuert | #30-2

teamtronic

"Und die Polizei war am Tag der Loveparade für den Ablauf zuständig"

Das ist so nicht richtig. Veranstalter und Ordnungsamt ebenso. Und während der Veranstalter nur etwa halb so viele Ordner wie vorgeschrieben bereitstellte, war das dem Ordnungsamt egal. Toll, was? Nur so als Beispiel. Und die ELA? Und die Überfüllung der Tunnel? 145.000 Menschen anstatt 40.000? Halten Sie sich doch mal an Fakten.

23.01.2012
16:27
jokel #27
von wohlzufrieden | #29

"Was ist HDKU, die Propagandaabteilung der CDU Duisburg?" Haben Sie den noch nicht r.kant? Früher nannte man so was Hofnarren.

23.01.2012
16:06
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von woelly | #28

Ich mache mal einen Vorschlag in Güte: Man tauscht einfach Herrn Sauerland geben Herrn Sierau aus und Ruhe ist, denn alle sind zufrieden. Keine Abwahl, keine Neuwahl, beide kennt man, einer CDU, der andere SPD und kostet nix. Die könnten auch noch ihren Wohnsitz behalte.

23.01.2012
16:05
Duisburgs OB Sauerland verzichtet auf Wahlkampf gegen Abwahl
von jokel | #27

Was ist HDKU, die Propagandaabteilung der CDU Duisburg?

23.01.2012
15:44
HDKU #25
von wohlzufrieden | #26

Wer anders denkende als "Hassprediger" bezeichnet, entlarvt sich selbst als einer...

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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