Duisburgs OB Adolf Sauerland muss sich Bürgerentscheid stellen
14.11.2011 | 11:57 Uhr 2011-11-14T11:57:00+0100
Duisburg. Im März 2012 werden die Duisburger über die politische Zukunft Adolf Sauerlands entscheiden dürfen: Die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ hat die notwendige Anzahl von Unterstützter-Unterschriften für das Abwahlverfahren erreicht.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) muss sich im März 2012 einem Bürgerbegehren zu seiner Abwahl stellen. Nach Informationen der NRZ hat die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ die notwendige Anzahl von Unterstützter-Unterschriften für das Abwahlverfahren erreicht. Diese hatte am 17. Oktober knapp 80.000 Unterschriften an den Duisburger Stadtrat übergeben .
Nach Angaben von Stadtsprecher Frank Kopatscheck ist das notwendige Quorum für eine Zulässigkeit des Bürgerbegehrens aber erreicht. Um wie viel gültige beziehungsweise ungültige Stimmen es sich genau handelt, wollte der Sprecher am Montagmorgen nicht präzisieren. Die Verwaltung erarbeite jetzt eine Vorlage für den Rat, der dann am 12. Dezember über das weitere Verfahren befinden werde. Nach Lage der Dinge wird voraussichtlich am 11. März 2012 über das politische Schicksal von OB Sauerland abgestimmt.
Radio Duisburg meldet 68.000 gültige Stimmen
Nach Informationen von Radio Duisburg sollen etwa 15 Prozent der Unterschriften gegen den seit der Loveparade umstrittenen OB ungültig sein, also etwa 12.000 Unterschriften. Entsprechend wären etwa 68.000 Stimmen gültig, die Hürde von exakt 54.885 Stimmen wäre entsprechend deutlich übertroffen.
Während der Unterschriftensammlung und im Anschluss hatten die Sauerland-Gegner der Stadt Vorwürfe gemacht, weil die Stadtverwaltung all jene Unterschriften als ungültig wertet, bei denen die Unterzeichner die Hausnummer ihrer Adresse nicht angegeben haben. Zudem, so die Vorwürfe, habe die Stadt die Bürgerinitiative bei der Gestaltung des Unterschriften-Formulars falsch beraten – was die Stadtverwaltung dementierte .
Verwaltung berät den weiteren Ablauf
Nach den Medienberichten traf sich Stadtkämmerer Dr. Peter Langner als Leiter des zuständigen Dezernats am Montagvormittag mit seinen Kollegen, um das weitere Vorgehen der Behörde abzustimmen. Zahlen, so Stadtsprecher Kopatschek am Morgen, werde die Verwaltung aber nicht veröffentlichen. Am Nachmittag teilte er in einer Presse-Info der Stadt Duisburg mit: "Die Überprüfung der Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative 'Neuanfang für Duisburg' durch die Stadtverwaltung ist inzwischen abgeschlossen. Danach wurde das Quorum für das Abwahlverfahren erreicht und überschritten. Nähere Einzelheiten werden in einer entsprechenden Vorlage für den Rat vorbereitet."
Josip Sosic, Pressereferent des Duisburger OB, wollte die Meldung nicht kommentieren. Sauerland hatte am Tag der Unterschriften-Übergabe angekündigt, er wolle sich zum Abwahlverfahren gegen ihn erst äußern, wenn die offizielle Zahl der gültigen Stimme vorliege. Sosic verwies in diesem Zusammenhang erneut auf die Ratssitzung am 12. Dezember, aber auch darauf, mit Sauerland noch nicht über den nun bestätigten Erfolg der Abwahlinitiative gesprochen zu haben.
Frage nach den ungültigen Stimmen
Obwohl das Quorum mehr als erreicht ist, will die Bürgerinitiative „Neuanfang für Duisburg“ über den Wahlprüfungsausschuss die Gründe für die nicht anerkannten Unterschriften erfahren. Das erklärte Theo Steegmann, einer der drei Sprecher der Initiative. Er geht davon aus, dass es nun ein breites Bündnis für die OB-Abwahl geben wird. „Die Gewerkschaften arbeiten bereits daran. Oberbürgermeister Sauerland wird der Wind kräftig ins Gesicht blasen“, kündigte Steegmann an. Erste Gespräche zwischen den Parteien – „mit Ausnahme der CDU“ – habe man bereits geführt. Auch die FDP sei mit am Tisch . „Wie es mit den Grünen weitergeht, wird sich wohl auf dem Parteitag am Mittwoch herausstellen.“ Dort gibt es zwei Strömungen.

10:12
.... wo man hinhört und liest... ****ERLAND ****ERLAND ****ERLAND.
Liebe Medien, so langsam reicht es, ich kann es nicht mehr hören bzw. sehen. Habt Ihr denn nun wirklich nichts anderes zu berichten / zu kommentieren.
Die ****ERLAND - Geschichte ist nun seit vielen Monaten so "durchgekaut" daß es einfach nur noch langweilig, ja ich würde so gar sagen lästig ist, hierüber immer zu
hören bzw. zu lesen.
13:59
aussitzen das ganze. damit hat die schwarze partei genug erfahrung. siehe helmut kohl. der meint ja bis heute richtig gehandelt zu haben. was wäre das eine sache für ihn gewesen können wenn er rückgrat bewiesen hätte.
aber leider steht ihnen allen die arroganz ins gesicht geschrieben, egal wie sie auf der schwarz gelben seite auch heißen. nun heißt es bereits pöstchen undvpfründe sichern, denn nach der nächsten wahl müssen sie wieder die unnötige opposition spielen. das gilt ja vor alen dingen für die gelbe splitterpartei.
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19:11
Adolf Sauerland war mit 44,6 % der Stimmen bei der letzten Kommunalwahl Oberbürgermeister geblieben. Das bedeutet: Weniger als die Hälfte der ABGEGEBENEN Stimmen hat er für sich verbuchen können. So stark polarisierte er Duisburg bereits vor der Loveparade-Katastrophe.
Die meisten Unterschriften für das Abwahlverfahren dürften aus dem Kreis derer sein, die am liebsten die Wiederwahl Sauerlands verhindert hätten, Trotzdem ist der Anlass richtig gewählt, denn was nützt ein Oberbürgermeister, der sich wochenlang in seinem Amtszimmer verstecken muß?
13:14
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13:03
Die Angelegenheit wird in Münster aufschlagen. Es braucht nur einer zu klagen und den Nachweis zu führen, dass weitere Unterschriften zweifelhaft sind. Die Klage wird selbstverständlich erst im März 2012 eingereicht. Dann kann man alle Termine über den Haufen werfen und der OB hat Zeit gewonnen.
12:49
Hoffentlich bleibt Herr Sauerland im Amt. Allles andere ist gesagt und geschrieben!
12:16
Lieber Adolf Sauerland, so wie es scheint tickt die Uhr laut gegen dich und deine Amtszeit. Zeig einmal das bißchen Mann in dir und erspare uns ein teures Abwahlverfahren. Nutze die letzte Möglichkeit und geh aufrecht, aufrecht und freiwillig. Erspare dir die Schmach verjagt zu werden wie ein nasser Hund im Morgengrauen. Du bist am Ende, niemand will dich mehr in DU unsere Stadt führen sehen. Wenn du deinen Rücktritt erklärst, dann erspare uns auch bitte dein heuchler Heulgesicht denn es nimmt dir niemand ab. Dreh dich noch einmal um, schau auf den Trümmerhaufen den du hinterlassen hast, schau noch einmal auf die 21 Namen der Toten die du in deinem Egowahn fabriziert hast und dann geh. Wenn dich nicht die Gerichtbarkeit straft so wird dich deine Seele einholen. Den Rest deines Clans nimmst du am Besten gleich mit denn wenn sauber gemacht wird dann müssen alle Geschwüre entfernt werden.
Super Kommentar, damit ist alles klar ausgedrückt. Danke
08:58
vielleicht kann man AS wirklich dadurch mal beweisen, wie unbeliebt er doch bei den Duisburgern ist, und dass er dadurch mal den richtigen Tritt bekommt, dass Abwahlverfahren nicht abzuwarten, sondern von selbst zurück zu treten.
Aber dieser Schritt erfordert Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit und Einsicht, dieses aber scheinen drei Fremdwörter für AS zu sein. .