Duisburger Wirtschaftsförderung - Ralf Meurer soll bleiben

Ralf Meurer soll Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) bleiben.
Ralf Meurer soll Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) bleiben.
Foto: Lars Fröhlich/Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Im Dezember wurde Ralf Meurer gekündigt. Jetzt soll der Vertrag des Geschäftsführers der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung verlängert werden.

Duisburg.. Dass die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sich neu aufstellen soll, wird vor allem vom Seiten der Politik seit längerem gefordert. Nun gibt es erste konkrete Pläne, wie die Neustrukturierung aussehen könnte. Dabei fällt eine Personalie auf. Der Geschäftsführer, Ralf Meurer, dem im Dezember 2014 der Ende 2015 auslaufende Arbeitsvertrag vorsorglich gekündigt wurde, soll weitermachen. So steht es in einer Beschlussvorlage der Verwaltung, über die am 2. März, der Stadtrat entscheiden wird.

Vorsorgliche Kündigung

Die Kündigung von Meurer, so betonten es im Dezember alle Beteiligten, sei rein vorsorglich gewesen, damit sich der Geschäftsführervertrag, nicht automatisch um weitere fünf Jahre verlängert. So sieht es das Vertragsregelwerk vor. Nun also „Kommando zurück!“

Der Aufsichtsrat der GfW soll die Kündigung wieder aufheben. Gleichzeitig soll die GfW eine neue Konzeption verpasst bekommen. Stichwort: Konzentration auf das Kerngeschäft. Das heißt vor allem Dingen Bestandspflege. Die Gesellschaft soll ihren Service für die Duisburger Unternehmer bekannter machen und ausbauen. Ein Debakel wie den für die Verwaltung überraschenden Standortwechsel von Alltours nach Düsseldorf will keiner mehr erleben.

Zentraler Ansprechpartner

Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung soll der zentrale Ansprechpartner für Unternehmen sein. Neue Akquisitionsteams sollen gezielt Betriebe aus den Zukunftsbranchen Kreativwirtschaft und IT ansprechen. In anderen Bereichen, in denen bereits andere Initiativen oder überregionale Ansprechpartner existieren, wird sich die GfW zurückziehen.

Die Außenwirtschaftsaktivitäten sollen sich künftig nur noch auf die wirtschaftsrelevanten Partnerstädte in der Türkei, Russland und China konzentrieren.zudem werde die Kooperation mit den überregionalen Wirtschaftsförderungen verstärkt.