Duisburger Tollitäten freuen sich auf die Partys

Besuchten die WAZ-Redaktion: Die Prinzencrews aus Duisburg.
Besuchten die WAZ-Redaktion: Die Prinzencrews aus Duisburg.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Duisburgs Karnevalsprinzen besuchten die WAZ-Redaktion. Prinz Thomas I. fiebert jeder Sitzung entgegen, Kinderprinz Janik I. bekommt sogar schulfrei.

Duisburg.. Hoher Besuch in der WAZ-Redaktion: Der frisch gekrönte Duisburger Karnevalsprinz Thomas I. und Kinderprinz Janik I. schauten mit ihren Crews vorbei und plauderten über die bevorstehenden Wochen. Es geht langsam in die heiße Phase. Noch spricht Prinz Thomas I. mit voller Stimme und strotzt nur so vor Energie. Er weiß aber, dass sich das während des Partymarathons bald ändern kann.

Neben dem Rosenmontagszug gibt es für Thomas Erlacher, der in den vergangenen Jahren als Zugführer fungierte und erst seine Frau überzeugen musste, um Prinz zu werden, viele Höhepunkte in der närrischen Zeit. „Ich denke von Woche zu Woche. Es gibt immer wieder Auftritte, auf die ich mich besonders freue“, sagt er. Da wäre beispielsweise der Prinzenempfang am kommenden Samstag und die Party bei der Lebenshilfe im Steinhof einen Tag später. Ebenso freue er sich auf den baldigen Zoobesuch.

Rund 145 Termine vor der Brust

Insgesamt rund 145 Termine hat Seine Tollität vor der Brust. Er werde versuchen, alle gleichermaßen zu genießen. „Ich wünsche mir, dass wir alle nach dem Rosenmontag zurückblicken und sagen: Das war eine tolle Zeit“, sagt der 47-Jährige Feuerwehrmann.

Obwohl er sich selbst als „Bewegungs-Legastheniker“ bezeichnet, der obendrein auch noch völlig talentfrei ist, wenn es ums Singen geht, steht er gerne auf der Bühne. „Meine Hofmarschälle und ich haben gute Tanztrainer, die sogar aus uns noch etwas herausholen“, feixt er. Tanzen und Singen seien aber nicht das Schwierigste für einen Prinzen: „Man muss vor allem trinkfest sein“.

"Öfter mal Schulfrei"

Janik I. ist trotz seiner zwölf Jahre auch schon ganz jeck. Den größten Vorteil eines Kinderprinzen hat er schon längst ausgemacht: „Ich habe jetzt öfter mal Schulfrei“, freut er sich.