Duisburger sind keine „Sportmuffel“

Das lässt der Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete und sportpolitische Sprecher Rainer Bischoff nicht auf sich und den Duisburgern sitzen: Von wegen in Duisburg leben viele Sportmuffel, weil die Stadt wie berichtet bei einem Städteranking unter 50 Großstädten bei der Zahl der Fitnessstudio-Besucher auf dem letzten Platz landete: „Die Statistik ist schlichtweg unsinnig“, so Bischoff. Als Bewertungsparameter hätte allein die Anzahl der in Fitnesseinrichtungen angemeldeten Sporttreibende gedient. Unberücksichtigt geblieben sei, welch wichtige Rolle die vielen Sportvereine einnehmen. Bischoff: „Sie bieten eine große Vielfalt an Sportangeboten an, die in dieser Statistik jedoch überhaupt nicht auftauchen“.

Ein großer Teil der Sporttreibenden Duisburger nimmt strukturbedingt traditionell eher Angebote der Sportvereine an, als sich Fitness-Centern anzuschließen, meint ­Bischoff. Zudem vergesse die Statistik eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen einzubeziehen, die individuelle Sportaktivitäten wie Joggen oder Fahrradfahren ­bevorzugen: „Zu denen gehöre auch ich. Die Menschen in der Stadt können mich des Öfteren bei einer Jogging-Einheit antreffen, ohne dass ich in irgendeiner Statistik auftauche“, so der Landtagsabgeordnete.