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Duisburger Politik erteilt Festival-Strategie eine Absage

04.09.2012 | 10:07 Uhr
Das Traumzeit- Publikum beim Konzert von Daniel Kran & The Painted Bird im Foyer der Pumpenhalle am 1. Juli 2011. Die Rot-rot-grüne Ratsmehrheit will nicht, dass Traumzeit-Festival und Akzente im Wechsel stattfinden.Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.   Nicht hinnehmen wollen SPD, Linke und Bündnisgrüne, dass sowohl das Traumzeitfestival, als auch die Akzente als große Veranstaltungen in Zukunft nur noch im Wechsel stattfinden. Ein Antrag für die Durchführung beider Festivals ab 2014 liegt dem Kulturausschuss bereits vor.

SPD, Linke und Bündnisgrüne wollen nicht hinnehmen, dass die beiden großen Kulturfestivals Traumzeit und Akzente nur im Wechsel stattfinden sollen. Die Absage der Traumzeit 2012 und der Akzente 2013 soll eine unrühmliche Ausnahme bleiben. 2014 sollen wieder alle Festivals stattfinden, verlangt Rot-Rot-Grün und untermauert dies mit einem Antrag für den heutigen Kulturausschuss.

„Die bestehenden Festivals in Duisburg sind für SPD, Linke und Grüne ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens und haben eine große Tradition“, heißt es in der Begründung. Jedes Festival habe dabei zielgruppenspezifisch „seine herausragende Bedeutung für die Duisburger Kulturlandschaft“.

Fehlende Vorbereitungszeit

Rot-Rot-Grün stellt folgenden Zeitplan und Festivalkalender auf: In 2013 sollen das Traumzeitfestival, das Kinderkulturfestival und die Duisburger „Tanztage“ durchgeführt werden. Die Akzente werden 2013 einmalig ausgesetzt, sollen aber 2014 wieder stattfinden.

Vor dem Hintergrund der Absage des Traumzeitfestivals 2012 würde eine erneute Absage das Festival so nachhaltig schädigen, „dass eine vom Publikum angenommene Wiederauflage zu einem späteren Zeitpunkt als unrealistisch erscheint“, befürchtet Rot-Rot-Grün. Deshalb müsse das Traumzeitfestival 2013 in vollem bisherigen Umfang stattfinden.

Traumzeit 2011

Für die Akzente 2013 ist nach Einschätzung der Kulturexperten von SPD, Linke und Grüne der Zug schon „längst abgefahren“. Eine bisher ungeklärte Organisationsverantwortung, ein fehlendes Thema und langfristige Planungsvorläufe ließen an einer ordentlichen Vorbereitung für 2013 zweifeln. Wie es nach 2013 weitergehen soll, wird bis Mitte nächsten Jahres geklärt werden müssen. Dazu soll die Verwaltung einen zukunftsfähigen Vorschlag erarbeiten, der es ermöglicht, weiterhin jährlich Traumzeit und Akzente in Duisburg stattfinden zu lassen. (-er)

Kommentare
04.09.2012
15:06
Duisburger Politik erteilt Festival-Strategie eine Absage
von Kartoffelsupp | #3

Ein wenig Wendler und Schlagermucke reicht doch vollkommen.. das ist Duisburger Hochkultur, was soll man da mit ernsthafter Musik gar noch Kunst.
Bin...
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Duisburger Politik erteilt Festival-Strategie eine Absage
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2012-09-04 10:07
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