Duisburger Loveparade viel kleiner als geplant
04.06.2010 | 15:22 Uhr 2010-06-04T15:22:00+0200
Duisburg. Die Loveparade 2010 schrumpft im Vergleich zu ihren Vorgängern: In Duisburg werden am 24. Juli wohl nur 20 statt der 40 geplanten Floats an den Start gehen. Die Gegebenheiten am alten Güterbahnhof ließen eine größere Zahl nicht zu , so die Veranstalter.
Die Loveparade 2010 schrumpft im Vergleich zu ihren Vorgängern: Weil es die Gegebenheiten auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in der Duisburger Stadtmitte nicht anders zulassen, muss die Zahl der Floats beim Treffen der Raver-Gemeinde am 24. Juli arg reduziert werden.
„Es werden weniger als die 40 Partywagen sein, die wir in Dortmund hatten“, bestätigte Loveparade-Sprecher Björn Köllen. Konkrete Daten nannte er jedoch nicht. Der WAZ liegen aber Informationen vor, dass die Zahl sogar halbiert werden muss.
Floats ziehen nicht mehr quer durch die City
Anders als in Essen (2007) und Dortmund (2008) wird die Duisburger Ausgabe der Loveparade auch nicht mehr den bisher typischen City-Charakter haben. Statt sich wie bisher durch die Straßen der Innenstadt (Essen) oder über die eigens gesperrte Bundesstraße 1 (Dortmund) zu schlängeln, fokussiert sich das Geschehen diesmal allein auf ein fest abgestecktes und eingezäuntes Areal, das sich in rund 500 Metern Entfernung südlich vom Hauptbahnhofs-Gebäude befindet.
Hier soll sowohl der Umzug der Floats als auch die Abschlusskundgebung stattfinden. Auf diesem bislang brachliegenden Gelände, das im Besitz des Immobilien-Unternehmens Aurelis ist, wird derzeit die nötige bauliche Infrastruktur für einen Massenauflauf von bis zu einer Million Menschen geschaffen.
Der Fußweg wird deutlich weiter sein
Der Fußweg zum Party-Gelände wird für die per Bahn anreisenden Besucher – und das ist laut Veranstalter Lopavent erfahrungsgemäß der Löwenanteil – ein deutlich weiterer sein. Denn wie das Ordnungsamt der Stadt Duisburg nun mitteilte, werden die Raver einen rund zwei Kilometer langen Fußmarsch auf extra dafür gesperrten Hauptverkehrsstraßen in Kauf nehmen müssen. Die deutlich kürzeren, weil direkt zum Gelände führenden Wege im Kernbereich um den Hauptbahnhof bleiben komplett für Rettungsfahrzeuge und die Polizei gesperrt. „Wir wollen damit für eine Entzerrung der erwarteten Menschenmassen sorgen“, erklärte Ursula Fohrmann, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamtes.
Im Zeitraum zwischen Samstag, 10 Uhr, und Sonntagfrüh, 3 Uhr, sollen rund 700 zusätzliche Züge zum Einsatz kommen. Diese hat der VRR bei der Deutschen Bahn, der NordWestBahn, bei Abellio und der Eurobahn bereits bestellt. Sollte es wie bei der letzten Loveparade zu Störfällen kommen (Personen auf den Gleisen, mutwilliges Betätigen der Notbremsen) stehen 150 Busse der Duisburger Verkehrsgesellschaft als Sofort-Hilfe bereit.
Mehr Infos unter www.duisburg.de oder www.loveparade.com

23:55
Richtig neben der Spur ist der OB, der sich keiner Verfehlung bewusst ist.
Unmöglich, der Mann.
Ich krümme mich vor Fremdscham.
Naja, er hat sicher den VIP-Eingang genommen und konnte den Fehler der von ihm verantworteten, illegalen Genehmigung nicht erkennen: Für die Herrenmenschen war genug Platz...
00:55
Der Polizeipräsi ist geschasst worden weil er diese Scheisse nicht mittragen wollte! Aber Jeder halbwegs intelligente konnte leicht vorhersehen, das dies nicht gutgehen konnte.
Also muss man schon Absicht dahinter vermuten! Warum sind die Sperren geöffnet worden obwohl im Tunnel schon zu viele Menschen waren? Und über allem noch der Polizeihubschrauber! Um den Stress noch zu erhöhen? In meinen Augen eindeutig Absicht! Und die Polizei hat einfach zugeschaut, wie die Leute im Tunnel erstickt sind! Unfassbar!!!! Was sind das nur für Menschen, haben die aus den Vorgängen im Dritten Reich überhaupt nichts kapiert?
Und die entsprechenden Gesetzesvorschläge zur Verschärfung der Versammlungsfreiheit liegen ja schon auf dem Tisch. Die wären ohne dieses Verbrechen nicht möglich. Nur darum ging es.
11:27
Wahnsinn. Und Sauerland sagt, er habe keine Sicheitsbedenken Bedenken.
Pleitgen will davon nie etwas gehört oder gelsen haben. Dabei ist seine Kulturdirektorin Sevondim Duisburgerin, lebt in der Stadt und moderiert auchnoch die AKS. Es ist deshalb sehr sehr unwahrscheinlich, dass Pleitgen nichts wußte! .Er will nur weiter absahnen als Geschäftsführer....
Und die Polizei ? Die hätte nach dem Polizeigesetz NRW tatsächlich die Veranstaltung am Samstag beenden können, nachdem der Polizeiführung klar gewesen sein war, dass Gefahr für Leib und leben der Besucher bestanden hat.
Notfalls hätte von Schmeling (Polizeichef) in einem Eilverfahren das Verwalktungsgericht anrufen können.
Es ist wirklich von Innenminister Jäger wirklich zu billig, seiner Polizei einen Persilschein auszustellen (auch hiermit kommt er den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gefährlich zuvor und gibt möglicherweise ein gewünschtes Ergebnis der Untersuchungen vor) und nur dem Schaller die Schuld zuzu weisen. Es tragen alle V e r a n t w o r t u n g. Und deshalb müssen a l l e Sauerland, Rabe, von Schmeling, Pleitgen sofort zudrücktreten; die Kulturhauptstadt hat zudem fertig.
Sofortiger Sztopp der Kulturhauptstadt, Auflösung der Ruhr 2010!
02:56
werde diesen Blog verlinken...ist sehr aufschlussreich .
da kommt mir Gänsehaut beim Lesen
02:01
Komment Nr 22, 31 und 32, ihr habt fast präzise vorausgesehen, obwohl ich davon ausgehe, daß ihr totale Laien seid und keine erfahrene Profiveanstalter wie Schaller und OB-Duisburg Co (Euer Kommentare sind jetzt schon in einigen Sendungen zu sehen). Hier nochmal die Zitate Nr 22 und 31
nein, wirklich sehr sehr schade, hätte gut werden können, aber sowas... da bleib ich zuhause! tot trampeln lassen wollt ich mich eigentlich nicht!
wirklich, da wird ne menge passieren und für nächstes jahr heißt es dann: loveparade zu gefährlich - wird abgeschafft
danke! super planung!!
22 von janinschwerin , am 04.06.2010 um 21:07
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sehe ich das richtig, dass die versuchen 1 million menschen über die 1-spurige! TUNNELSTRAßE! Karl-Lehr-Straße mit zwischendurch 2 kleinen trampelpfaden hoch zum veranstaltungsgelände zu führen?
also in meinen augen is das ne falle. das kann doch nie und nimmer gut gehen. wer in essen und dortmund dabei war weiß wie groß das gedränge schon auf recht weitläufigen zugangswegen war. das war schon ne katastrophe und die wollen ernsthaft den zugang über nen einspurigen TUNNEL leiten?
ich fass es nicht!!!!
ich seh schon tote wenn nach der abschlußkundgebung alle auf einmal über diese mickrige straße das gelände verlassen wollen.
31 von klotsche, am 07.06.2010 um 15:30
20:16
Mittlerweile denke ich, dass alle Verantwortlichen und die Leute die die LP genehmigt und oder geplant haben, unter kompletten Realitätsverlust leiden!
Für mich ist das alles einfach nur unfassbar…
16:12
Ich hoffe nur, daß jeder, der damit etwas zu tun hat, für ein paar Jahre hinter Gitter landet. Sind denn heutzutage nur noch lauter Vollid..... auf Entscheidungspositionen?!
Wie kann ich eine Veranstaltung auf einem Gelände für vielleicht 400000 Menschen planen, wenn ich weiß, daß da sicher über 1 Mio. Menschen kommen und es soll bloß keiner sagen, Er hätte das nicht gewußt und wie kann ein Veranstalter die Genehmigung für dies bekommen? Sowas darf ja wohl nie genehmigt werden!
Dann der Kommentar vom Polizeipräsidenten, (ich weiß nicht mehr genau was Er sagte, aber so in etwa war der Inhalt) es waren bis 14 Uhr etwas über 100000 Menschen mit der Bahn gekommen und die meisten der Besucher kamen mit der Bahn, also waren da ja nicht so viele Menschen. Was ist das für eine lächerliche Zahl? Weiß der was Er da redet?
In welcher rosa Welt lebt Der denn?
Ich hoffe nur, daß jeder Verantwortliche für lange Zeit weg kommt!
01:56
#21 von sonnenanbeter2010 , am 04.06.2010 um 20:51
oh toll -.- hatte mich nach der letztjährigen pleite echt drauf gefreut, aber DAS ist ja ne frechheit!
die leute wie vieh einpferchen und dann zu sagen, es solle die massen entzerren ist ja wohl echt ein witz!!
nein, wirklich sehr sehr schade, hätte gut werden können, aber sowas... da bleib ich zuhause! tot trampeln lassen wollt ich mich eigentlich nicht!
wirklich, da wird ne menge passieren und für nächstes jahr heißt es dann: loveparade zu gefährlich - wird abgeschafft
danke! super planung!!
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Man hats gewusst.
Privat, sowie Polizei & Feuerwehr..
Keiner übernimmt die Verantwortung, was meiner Meinung nach respektlos den Angehörigen der nun schon 20 Toten & über 500 Verletzten gegenüber ist. Jeder schiebt die Schuld einem anderen zu und jeder vergisst; wenn man mit einem Finger auf andere zeigt, zeigen 3 auf sich selbst.. :o
Mein Beileid an die Angehörigen!
00:15
die Loveparade is schon gestorben als dieser geldgierge McFit Bonze 2006 die Loveparade zu einer reinen Kommerzveranstaltung umgebaut hat. Dass hatte nix mehr mit der eigentlichen Veranstaltung aus den 90-er zu tun sondern war reine Geldgeierei. Dem Herrn Schaller warn die Menschen schlichtweg total egal er wollte einfach nur bekannter werden und darauß Profit schlagen für seine Muckibude McFit er wusste das das Gelände zu klein ist in Duisburg aber drängte darauf dass trotz warnungen diese Loveparade diesesjahr stattfinden muss. Jetzt steht Herr Schaller zurrecht am Scheideweg und hoffe das alle Verantwortlichen die da mit drin stecken zur rechenschaft gezogen werden denn am samstag haben wir gesehn was Sparen, Profitgier und Kommerz anrichten kann...
weil der Tiergarten danach aussah wie ein Kriegsschauplatz und die Berliner keinen bock mehr darauf hatten das der unter der Loveparade leidet. Allerding bot die Stadt Berlin alternative Standorte an diese sagten dem Herrn Schaller nicht zu da prominente Kullisse fehlt (Siegessäule, Brandenburger Tor) also zog er kurzerhand ins Ruhrgebiet und somit verkam die Parade endgültig zum Profitgeschäft da jetzt auch noch der traditionelle Standort wegviel. das die Städte im Ruhrgebiet völlig ungeeignet für so eine Millionen veranstaltung sind interresiert die Veranstalter gar nicht für die zählte nur eins Werbung für ihre eigenen Zwecke Menschen waren nur das zahlende Vieh.... mich ekelt dieser Massenkommerz einfach nur noch an ...
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Und als Nächstes stürzt der grässliche Schuhkarton von der Küppersmühle ... noch so ein Leuchtturmprojekt!