Duisburger Linke-Politiker nennt Wiesenthal-Center Propagandaagentur

Das Simon Wiesenthal-Center mit Sitz in Jerusalem und Los Angeles führt ihn in der Top Ten der Antisemiten: den Duisburger Linken-Fraktionschef Hermann Dierkes.
Das Simon Wiesenthal-Center mit Sitz in Jerusalem und Los Angeles führt ihn in der Top Ten der Antisemiten: den Duisburger Linken-Fraktionschef Hermann Dierkes.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Hermann Dierkes, Fraktionschef der Linken im Duisburger Stadtrat, hat auf seine Nennung in der Top-Ten-Liste der Antisemiten reagiert. Er bezeichnete den Verfasser der Liste, das Simon Wiesenthal-Center, als „Propagandaagentur der rechtesten und schäbigsten Regierung, die Israel je hatte“.

Duisburg.. „Auf der dubiosen Liste bin ich in bester Gesellschaft. Wer den Namen von Simon Wiesenthal missbraucht, der Nazi-Massenmörder aufgespürt und ihrer gerechten Strafe zugeführt hat, um Menschenrechtler zu diffamieren, der entlarvt sich selbst.“ So kommentiert Hermann Dierkes, Ratsfraktionschef der Linken, seine Nennung in der Top-Ten-Liste der Antisemiten, die das Simon-Wiesenthal-Center jährlich veröffentlicht.

Dierkes bezeichnet das in Los Angeles und Jerusalem angesiedelte Institut als „Propagandaagentur der rechtesten und schäbigsten Regierung, die Israel je hatte“.

Für den CDU-Vize und Ratsherrn Peter Ibe ist die Nennung Dierkes dagegen „ein weiterer Beweis für die Untragbarkeit der öffentlichen Person Hermann Dierkes“. Jetzt schaffe er es sogar, weltweit durch seine Boykottaufrufe und Schmähungen gegen den Staat Israel aufzufallen.