Duisburger Linke nennt AfD den „Wolf im Schafspelz“

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Was wir bereits wissen
Vor der Wahl habe sich die AfD noch von NPD und ProNRW distanziert, doch nun unterstütze die Fraktion der AfD Rechtspopulisten und Rechtsextremen. Das wirft die Fraktionschefin der Linken der Partei vor. Schon in der zweiten Ratssitzung habe sich die AfD „demaskiert“, so Martina Ammann-Hilberath.

Duisburg.. In den Augen der Linken hat sich die Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) schon in der zweiten Ratssitzung am vergangenen Montag „demaskiert“, stellt Martina Ammann-Hilberath, Fraktionschefin der Linken, ernüchtert fest: „Vor der Wahl distanzierte sich die AfD noch von rechtsextremen und neonazistisch orientierten Parteien, nach der Wahl unterstützten sich AfD, Pro NRW und NPD gegenseitig und mit Erfolg.“

Unter dem Deckmantel der geheimen Wahl hätten sich die drei Parteien die Bälle zugespielt, so Ammann-Hilberath. Wie berichtet, hatten die acht Stadtverordneten von NPD, Pro NRW und AfD bei den geheimen Wahlen zu Aufsichtsratsbesetzungen zusammen abgestimmt und sich dadurch Sitze gesichert. „Die AfD hat sich damit ins Spektrum der rechtsextremen Parteien als Wolf im Schafspelz eingeordnet.“

Wenn der Duisburger Konsens gegen Rechts kein Papiertiger werden soll, werde man sich künftig auf diese Zusammenarbeit einrichten und entsprechend reagieren müssen.