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Duisburger Hafengesellschaft baut neuen Container-Umschlag in Hohenbudberg

02.08.2011 | 17:43 Uhr
Duisburger Hafengesellschaft baut neuen Container-Umschlag in Hohenbudberg
Von der Schiene auf die Straße sollen die Güter in Hohenbudberg umgeschlagen werden. Das neue Terminal soll direkt neben der Forensik entstehen. Foto: Hans Blossey

Duisburg.Duisport errichtet in Hohenbudberg neues neues Container-Terminal für das Logistik-Unternehmen Samskip. Auch die Unternehmen des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Chempark in Krefeld-Uerdingen das neue bimodale Terminal nutzen.

Die Duisburger Hafen AG hat am Dienstag die Katze aus dem Sack gelassen, für wen sie das neue Container-Terminal im linksrheinischen Hohenbudberg, direkt neben der Forensik errichtet: Es handelt sich um das seit vielen Jahren im Duisburger Hafen engagierte internationale Logistikunternehmen Samskip mit seinem Tochterunternehmen Van Dieren. Der Kooperation liege ein „langjähriger Vertrag“ zugrunde, hieß es.

Samskip und Van Dieren betreiben ein europaweites Netzwerk von multimodalen Transporten per See, Straße, Schiene und Binnenschiff, und verfügen über Container aller Größen bis zu Spezial-Kapazitäten von 33 Paletten.

Über 20 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen

„Samskip, der führende europäische Shortsea- und multimodale Operator ist seit vielen Jahren ein wichtiger Kunde im Duisburger Hafen und wickelt seine schiffseitigen Verkehre über das DeCeTe-Terminal ab“, sagte Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Wir freuen uns, dass zukünftig auch die bahnseitigen Verkehre der Samskip-Tochter Van Dieren über die intermodale Drehscheibe Duisport operiert werden“, so Staake weiter.

Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 20 Millionen Euro wird das neue Terminal auf etwa 120.000 Quadratmetern Gesamtfläche in seiner Endausbaustufe sieben Zug-lange Gleise und zwei Portalkräne aufweisen. Dann können in Hohenbudberg bis zu 250 000 TEU jährlich umgeschlagen werden. Betriebsstart für das neue Terminal soll bereits im zweiten Quartal 2012 sein.

Brücke Logport-Hafen

Jens Holger Nielsen, CEO Samskip, erklärte: „Samskip hat beschlossen, in Duisburg zu investieren und sich dort niederzulassen. Unser Engagement beim Terminal in Hohenbudberg ist integraler Teil unserer Strategie des Ausbaus eines pan-europäischen multimodalen Netzwerkes über Wasser, Schiene, Binnenschifffahrt und Straße. Wir stellen damit sicher, dass wir im operativen Bereich Kontrolle und Flexibilität haben und so unser europaweites multimodales Netzwerk weiter wachsen kann.“

Vor allem die Anbindung für das Gewerbegebiet Hohenbudberg mit dem geplanten Terminal war in der Vergangenheit umstritten. Sogar eine Bürgerinitiative hatte sich gebildet, um zu verhindern, dass die Schwerlaster durch den Friemersheimer Ortskern rumpeln. Die Anbindung erfolgt jetzt über eine neue, für den Lkw-Verkehr ausgelegte Brücke, die die jetzige Brücke ‚Am Stellwerk’ ersetzt und dann direkt an die L 473n angebunden wird.

Der Duisburger Westen aus der...

Neben Samskip werden auch die Unternehmen des in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Chempark in Krefeld-Uerdingen das neue bimodale Terminal nutzen. Mit dem Chempark-Betreiber Currenta sei vereinbart worden, das Industriegelände über eine neue private Werksstraße direkt mit dem Terminal zu verbinden.

DerWesten

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Kommentare
03.08.2011
09:54
Duisburger Hafengesellschaft baut neuen Container-Umschlag in Hohenbudberg
von derLabbecker | #1

na, das wird ordentlich Förderkohle geflossen sein, so toll wie die sich über Duisburg äussern. Keine Firmenansiedlung funktioniert heutzutage ohne Fördermittel, siehe Amazon in Rheinberg...

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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