Duisburger Hafen steckt Millionen in Ausbau der Terminals

Was wir bereits wissen
Der Duisburger Hafen investiert eine zweistellige Millionensumme in den Ausbau seiner Container-Umschlagskapazitäten. Ausgebaut werden die Terminals auf den linksrheinischen Logistikflächen Logport I (Rheinhausen) und Logport III (Hohenbudberg). Ein gigantischer Portalkran macht den Anfang.

Duisburg.. Drei Millionen Containereinheiten, TEU genannt, wurden im letzten Jahr umgeschlagen, vier Millionen TEU sind mit den bisherigen Anlagen möglich. Die aktuelle Investitionsplanung sieht eine Kapazität von dann fünf Millionen Blechkisten pro Jahr vor.

„Verbunden mit der Erweiterung von derzeit sechs auf insgesamt zehn Containerbrücken ist auch der Ausbau der Bahninfrastruktur“, teilte die Hafengesellschaft gestern mit. Hinzu komme eine Erweiterung der Umschlag- und Depotfläche um 13 Hektar. „Durch den gezielten Aus- und Neubau der Terminalkapazitäten schaffen wir die Bedingungen für weiteres Wachstum“, erklärte Hafen-Chef Erich Staake. Die Zielkapazität von fünf Millionen TEU soll schon im Januar 2015 erreicht sein.

Los geht’s Ende Februar am früheren Krupp-Hafen: Dann geht ein trimodaler Portalkran mit einer Spannweite von rund 140 Metern beim D3T-Terminal in Betrieb. Laut Hafengesellschaft zählt er zu den größten Portalkränen in einem Binnenhafen. Im Herbst 2014 folgt ein dritter Bahnkran für das benachbarte DIT-Terminal. Zwei Bahnkräne sind für Hohenbudberg geplant (April und Herbst 2014).