Duisburger Gebag will Schadensersatz von ehemaligem Vorstand

Dietmar Cremer, hier im Bild mit seiner ehemaligen Vorstandskollegin Marianne Wolf-Kröger, streitet gerade vor Gericht gegen seinen alten Arbeitgeber.
Dietmar Cremer, hier im Bild mit seiner ehemaligen Vorstandskollegin Marianne Wolf-Kröger, streitet gerade vor Gericht gegen seinen alten Arbeitgeber.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft hat im Streit mit ihrem ehemaligen Vorstand Dietmar Cremer mittlerweile eine Widerklage eingereicht und fordert 5,75 Millionen Euro Schadensersatz. Der klagte zuletzt, weil die Gebag das Ruhestandsgeld nicht mehr bezahlt.

Duisburg.. Vor dem Landgericht Duisburg wurde Dienstag der Zivilprozess Dietmar Cremer gegen die Duisburger Wohnungsbaugesellschaft Gebag fortgesetzt. Der frühere Vorstandsvorsitzende hatte gegen seinen langjährigen Arbeitgeber geklagt, weil die Gebag das Ruhestandsgeld von 18.700 Euro monatlich seit Juni 2012 nicht mehr bezahlt.

Im Dezember 2011 hatten sich Cremer und die Gemeinnützige Baugesellschaft per Auflösungsvertrag getrennt. Die Gebag begründet ihr Verhalten damit, dass der frühere Vorstandsvorsitzende im Zusammenhang mit dem Ausbau des Museums Küppersmühle am Innenhafen seine Pflichten verletzt und so einen millionenschweren Schaden verursacht habe.

Gebag fordert Schadenersatz von ihrem früheren Chef

Während das Gericht bereits signalisiert hatte, dass eine Abweisung der Klage Cremers zu erwarten sei, geht es inzwischen um ganz andere Summen: Per Widerklage fordert die Gebag nun 5,75 Millionen Euro Schadenersatz von ihrem früheren Chef. Ende April soll in dieser Sache weiter verhandelt werden.