Duisburger Amtsgericht entscheidet über Baby "Maria"

Die Kleinanzeige, die offenbar der Vater geschaltet hatte, hatte für Entsetzen gesorgt. Angeblich sollte es sich nur um einen Scherz handeln.
Die Kleinanzeige, die offenbar der Vater geschaltet hatte, hatte für Entsetzen gesorgt. Angeblich sollte es sich nur um einen Scherz handeln.
Foto: eBay Kleinanzeigen/dpa
Was wir bereits wissen
Wie geht es mit Baby „Maria“ weiter, das in einer Ebay-Kleinanzeige angeboten worden war? Kommende Woche wird sich das Familiengericht damit befassen.

Duisburg.. Entsetzen hatte das Inserat ausgelöst, mit dem ein sechs Wochen altes Flüchtlingskind aus Rheinhausen in der vergangenen Woche bei Ebay-Kleinanzeigen zum Kauf angeboten worden war. Nächste Woche entscheidet das Amtsgericht Duisburg über die weitere Zukunft von „Maria“.

Inserat Der 28-jährige Vater hatte sich der Polizei gestellt und beteuert, die Anzeige nur aus Spaß aufgegeben zu haben. Das Kind wurde in die Obhut des Jugendamtes genommen.

Das Amtsgericht muss am Donnerstag, 27. Oktober, entscheiden, ob das Mädchen in der Obhut des Jugendamtes bleibt oder ob es mit oder ohne Auflagen zurück zu seiner Familie darf. Das Familiengerichts tagt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.