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Duisburg will die Landesgartenschau

27.08.2007 | 01:14 Uhr

STADTENWICKLUNG. Stadt reicht jetzt die Bewerbung für 2014 ein. Kernbereiche der Schau liegen entlang des Rheins: Ruhrort-Homberg und Hochfeld.

Duisburg will es sich und der Welt zeigen: Diese Stadt an Rhein und Ruhr kann auch eine Heimstadt für "blühende Landschaften" sein. Wenn auch unter industriellen Vorzeichen. Deshalb will die Stahlstadt - in sieben Jahren - die Landesgartenschau 2014 zu sich an den Rhein holen. Nächste Woche wird Stadtdirektor Peter Greulich ein dickes Paket an Bewerbungs-Unterlagen bei der Düsseldorfer Landesregierung abgeben lassen. Denn nach einem misslungenen Anlauf um die Bundesgartenschau 2010 machte gestern der Stadtdirektor bei der Vorstellung des Konzeptes zur Bewerbung 2014 deutlich: "Das wird kein billiger Spaß. Aber seriös geschätzt wird die Stadt am Ende gut 19 Mio Millionen Euro dazu tun müssen. Wir werfen unseren Hut in den Ring..."

Und so haben sich die Stadtspitze und die Planer die Gartenschau 2014 in Duisburg gedacht:

Thema und Veranstaltungsort soll der Rhein sein (Motto: "Schau mal R(h)ein"), jene große Wasserstraße, die mit 114 ?Uferkilomtern unübersehbar durch die Stadt, nicht aber so sehr durch das Bewusstsein ihre Einwohner fließt..

Deshalb soll Duisburg für die Landesgartenschau einen "Rheinplan" bekommen. Der sieht zwei Kernbereiche für die Gartenschau vor - einen "Hafenpark" in Ruhrort/Homberg, als Hauptveranstaltungsort und den in Duisburg bekannten "Rheinpark" in Hochfeld, sowie 35 kleine, weitere Parks entlang des Stromes, sogenannte "Rhein-Portale".

35 Quadratkilometer bzw. 15 Prozent der Stadtfläche sollen in den "Grünzug Rhein" einbezogen werden. Greulich: "Alle sieben Stadtbezirke und mehr als 180 000 Einwohner werden davon berührt." Ein Netz von Fähr- sowie neuen Brücken- und Radverbindungen sollen die Bereiche zusammenbinden. ALLE DETAILS Alle Details zur Bewerbung "Landesgartenschau 2014", präsentiert Stadtdirektor Greulich am Donnerstag, 30.8., 14 Uhr, im Citypalais, Kleiner Saal, in einer öffentlichen Sitzung des "Ausschusses für Umwelt und Grün".

STEFAN ENDELL

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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