Duisburg will an seinem Image arbeiten

Duisburg will seine „Marke“ verbessern: Ob der Duisburger Hafen als Highlight dazugehört?
Duisburg will seine „Marke“ verbessern: Ob der Duisburger Hafen als Highlight dazugehört?
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
Duisburg und sein Ruf: Mit einer Ideenwerkstatt gibt die Stadt den Startschuss für eine mehrmonatige Aktion, die das Image der Stadt verbessern soll.

Duisburg.. Duisburg ist besser als sein Ruf, das weiß nur keiner so recht: Die Stadt will ihr ramponiertes Image aufbessern und startet dazu eine Ideenwerkstatt über das eigene Stadt-Profil. Dafür gibt es ab sofort auch eine eigene Stabstelle, die Oberbürgermeister Sören Link im Rathaus einrichtet hat.

„Die Stadt ist lebens- und liebenswert, hat enorm viel zu bieten und genau das wollen wir auch nach außen transportieren. Gemeinsam mit den Bürgern werden wir den Kern der Marke Duisburg herausarbeiten“, kündigt der OB an. Mit der Auflösung der Stadtmarketinggesellschaft DMG hatte Link das strategische Stadtmarketing zu sich ins Rathaus geholt.

„Gesicht“ der neuen Stabsstelle ist Birgit Nellen aus dem Büro des OB, die sich bislang um Städtepartnerschaften und Duisburgs internationale Kontakte gekümmert hat und nun unter anderem koordinieren und organisieren soll, wie Bürger, Institutionen, Politik und Promis zum Mitmachen und Mitdenken an einen Tisch gebracht werden.

Denn ab April nach einer Auftaktveranstaltung in der Mercatorhalle soll es über mehrere Monate hinweg bis September Themenworkshops geben, die sich mit Duisburgs Image und Profil beschäftigen sollen. Alle Ergebnisse und Vorschläge sollen dabei in den sozialen Medien (etwa YouTube, Twitter, Facebook) mitdiskutiert werden können. Aus den Vorschlägen zur „Marke Duisburg“ soll dann im Herbst ein Leitbild für den Rat formuliert werden, das anschließend in einer Marketing- und Imagekampagne umgesetzt werden soll.

„Wenn sich jeder, dem die Stadt am Herzen liegt, an diesem so wichtigen Prozess beteiligt, bin ich überzeugt davon, dass Duisburg in Zukunft wesentlich positiver wahrgenommen wird“, erwartet Link.