Duisburg und das Ruhrgebiet schaffen Platz für Kreative
14.01.2010 | 09:00 Uhr 2010-01-14T09:00:00+0100Duisburg. Attraktive Wohn- und Arbeitsbedingungen für Künstler und Kreative schaffen wollen zehn Ruhrgebietsstädte Windschatten des Kulturhauptstadt-Jahres. 30 Gebäude mit 90 000 Quadratmeter Fläche wurden dafür bisher akquiriert. In Duisburg stehen Marxloh und Ruhrort im Mittelpunkt des Interesses.
30 Gebäude mit 90 000 Quadratmeter Fläche wurden in zehn Ruhrgebietsstädten bisher akquiriert, um attraktive Wohn- und Arbeitsbedingungen für Künstler und Kreative bieten. Mit Beginn des Kulturhauptstadtjahres wurde nun ein regionaler Arbeitskreis geschaffen, um für das Angebot der „Metropole Ruhr” zu werben.
Dieter Gorny, Künstlerischer Direktor der Kulturhauptstadt: „Die ,Metropole Ruhr' nutzt den Umbruch der Industriegesellschaft als Potenzial für Freiräume. Dabei setzen wir nicht auf einzelne Immobilienangebote, sondern auf einen neuen integrierten Prozess der Stadtentwicklung mit allen Beteiligten – mit den künftigen Nutzern aus der Kreativwirtschaft.“
Seit Januar 2009 entwickeln zehn Städte, darunter Duisburg, in Runden Tischen aus Verwaltungen und Kreativwirtschaft Konzepte zur Nutzung von Leerständen und Brachen. In Duisburg stehen Marxloh und Ruhrort im Mittelpunkt des Interesses.

0mitdiskutieren