Öffentlicher Dienst
Duisburg im Streik
04.02.2010 | 18:04 Uhr 2010-02-04T06:04+0100Bilder von den Auswirkungen der Warnstreiks am Donnerstag, 4. Februar, in Duisburg.
Eine Stadt steht still: Am Donnerstag, 04. Februar, legen die Warnstreiks bei den Duisburger Verkehrsbetrieben den Bus und Straßenbahnverkehr in Duisburg lahm. Die Busse und Bahnen bleiben in den Depots. Auf dem Busbahnhof in Stadtmitte und an den Haltestellen, wo sonst der Gedränge herrscht, ist am Morgen alles leer. Auch Mitarbeiter bei den Stadtwerken beteiligen sich am Warnstreik.
Um 10 Uhr begann die Abschlusskundgebung auf dem Burgplatz. Eine Hauptforderung der Redner: Bessere Übernahmechancen für Azubis und mehr Ausbildungsplätze im öffentlichen Dienst. "Auch die Älteren hier sagen: Diesmal geht es nicht nur um mehr Kohle, sondern um Perspektiven für die jungen Leute", berichtet WAZ-Kollege Thomas Richter von vor Ort.
Von den 80 städtischen Kitas sind nach Stadtangaben nur sechs von den Warnstreiks betroffen. In den restlichen Laufe der Betrieb weitgehend normal.
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