Duisburg feiert friedlich ins Neue Jahr

Zahllose Raketen stiegen in der Silvesternacht in den Duisburger Nachthimmel.
Zahllose Raketen stiegen in der Silvesternacht in den Duisburger Nachthimmel.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Bunter Glitzerhimmel über Duisburg in der Silvesternacht und das mit friedlich feiernden Menschen. Die Polizei hat eine ruhige Nacht.

Duisburg.. Mit Raketen und Böllern hat Duisburg in einer kalten Silvesternacht das neue Jahr begrüßt. Während Polizei und Feuerwehr von einer ruhigen Nacht sprechen, haben die Straßenreinigerkolonnen jede Menge Arbeit. Überall türmten sich die Reste der Knallerei. Vor allem große Feuerwerks-Batterien lagen auf Bürgersteigen und Plätzen.

Manche Rakete landete bei der nächtlichen Ballerei in Mülleimern oder Papiercontainern, denn etliche Male musste die Feuerwehr zu kleineren Bränden ausrücken. Insgesamt zählte die Leitstelle zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens 29 Brände, allein 13 in der ersten Stunde.

Schwerwiegend war ein Brand an der Bleibtreustraße in Mittelmeiderich. Dort waren laut Feuerwehr offenbar abgestellte Müllbehälter in einer Hofzufahrt in Brand geraten. Die Flammen griffen auf die Rückfront des Hauses über und entzündeten die Wärmedämmung des Hauses. Es entstand beträchtlicher Schaden. Auch zwei Pkw gingen in der Nacht in Flammen auf, außerdem brach in einer Gartenlaube ein Feuer aus ungeklärten Gründen aus.

89 Einsätze für die Rettungsdienste

Feuerwehr Bis sechs Uhr morgens verzeichnete die Feuerwehr außerdem 89 Einsätze für die Rettungsdienste. Eine Reihe Betrunkener musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort landeten auch etliche „zweite Sieger“ von nächtlichen Schlägereien, so einer Feuerwehr-Sprecher, der aber zugleich klar stellt: „Das war für uns eine ruhige Nacht.“

So sagt es auch die Leitstelle der Polizei: Sie zählte 30 Schlägereien ohne größere Verletzungen. Ferner rückte sie zu 17 Sachbeschädigungen, überwiegend durch Feuerwerkskörper aus. In knapp 50 Fällen musste sie bei Ruhestörungen eingreifen, ebenso bei sechs Fällen häuslicher Gewalt. Pech hatte ein 22-jähriger Autofahrer, der zu neugierig im Rückspiegel Streifenwagen bei einem Einsatz an der Römerstraße beobachtete: Er krachte dabei mit seinem Wagen gegen einen entgegenkommenden Polizeiwagen – wohl auch, weil der junge Mann betrunken war.