Duisburg bittet zum Tanz

Die Refugees aus Duisburg kamen im vergangenen Jahr bis ins Finale und gewannen in der Kategorie Bühnentanz.
Die Refugees aus Duisburg kamen im vergangenen Jahr bis ins Finale und gewannen in der Kategorie Bühnentanz.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Die 26. Auflage der Duisburger Tanztage lockt in die Rheinhausen-Halle und das Theater am Marientor. 400 Gruppen sind dabei – fünf kommen sogar aus Estland

Duisburg.. Es ist d a s Ereignis für Tänzer und Fans eleganter und cooler Körperbewegungen: Bereits zum 26. Mal zeigen bei den Duisburger Tanztagen hunderte Gruppen verschiedener Stilrichtungen ihr Können. Bislang haben sich 400 Ensembles mit etwa 4100 Teilnehmern angemeldet. Bei 18 Vorrunden-Veranstaltungen stehen sie zwischen Ende Februar und Anfang März in der Rheinhausen-Halle auf der Bühne und treten mit ihren Choreographien gegeneinander an. Das Final-Wochenende der größten Amateur-Tanzveranstaltung Deutschlands steigt mit drei Veranstaltungen im Theater am Marientor.

Organisatorin Nicole Richter ist einmal mehr überwältigt von dem riesigen Interesse. „Es gibt sehr viele Gruppen, die immer dabei sein wollen“, sagt sie. Doch noch nie habe es in kürzester Zeit so viele Anmeldungen gegeben wie bei dieser Auflage. „Schon zehn Stunden nach der Freischaltung der Anmeldemöglichkeit auf unserer Internetseite im November hatten sich 174 Gruppen angemeldet. Keiner wollte auf die Warteliste. Die Veranstaltung ist für alle Tänzer ein echtes Highlight“, erklärt Richter weiter. Seit Anfang Februar stehen alle Teilnehmer fest.

Die Gruppen kommen hauptsächlich aus Duisburg und NRW, aber auch aus anderen Teilen Deutschlands. Die weiteste Anreise haben in diesem Jahr fünf Ensembles der „Shaté Tantsukool“ aus dem estnischen Tartu: Etwa 1800 Kilometer müssen die tanzenden Esten zurücklegen, um bei den Auscheidungen in den Kategorien „Street & Videoclip“ und „Show, Musical & Step“ dabei zu sein.

Förderpreis für Tanzgruppe

Erstmals wird es jeweils ein Finale für die Altersklassen „Kids“, „Teens“ und „Erwachsene“ geben. Die Vor-Finals wurden hingegen gestrichen. „Der Vorteil ist, dass die Gruppen nach dem Ende ihrer Veranstaltungen wissen, ob sie sich für das Finale qualifiziert haben.“, erklärt Richter.

Kulturdezernent Thomas Krützberg ist höchst zufrieden mit der Resonanz der Hobby-Tänzer und stolz auf die Veranstaltung: „Es ist wichtig, dass eine Stadt attraktive Angebote für junge Menschen hat. Und da muss sich Duisburg nicht verstecken“, sagt er. Bei den Tanztagen vergibt die Stadt Duisburg einen Förderpreis: 250 Euro gehen an das beste pädagogische Konzept unter den Tanzgruppen.

Vom 27. Februar bis zum 8. März lockt täglich eine andere Ausscheidungsrunde in die Rheinhausen-Halle. Karten dafür und für die Finals am 20. und 21. März gibt es im Ruhr-Visitorcenter (City-Palais, Königstraße 39). Tickets für das Finale gibt es auch online: www.duisburgnonstop.de. Weitere Infos zu den genauen Uhrzeiten unter: www.duisburger-tanztage.de.