Drei weitere Bands treten bei der Duisburger „Traumzeit“ auf

We Were Promised Jetpacks konnten noch kurzfristig für die „Traumzeit“ engagiert werden. Sie spielen am Samstagabend.
We Were Promised Jetpacks konnten noch kurzfristig für die „Traumzeit“ engagiert werden. Sie spielen am Samstagabend.
Foto: Photo: eoin carey NRZ
Was wir bereits wissen
Die Bands Brandt Brauer Frick Ensemble, We Were Promised Jetpacks und Balthazar haben kurzfristig beim Festival der Duisburger „Traumzeit“ zugesagt.

Duisburg.. Als wären Künstler und Bands wie Sophie Hunger, Calexico, Olli Schulz, Zoot Woman, Laing, Niels Frevert und viele andere nicht schon Grund genug, die „Traumzeit“ am kommenden Wochenende zu besuchen, legen die Organisatoren noch weiter nach. Kurz vor dem Festival konnten weitere Gruppen bestätigt werden.

Ein klassisches Instrumentarium und Clubmusik verbindet am Sonntag (21.15 Uhr, Kraftzentrale) das Brandt Brauer Frick Ensemble. In den Anfangsjahren der Gruppe traten Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick zu dritt auf und spielten so auch ein Album ein. 2010 gründeten sie dann das zehnköpfige Ensemble in der Besetzung Posaune, Tuba, Violine, Violoncello, Harfe, Klavier, Moog-Synthesizer und Schlagzeug/Perkussion – mit letzteren sind gleich drei Spieler beschäftigt. Inzwischen sind die Musiker auf großen Festivalbühnen ebenso zu Hause wie in klassischen Konzerthäusern.

Experimentelle Klänge durch Soundwände

Ebenfalls neu im „Traumzeit“-Programm und am Samstag (20.15 Uhr, Gasometer) zu sehen ist die schottische Indie-Rock-Band We Were Promised Jetpacks. Sie lassen sich Zeit in ihren Songs, die Musik ist verschachtelt, stellenweise werden Sound-Wände aufgebaut, bis sich die verwobenen Elemente wieder entwirren. Das führt zu verschrobenen, experimentellen Momenten, allerdings auch zu Ohrwürmern

Balthazar aus Belgien bereichern das Programm am Sonntag (20.30 Uhr, Gießhalle). Nach ihren Auftritten im Vorprogramm der Editors war die Band in aller Munde, das Quintett spielt nun in der ersten Liga des melodiösen und tanzbaren Indie-Pops mit. Die Band um Jinte Deprez und Maaerten Devoldere experimentiert mit ihrem vielfältigen und bluesigen Sound.

Eine Absage gibt es allerdings auch zu vermelden: Dotan kann wegen Problemen mit seiner Stimme nicht auftreten.