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Kommunalpolitik

Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen

12.10.2009 | 06:00 Uhr

Die Kommunalwahl hat gleich fünf Wählergemeinschaften mit einem einzelnen Ratsvertreter ins hohe Haus der Stadt Duisburg entsandt. Drei wollen sich jetzt als Fraktion mehr Gehör verschaffen und schließen sich zusammen – zur Fraktion: Duisburger Wählergemeinschaften (DWG).

Das 2004 gegründete und auch im alten Rat bereits vertretene Wählerbündnis „Duisburger Alternative Liste“ (DAL), ist durch Ratsherrn Rainer Grün (42) ebenso mit von der Partie wie das neue Wählerbündnis „Sozial. Gerecht. Unabhängig.“ (SGU), vertreten durch Ratsherrn Karlheinz Hagenbuck (63), der dem Rat allerdings bereits seit 1986, damals noch für die SPD, angehört.

Dritter im Bunde ist Stephan Krebs (24) vom neuen Wählerbündnis „Junges Duisburg“ (JUDU), der zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

"Wir haben in intensiven Gesprächen innerhalb der letzten Wochen ausgelotet, ob es inhaltlich und menschlich passt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Krebs, „und das tut es!“ Der Grund zur Fraktionsbildung sei indes für alle drei Ratsherrn in diesen Gesprächen von Anfang an der Selbe gewesen: „Als Fraktion besitzt man mehr Stimmengewicht und wird von den großen Parteien eher wahrgenommen. Das hilft unsere inhaltlichen Vorstellungen umzusetzen“, so Ratsherr und Fraktionsschatzmeister Karlheinz Hagenbuck.

Auf den ersten Blick überraschend

Die Zusammensetzung der neuen Fraktion sei auf den ersten Blick vielleicht überraschend, eigentlich aber „der optimale Mix aus Erfahrung, Jungblut und Migranten“. Diese Fraktion vertrete wirklich „einen großen Querschnitt der Duisburger Bevölkerung!“, erklärt Ratsherr Rainer Grün.

Die neue Fraktion DWG will sich allerdings nun nicht an einen Kooperationsvertrag binden und sich abhängig machen. „Wir werden Politik für die Duisburger machen – fernab der politischen Farbenlehre. Dafür sind wir angetreten, dafür sind wir gewählt und dafür stehen wir“, so Fraktionschef Krebs abschließend.

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Kommentare
12.11.2009
22:09
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von ChristianeWE | #23

Alles alte Kamellen, liebe anonyme JU´ler. Wenn ihr JUDU anfeinden wollt oder mal wieder persönlich werden wollt, so seid doch so mutig unter vollem Namen aufzutreten.Ansonsten nehme ich alle diese Anfeindungen hier nicht ernst.
Leere Drohungen in den Raum zu werfen erscheint mir mehr als kindisch. Schließt doch endlich mit der ganzen Geschichte ab!

13.10.2009
09:29
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Mike Hanke | #22

Liebe Leser und liebe JU,

solangsam werden die anonymen JUDU feindlichen Kommentare langweilig. Schon zur Gründung des JUDU gings hier heiß her und nur selten unter richtigem Namen. Nun werden auch die Fraktionspartner Grün und Hagenbruck mit in die Komentar-Schelte einbezogen. Ich finde das sehr unsportlich.

Diese Fraktion ist neu und hatte bis jetzt noch nichtmal eine Sitzung im Rat, trotzdem wird hier schon die inhaltliche Arbeit kritisiert.

Ich empfehle die Ergebnisse der Fraktionsarbeit abzuwarten und sich mehr in der JU zu engagieren vielleicht kommt die CDU ja wieder zu einer Jugendorganisation in Duisburg

13.10.2009
08:46
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von RG | #21

Ich hoffe, dass alle die jetzt schon die neue Fraktion verdammen bevor sie überhaupt offiziell die Arbeit aufgenommen hat sich nachher mal entschuldigen werden wenn sich alle Unterstellungen als haltlos erweisen werden!

12.10.2009
23:44
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Bauhelm | #20

Zitat: Wir werden Politik für die Duisburger machen – fernab der politischen Farbenlehre.

Wie denn?
Die DAL ist klar pro CDU, Hagenbuck (SGU) ist im Streit aus der SPD gegangen (worden) - er wird Rot meiden, wie der Teufel das Weihwasser und der Ex-Junge Unionler Krebs ist mit Weddings (Ratsherr CDU) Tochter liiert.
Na, welcher Farbe wird da wohl der Vorzug gegeben?

... ich seh da Schwarz ;-))

12.10.2009
22:27
Blockierter Kommentar.
von Tenrix | #19

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.10.2009
21:56
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Sozi | #18

@Tenrix

Wenn ich Ihren wirren Kommentar richtig deute, verstehe ich, warum Reiner Grün mit Ihnen zusammenarbeitet. Das wird für die neue Fraktion sicherlich richtig lustig!

12.10.2009
21:47
Blockierter Kommentar.
von Tenrix | #17

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

12.10.2009
21:35
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Duisbürger78 | #16

Echt unglaublich: Bei der Gründung der einzelnen Wählergemeinschaften (SGU, JUDU, DAL) wurde hier in derWesten.de nur gemosert. SIe haben trotzdem Wähler überzeugen können und ERfolg gehabt.

Jetzt gründen die drei sinnvollerweise eine Fraktion, erneut wird nu gemosert. Gebt den Leuten doch einfach mal ne Chance!

Übrigens denke ich auch, dass man als Fraktion deutlich mehr EInfluss üben kann. SOllten die drei nämlich Zünglein and er Waage werden, müssen die Großen wohl oder übel auch deren Forderungen umsetzen. Damit wäre das Ziel der Fraktion schon erreicht! Weiter so!

12.10.2009
21:05
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Sozi | #15

@Pullmann

Eine Kleinstfraktion kann nur wirken, wenn sie Mehrheitsbringer ist, andernfalls ist sie bei den vorhandenen Blöcken wirkungslos. Da kommt dann nichts, nur heiße Luft und niemand wird aufgemischt!

@Helvet

Wenn der BL Mann in und mit der SPD Fraktion auch nur einen kleinen Teil seines Programmes umsetzen kann, ist er für seine WählerInnen wertvoller als diese Dreierfraktion.

12.10.2009
19:08
Drei Wählergemeinschaften schließen sich zu Fraktion zusammen
von Helvet | #14

Schliesse mich an,

die Fraktion ist auf jeden Fall interessant.

Hätten sich die Kleinen der CDU oder der SPD angeschlossen (wie ein gewisse BL-Mann) wäre ich enttäuscht gewesen.

Würden die Kleinen jetzt mit ihren Einzelkämpfern alleine rumsitzen würde das auch nichts bringen.

Ich bin gespannt, was man von dieser Fraktion noch hören wird; die Wahl des Vorsitzenden ist schonmal bemerkenswert.

Da setzt sich der Junge wohl gegen die Alten durch. Das kann ich nur bergrüssen.

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82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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