Drei öffentliche Vorlesungen der Gast-Poetin

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Was macht ein Buch zum Kunstwerk? Die Überschreitung von Raum, Zeit und Ich. Wie das gelingen kann, vermittelt Marion Poschmann von nächsten Montag, 20., bis zum Mittwoch, 23. April, als „Poet in residence“ an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

„Die Literatur lässt uns den Mond sehen, auch wenn er nicht scheint.“ Sie kann ganze Welten aus dem Nichts erschaffen und fordert unsere Vorstellungskraft heraus. Die Schriftstellerin widmet sich diesem Phänomen in drei öffentlichen Poetikvorlesungen im Essener Bibliothekssaal, Hufelandstraße 55: Der Raum und die Dinge: Mondbetrachtung, Geistersehen (20. April, 16.30 Uhr). Zeit und Handlung: Survivalmodus (21. April, 16.30 Uhr). Das Ich und die Deutungshoheit: Sonnenkönig und versprengtes Wir (22. April, 16.30 Uhr)

Außerdem liest sie aus ihrem 2013 bei Suhrkamp erschienenen Roman „Die Sonnenposition“ am 23. April um 19 Uhr im Casino am Essener Campus. Für Studierende der UDE bietet die Poetin eine dreitägige Schreibwerkstatt an. Die gebürtige Essenerin, die in Berlin lebt, hat in Bonn und Berlin Germanistik, Philosophie und Slawistik studiert. Marion Poschmann hat u.a. den Peter-Huchel-Preis (2011) und den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis (2013) erhalten. Foto: Frank Mädler