Drei Freundinnen im arabischen Frühling

Ece Temelkuran: Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann, Atlantik, 400 S., 22 Euro

Ece Temelkurans neuer Roman, aus dem türkischen übersetzt unter dem Titel „Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann“, beschreibt das Schicksal von Frauen, die nach Freiheit suchen. Während des arabischen Frühlings in Tunesien (2010/2011) begegnen sich drei junge Frauen aus unterschiedlichen Ländern. Amira, eine tunesische Tänzerin, Maryam aus Ägypten und die türkisch-stämmige Ich-Erzählerin. Die drei Frauen lernen Madame Lilla kennen, die sie zu einer gemeinsamen Reise einlädt. Spontan brechen die Frauen zu einem abenteuerlichen Trip durch Tunesien, Libyen und Ägypten auf. Sie müssen um ihren Platz in der von Männern dominierten Welt kämpfen. Dabei meistern sie gefährliche Situationen und lernen sich immer näher kennen. Vertrauen baut sich auf und tiefe Freundschaften entstehen. Ein meisterhaft geschriebener Roman über den all zu schnell verblühten arabischen Frühling. Sie werden dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.