"Douvil" soll im Oktober 2013 mit 95 Shops eröffnet werden
18.11.2011 | 07:00 Uhr 2011-11-18T07:00:00+0100
Duisburg. Im Mai kommenden Jahres soll mit dem Bau des Duisburger Outlet Village (genannt "Douvil") in Hamborn begonnen werden, die Fertigstellung der ersten Phase ist für Oktober 2013 geplant. Dann sollen auf einer Gesamtfläche von 19.000 Quadratmetern 95 Shops eröffnen. Und das ist erst der Anfang.
Ambitioniert - anders kann man den Zeitplan für das geplante Factory-Outlet-Center in Hamborn nicht nennen. Baubeginn Mai 2012, Fertigstellung erste Phase Oktober 2013. Diese Fakten gaben jetzt Investor German Development und Betreiber Freeport Retail bei der Vorstellung des Projekts „Douvil“ auf der Fachmesse Mapic 2011 im südfranzösischen Cannes bekannt.
Das Bauland hatte die Stadt bereits den Investoren verkauft, die Politik hatte das Projekt abgesegnet. Nun hofft German Development, dass die entsprechenden Baugenehmigungen bis März 2012 erteilt werden, was einen Baubeginn in Mai 2012 ermöglicht. Im Oktober 2013 sollen dann in einer ersten Ausbaustufe auf einer Gesamtfläche von 19.000 Quadratmetern 95 Shops eröffnen. Den Kunden stehen 1950 Parkplätze zur Verfügung. Am Ausbauende soll das Factory-Outlet eine Größe von 31.000 Quadratmetern aufweisen und 2500 Parkplätze vorhalten.
Nach Meinung der Investoren hat das Duisburg Outlet Village sowohl einen ausgezeichneten Einzugsbereich als auch Kaufkraft. 13,5 Millionen Menschen leben in einem Umkreis von ungefähr 60 Autominuten. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 3,6 Millionen Menschen für ein Outlet Center ist dies der zweithöchste Einzugsbereich in Europa. Duisburg Outlet Village übertrifft auch den Durchschnitt der europäischen Outlet-Kaufkraft um 14 Prozent. (Quelle: FSP Retail Catchment Analysis, Oktober 2011).
Promo-Film im Internet
Das spiegelt auch ein Promotionsfilm, der auf der frisch frei geschalteten Internetseite www.douvil.com zu sehen ist. Da wird mit unter anderem mit Golfspielern und Galoppern für das geplante Outlet-Center geworben.
Roger Sevenheck, Geschäftsführer der German Development Group erklärte während der Projektvorstellung in Cannes: „Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir die Zustimmung der Stadt bekommen haben, mit unserem aufregenden Outlet Village voranzuschreiten. Outlet-Zulassungen werden in Deutschland nur selten vergeben und als Resultat besteht eine signifikante Unterversorgung mit Outlet Centern.
Wir wissen bereits, dass die Forderungen von Marken extrem stark sind. Mit der vollen Unterstützung des Stadtrats schauen wir der Eröffnung eine Outlet Village höchster Qualität in dieser hervorragenden Lage und im Herzen unserer Stadt entgegen. Wir haben ein großartiges Konzept und die ganze Entwicklung wurde geplant unter Verwendung der besten Standards nachhaltiger und grüner Entwicklung.”
Iestyn Roberts, Geschäftsführer von Freeport, fügte hinzu: „Die Kombination hoher Markenforderung von Outlet Centern in Deutschland und die enorme Kaufkraft des Einzugsgebiets ist eine Grundlage, die nur sehr wenige Outlet-Gebiete haben. In Deutschland besteht eine Unterversorgung an Outlet Centern und dies ist ein großartiger Standort. Nun, da der Verkauf des Grundstücks bestätigt und der Genehmigungsprozess gestartet wurde, schaut Freeport Retail der Eröffnung des Duisburg Outlet Village in 2013 entgegen.”

21:36
Das Outlet-Center entsteht in Obermarxloh.
01:07
und was wollen Sie uns damit sagen ?
20:00
Marxloh gehört zum Bezirk Hamborn und was missverständlich als Hamborn bezeichnet wird, nennt sich Alt-Hamborn!! In Alt-Hamborn gibt es keine Brautmodenmeile !!
19:51
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12:42
Seit ein paar Tagen haben Anwohner erste Transparente aus ihren Fenstern hängen. Zudem werden wohl zur Zeit ein paar Veranstaltungen geplant... Es wird einige Menschen geben, die sich wohl nicht mit einem Apfel und Ei aus der Wohnung argumentieren lassen... und die Fachanwälte für Miet- & WEG-Recht spitzen schon die Griffel.
11:34
Aha, "13,5 Millionen Menschen leben in einem Umkreis von ungefähr 60 Autominuten. Verglichen mit dem europäischen Durchschnitt von 3,6 Millionen Menschen für ein Outlet Center ist dies der zweithöchste Einzugsbereich in Europa."
Nur, dass es nicht ein halbes Dutzend solcher Zentrum in genau demselben Einzugsbereich gibt.
10:40
weiss ich, warum aus dem Botanischen Garten eine Landmarke werden soll. Damit die vielen Outlet-Besucher den Weg finden.
09:16
Das Video ist schon einmalig. Keine einzige Szene wurde in dem Stadtteil gedreht,in dem das Outlet mal stehen soll. 20 Minuten bis zum Flughafen Düsseldorf,- endlich bekommen wir den Transrapid. Die Animation zeigt : Kaufland, Clauberghalle und Gymnasium sind abgerissen- siehe Autobahnabfahrt. Welch eine schöne Abfahrt überhaupt. Keine Ampel, riesig breit, keine Straßenbahn auf der ehemaligen B8. Ach ja, Propaganda ist schön,- Leni Riefenstahl läßt grüßen...
Wie schaffen Sie es nur einen Zusammenhang herzustellen zwischen einen "zeitgemäßen" Werbefilm für ein Konsutempel und nationalsozialistischer Propaganda-Maschinerie?
Machen Sie das auch, wenn Sie Werbespots im TV sehen? Wenn für ein Medikament geworben wird, wird der Werbespot kaum aufzeigen wie Mensch aussehen, die unter den Nebenwirkungen zu leiden haben. Vergleichen Sie das dann auch mit NS-Propaganda?
Werbung ist nun mal Werbung und hat vor allem den Sinn das Produkt bekannt zu machen und zu verkaufen. Nicht anders läuft es hier. Ist in der heutigen Zeit eigentlich überflüssig das zu erwähnen.
Natürlich ist es ärgerlich, dass der Werbefilm den Stadtteil und Duisburg überhaupt kaum darstellt. Darum ging es in dem Film auch gar nicht. Es geht um Erreichbarkeit und um Kultur in der ganzen Region, weil die ganze Region mit einbezogen wird. Schließlich möchte man auch Kunden aus Düsseldorf erreichen, die bereits jetzt dort höchstwertige Waren kaufen können. Hat man kurz im Film sehen können.
Mal ganz ehrlich: Wen interessieren in einem Werbefilm über ein FOC die Straßen, Ampeln und Zufahrtsmöglichkeiten, sowie andere Gebäude?