Diskussion über die AfD

Bereits ein halbes Jahr nach ihrer Gründung scheiterte die Alternative für Deutschland (AfD) bei der Bundestagswahl 2013 nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde. Ein Jahr später zog sie bereits in das Europäische Parlament ein und wurde auch in mehrere Landesparlamente gewählt. Sammlungsbewegung oder Korrektiv: Wie ist die neue Partei einzuordnen? Mit dieser Frage befasst sich am 13. Januar eine Podiumsdiskussion an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beginn ost um 18 Uhr bei der NRW School of Governance, Lotharstraße 53. Interessierte sollten sich anmelden: anita.weber@uni-due.de.

Geboren aus der Kritik an der Euro-Rettungspolitik, bezieht die AfD oft provokant Stellung zu Themen wie der Zuwanderungs- oder Familienpolitik. Nachdrücklich weist die Führungsriege den Populismus-Vorwurf zurück. Der Streit um Inhalte und Organisationsstruktur lässt die Partei kontrovers erscheinen. Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind Prof. Dr. Claus Leggewie (Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen), Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte (Direktor der NRW School of Governance der UDE) und Dr. Marcel Lewandowsky (Helmut Schmidt Universität Hamburg).