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SPD hat die Senioren im politischen Fokus

Die Macht der Älteren

04.05.2009 | 20:48 Uhr

Vor 41 Jahren wurden die Älteren zum erstenmal geadelt. Aus der Taufe gehoben wurde der „Tag der älteren Generation.” Was Männer der Kasseler Lebensabend-Bewegung damals kreierten, wird seitdem jährlich wiederholt.

Am 6. Mai darf sich das Alter in den Vordergrund spielen. Die Sozialdemokraten, die auch in ihrem Wahlprogramm mit dem Slogan „Sicher und aktiv im Alter” auf die Senioren setzen, wollen am Mittwoch mit einigen Aktionen in allen Bezirken präsent sein.

Eigentlich gehört es ja zur Tradition, den Tag am ersten Mittwoch im April zu feiern. „Doch das Wetter war zu schlecht, da haben wir es um einen Monat verschoben”, bekennt Heinz Henkel. Der Politiker ist nicht nur Mitglied der Bezirksvertretung Mitte, sondern auch Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus. Die organisiert den Informationstag, an dem sich Bürger über die Politik der SPD informieren können, gleichzeitig aber auch einiges über die soziale Infrastruktur in ihrem Bezirk erfahren können.

Die SPD weiß, dass die Stadt überaltert ist und somit die politischen Ziele nicht nur auf Jugendförderung und Familie, sondern stärker auch auf die ältere Generation fokussiert werden müssen. „Über 100 000 Bürger sind 65 und älter, wir reden über Menschen, die noch aktiv und oft ehrenamtlich tätig sind”, sagt SPD- OB-Kandidat Jürgen C. Brandt. „Es ist eine Generation, die am wirtschaftlichen Aufbau beteiligt war, der wir Dankbarkeit schulden.”

Die Sozialdemokraten streben Wohnforman an, bei der je nach veränderter Lebenssituation der Menschen flexibel reagiert werden kann. Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden schwebt ihnen ein Netzwerk unter dem Stichwort „Alltagsassistenz” vor. Von der Fußpflege, über Lebensmittellieferung, Rollstuhlfahrdienst, bis zur Organisation von Ausflügen sollen Angebote gemacht werden.

Ein wenig mehr Einfluss wünscht sich der Seniorenbeirat, der nur Vorschläge machen, aber keine Beschlüsse fassen kann. Wilhelm Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des Beirates, will demnächst noch stärker mit älteren Bürgern ins Gespräch kommen. In den 15 Betreuungs- und Beratungszentren sollen regelmäßig Sprechstunden stattfinden.

Klaus Johann


Kommentare
08.05.2009
15:32
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08.05.2009
10:22
Die Macht der Älteren
von RG | #14

@ Rheinhauser

1. Bin ich auch nicht mit jeder einzelnen Entscheidung des OB einverstanden!
2. Wissen Sie ganz genau, dass Ihr Parteifreund, der Regierungspräsident, alle freiwilligen Ausgaben ohne besondere Genehmigung verbietet! Sogar Stellenkürzungen wurden im sozialen Bereich verlangt!
3. Ist es billig und unverantwortlich soziale Aufgaben gegen Stadtentwicklung auszuspielen. Wenn Duisburg eine Zukunft haben soll müssen auch Projekte wie das Stadtfenster sein! Auch wenn die Partei der Vergangenheit, SPD, das nicht begreifen will!

08.05.2009
08:13
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08.05.2009
07:08
Die Macht der Älteren
von RG | #12

@ Rheinhauser

Ihr Parteifreund, der SPD-Regierungspräsident verbietet der Stadt alle freiwilligen Ausgaben! Das wissen Sie ganz genau! Ohne dessen Genehmigung darf die Stadt nicht einen Cent zusätzlich ausgeben.

Und Wahlkampf für die DaL mache ich noch nicht. Der beginnt erst im Juli!

08.05.2009
07:00
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07.05.2009
08:17
Die Macht der Älteren
von RG | #10

@ P.Bettermann

Im Gegensatz zu Ihnen brauche ich kein Wahlkampfgeklingel!

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass die SPD das derzeitige Rentenniveau zu verantworten hat.

Und Sie wissen genau, dass die Stadt gar nicht in der Lage ist die asoziale Bundespolitik abzufedern!

Das verhindert schon der SPD-Regierungspräsident Büssow in Düsseldorf!!!

06.05.2009
21:30
Die Macht der Älteren
von P.Bettermann | #9

@RG
Ihre Kommentare sind billiges Wahlkampfgeklingel. Als der Rat der Stadt über den DU-Pass beraten hat, der für Leute unter der OECD Armutsgrenze gedacht war, haben CDU, Grüne, DAL und andere dagegen gehalten. Wissen Sie eigentlich wieviele Rentner mit ihrer Rente unter dieser Grenze leben müssen?
Wir können in unserer Stadt an vielen Stellen Verbesserungen für unsere Senioren erreichen, Bundespolitik hin oder her!

06.05.2009
19:41
Die Macht der Älteren
von canadawolle1602 | #8

Die Rentner werden die Lügen von vor der Letzten Wahl hoffentlich nicht vergessen.
Mehrwertsteuer,
Kapitalertragssteuer
Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten
usw.

06.05.2009
16:42
Die Macht der Älteren
von RG | #7

@ Rheinhauser

Auch wenn SPD-Funktionäre wie Sie immer versuchen Kritiker der asozialen SPD schlecht zu schreiben so ändert das nichts daran, dass ich nie ein Reformpolitiker gewesen bin.

Und die während die rückgratlosen Opportunisten in der SPD geblieben sind haben aufrechte Sozialdemokraten die verkommene SPD schweren Herzens verlassen weil sie sahen, dass mit dieser Schröder-SPD keine sozialdemokratische Politik mehr geht!

06.05.2009
08:50
Die Macht der Älteren
von Rheinhauser | #6

@ RG

Die Linke besteht doch zu Teilen aus den Reformpolitikern der aSPD, oder?

Sind Sie nicht als Reformpolitiker der aSPD nun in der DaL?

Hmmm ein Schelm wer böses dabei denkt ;-)

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