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Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose

30.04.2013 | 09:00 Uhr
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
Lukas Hirtz tritt für die Partei Die Linke zur Bundestagswahl an.Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Lukas Hirtz (23) aus Duisburg für Die Linke Kandidat bei der Bundestagswahl. Er will das Arbeitslosengeld erhöhen und fordert höhere Zuwendungen für klamme Kommunen wie Duisburg.

Die Parteien befinden sich mitten in den Vorbereitungen zum Wahlkampf für die diesjährige Bundestagswahl. Dabei rücken auch neue Politiker in den Fokus. Die Linken etwa schicken den Studenten Lukas Hirtz ins Rennen. Der junge Politiker stellt sich diesmal den Fragen zur Bundestagswahl.

Wie bereiten Sie sich auf die Bundestagswahl vor?

Lukas Hirtz: Die Linke bietet Trainings- und Themenlehrgänge an. Die habe ich schon und werde ich noch wahrnehmen.

Mit welchen politischen Zielen wollen Sie Wähler überzeugen?

Hirtz: Es hat sich gezeigt, dass Die Linke die einzige Partei im Bundestag ist, die gegen die Bankenrettungspakete gestimmt und Kürzungspakete abgelehnt hat. SPD und Grüne haben im Zweifel immer mit CDU und FDP gestimmt. Einen Politikwechsel kann es also nur mit der Linken geben. Wir sind auch die einzige Partei, die konsequent für Frieden steht.

Auf einem Blick
Zahlen und Fakten zu Lukas Hirtz

Alter: 23

Berufsausbildung: Abitur, derzeit Student

Familienstand: ledig

In der Partei: seit 2009

Parteiamt: OV-Sprecher Homberg/Ruhrort/Baerl, Direkt- und Listenkandidat für Die Linke

Wie viele Mitglieder haben Sie?

Hirtz: Ende des Jahres 2012 waren es 63 741 Mitglieder.

Wie ist der Altersdurchschnitt? Warum kommen keine neuen Mitglieder nach?

Hirtz: Der Altersdurchschnitt liegt wegen der Parteigeschichte relativ hoch. Viele junge Leute haben keine Zeit, sich politisch zu engagieren. Will die Politik für Nachwuchs sorgen, muss sie das Turbo-Abitur und die Bologna-Reform umgestalten.

Wie erreichen Sie junge Menschen? Interessiert sich die Jugend für politische Themen?

Hirtz: Umfragen zu Folge sind junge Menschen politisch interessiert. Am besten erreicht man junge Menschen daher bei persönlichen Gesprächen oder übers Internet.

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    Seite 2: Lukas Hirzt (Die Linke) tauscht sich über Facebook mit Wählern aus

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Kommentare
16.09.2013
03:15
Linke: Armutsbekämpfung durch Armutseinwanderung !?
von Klamarro | #7

Was die Linke und der Herr Hirzt unter Armutsbekämpfung verstehen, erfährt man hier:

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/sagen-sie-mal-lukas-hirtz-linke-1.3671860?skip=3

Die Linke Duisburg will "mehr Geld für Armutslose", aber sie will auch, dass immer mehr Arbeitslose nach Duisburg kommen. Hinz zur Lösung des Problems der Armutszuwanderung:

Wir werden mit den betroffenen Menschen Lösungen diskutieren. Mit Zuwanderern und Anwohnern. Aber auch finanzielle Mittel werden benötigt. Die Linke will mehr steuerliche Gerechtigkeit, bei der die Reichen belastet werden, die Wenigerverdienenden entlastet und große Steuereinnahmen generiert werden. Davon müssen wir Geld für Sprachkurse, anständige Wohnungen, und Fort- und Ausbildungen bereitstellen.

Im Klartext: Anstatt irgendetwas gegen die Armutseinwanderung zu unternehmen, sollen die Steuerzahler immer mehr geschröpft werden, um mit dem Geld eine Art "Rund-Um-Versorgung" der Neuzuwanderer zu finanzieren.

16.09.2013
03:02
Gewalt und antieuropäischer Rassismus
von Klamarro | #6

Auf seinem T-Shirt erkennt man ein Emblem der sogenannten "Antifa" -linksautonome Schlägertruppen. Deutlich ist auf dem Shirt zu sehen, wie auf eine am Boden liegende Person eingetreten wird.

Auch auf seinem Facebook-Profil finden sich Symbole der "Antifa", die nicht nur für ihre Gewalttätigkeit berüchtigt ist, sondern auch für ihren antiweißen Rassismus –Hass, der sich nicht nur gegen Deutsche ohne Migrationshintergrund sondern auch gegen europäische Zuwanderer richtet.

Auch aus der Inschrift rund um die Abbildung des auf den Boden liegenden Gewaltopfers -"Good night White pride" - spricht dieser Ideologie.

Die offene Nähe, die Hirzt durch sein T-Shirt, seinen Facebook-Auftritt für diese Linksautonomen und deren Gedankengut zeigt, sollten potentiellen Wählern ein Zeichen sein. Ganz besonders "weißen" Europäern – ganz egal ob nun Deutsche oder Migranten– die sich von den sozialen Positionen von der Linkspartei angesprochen fühlen, sollte es eine deutliche Warnung sein.

27.08.2013
20:33
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von Marcel1977 | #5

Schicker Hoodie. Tritt auf dem Emblem jemand auf einen wehrlos am Boden liegenden ein oder habe ich einen Knick in der Optik?

30.04.2013
16:01
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von shayne | #4

Mehr Geld? Ganz einfach: ARBEITEN GEHEN!!!!! (...weniger ausgeben für Rauchen und Saufen wäre vielfach auch ein Anfang...)

Aber wer in diesem "Sozial"Staat noch ehrlich arbeitet und Steuern zahlt, ist ja eh der Dumme....

1 Antwort
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von Kroesus | #4-1

Auf einen freien Arbeitsplatz kommen 10 Arbeitslose. Die offenen Arbeitsplätze sind Größtenteils im Niedriglohnsektor- Da zahlt der Staat den Lohn anstelle des Arbeitgebers. Sie sehen: Arbeiten gehen ist nicht so einfach, wie ihre Forderung suggeriert.
Auch das Bundesverfassungsgericht sagt: mit Hartz IV ist ein würdiges Leben (vgl. GG§1) kaum möglich.
Wie viele Arbeitslose kennen Sie, dass sie diese Menschen zu Rauchern und Alkoholikern abstempeln können?
Steuern zahlen Arbeitslose übrigens auch : Mehrwertsteuer. Und damit vermutlich kaum weniger als Sie!!!

30.04.2013
15:34
Die Linke hat Geld für professionellen Wahlkampf in der Glossywelt
von derZWITSCH | #3

Hallo Nachwuchsstar

Wenn endlich geklärt ist, wohin die SED ihre Milliarden verschoben hat (Schweiz?) und wie die wahre Rolle von RA Gysi war, dann würden die Worte und Einstellungen Sinn machen und hätten nicht dieses Ulli-Hoeneß-Aroma in heißer Luft. Pardon, aber ich möchte nicht von einem Studenten in Berlin vertreten werden. Da sollte man auch in DU einen Abschluß und/oder Lebens-(Politik-)Erfahrung haben für das Haifischbecken an der Spree (Berlin, Berlin, keiner will Berlin!). Inhaltlich muß man zumeist leider zustimmen.

* * *

1 Antwort
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von Kroesus | #3-1

1990 wurde sämtliches Vermögen der SED an eine Treuhandgesellschaft übertragen. Diese hat das Geld in Privatisierungen gesteckt und an den Bundeshaushalt überwiesen: Dort ist es von Kohls-Haushaltsloch verschlungen worden.
1995 hat das Oberlandesgericht Berlin festgestellt, dass das Vermögen der SED ordnungsgemäß und komplett abgewickelt wurde.
Die PDS war 1990 ohne Vermögen und musste sich komplett neu aufbauen (lediglich den Sachbesitz der KPD vor 1933, durfte sie behalten), während CDU und FDP sich das Vermögen der Blockparteien einverleiben durften!!!(CDU: 20 Mio. Mark)
Also erst informieren, bevor man platte Sprüche von schlechten Kabarettisten nachplappert!!!

30.04.2013
14:19
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von sneiper | #2

mehr Geld,
das möchte ich auch gerne.

1 Antwort
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von willy22 | #2-1

Und dann hauen wir auch auf die rote Pauke.

30.04.2013
10:33
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von damalsinessen | #1

na dann mal los Herr Hirzt mit der Finanzierungsstrategie für Ihre politische "Wunschliste". Wenn Sie all dies ohne die überall seit Jahrzehnten übliche Ausweitung der Neuverschuldung und der weiteren Belastung künftiger Generationen schaffen, dann ziehe ich den Hut.

Ansonsten viele frommen, jedoch unfinanzierbaren und somit - außer der Einführung des Mindestlohs und ggf. wünschenswerten Abschaffung von Minijobs - unrealistischen Wünsche.

Finanzieren und fördern sollte man übrigens eher Arbeit anstatt Arbeitslosigkeit.....

1 Antwort
Die-Linke-Politiker will mehr Geld für Arbeitslose
von fraka | #1-1

Und da Arbeit überreichlich vorhanden ist können wir ja einige Millionen Menschen deutlich unter dem Existenzminimum dahinvegetieren lassen.

Feine Welt in der Sie leben....

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