Die Legende kehrt zurück
10.03.2009 | 14:41 Uhr 2009-03-10T14:41:00+0100Die Dinosaurier sind wieder da.
„Shaa Khan”, die Ende der 60er Jahre mit Peter Burschs „Bröselmaschine” zu den ersten Rock-Bands der Flower-Power-Generation in Duisburg gehörte, plant ihr Comeback. Am Samstag, 18. April, sind die noch rüstigen Rocker nach 15 Jahren Bühnenpause und gut 30 Jahre nach ihrer ersten LP „The World will end on Friday” beinahe in der Original-Besetzung wieder im „Pulp” an der Wanheimer Straße zu erleben.
Die alten und auch jüngeren Fans des Ensembles dürfen sich auf Klaus Grandt, Gesang und Percussion, Jochen Gutermuth am Bass, Walter Kaulhausen am Schlagzeug, Horst Schlechtriemen an den Keyboards und als Ersatz für für Ur-Mitglied Roland Soltysiak an der Gitarre auf Wolfgang „Kralle” Döhr freuen.
Das letzte Mal stand die Band vor 15 Jahren zusammen mit den alten Weggenossen von der „Bröselmaschine” und der Irish-Folk-Band „Sheevon” zum 25. Geburtstag von Amnesty International auf der Konzert-Bühne. Danach wurde es still um die Band.
Dass die Jungs von „Shaa Khan” nicht nur in Duisburg und Umgebung bekannt waren, dies belegen die biographischen Notizen im „German Rock Lexikon”, wo darauf hingewiesen wird, dass „Shaa Khan Ende der 60er vom Schlagzeuger Walter Kaulhausen und dem Gitarristen Roland Soltysiak in Duisbburg gegründet wurde”. Der Stil zu dieser Zeit: „Deutsch-Rock mit englischen Texten, stark von Bands wie Genesis und Yes beeinflusst”.
Später wurde dann, so die kundigen Lexikon-Schreiber, der „Sound immer rockiger und lauter und fiel unter die Kategorie Hardrock”. Anfang der 80er erschienen bei Bellaphon zwei Singles, von denen „Someone's Calling” sogar in der WDR-Schlagerrallye landete. Mit der „Neuen Deutschen Welle” wurde es dann stiller um die Gruppe, die sich dann 1993 von der Szene verabschiedete.
Doch wie nun Sänger Heiner Waldmann sagt, wird nicht nur „Single Malt Whisky erst dann richtig gut, wenn man ihn mindestens 15 Jahre in Ruhe lässt”. Vor anderthalb Jahren traf sich die Band zum Essen und man beschloss, mal wieder gemeinsam zu proben und eventuell auch wieder als „Shaa Khan” aufzutreten. Lediglich Original-Gitarrist Roland Soltysiak hatte an diesem Comeback kein Interesse.
Der Konzert-Termin steht nun inzwischen fest und Heiner Waldmann kann den Shaa-Khan-Fans zusätzlich ein ganz besonderes Bonbon präsentieren. Ein kleines norddeutsches CD-Label hat die Rechte der beiden alten LP's „The World will end on Friday” und „Anything wrong” erworben und will diese wieder veröffentlichen.

10:25
liebes der westen team, was immer auf eurer seite falsch läuft. ich habe einen anderen text geschrieben als den #2. Gruß Michael Czaja
11:47
Das Foto in der Vorschau ist von Michael Czaja©, music-cut.de mehr auch auf shaakhan.de/
11:47
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