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Die Kugel rollt, der Rubel auch

13.03.2008 | 20:39 Uhr

Spielbank-Start: Nach zehn Monaten Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen und unter den Top 3 in Deutschland.Stadt bekommt für 2007 rund 4,4 Mio Euro. Casino-Leitung sieht Verbesserungsbedarf fürs "City-Palais"

CASINO DUISBURG ZIEHT ERSTE BILANZ Strahlende Gesichter im Casino: 700 000 Besucher, 600 000 spielende Gäste, vom Start an die Nummer 1 unter den NRW-Spielbanken und schon im Top-Trio der deutsche Spielcasinos. Diese erste Bilanz zog Casino-Direktorin Claudia Bieling gestern: "Wir haben das Ziel erreicht."

Seit dem Start im Februar habe sich die modernste Spielbank Deutschlands zu einem "neuen Magneten für die Stadt Duisburg" entwickelt. Für die Stadt seien in den zehn Monaten seit der Eröffnung 4,4 Mio Euro an Spielbankabgabe angefallen. Bieling: "Die Fahnen vorm Rathaus winken uns zu."

114 Mio Euro Gewinne gab es an den 354 Automaten, dazu wurden 57 Kreuzfahrten und 17 Autos vom Mini bis zum Porsche ausgespielt.

In der deutschen Casino-Landschaft liegt die Duisburger Spielbank hinter den Berlinern und dem Stuttgarter auf Platz 3, in Nordrhein-Westfalen nach Besuchern schon an der Spitze. Gefolgt von Dortmund-Hohensyburg, Bad Oeynhausen und Aachen. Allerdings wird in Dortmund (noch) mehr Geld verspielt als im Westen des Reviers. "Viele Besucher mit kleinen Einsätzen - das ist gesund", sieht Bieling darin durchaus Vorteile.

249 Mitarbeiter beschäftigt das Casino inzwischen, dazu kommen rund 80 Mitarbeiter der Gastronomie. Bar, Lounge und Speiserestaurant "Inside" seien beim Publikum ebenfalls angekommen, erläuterte deren Chef Urs Mente. Erstaunlich viele Gäste registriere man aus Düsseldorf, aber auch aus Mülheim und Essen. Erfreuliches Echo verzeichne man auch bei Angeboten wie Whisky-Verkostungen oder Cocktail-Kursen.

Herausforderung fürs laufende Jahr ist unter anderem der demnächst obligatorische Nichtraucherschutz. Bieling: "Der Zocker raucht." Man werde bis zur Jahresmitte dafür sorgen, dass sich Raucher weiterhin wohlfühlen, Nichtraucher aber auch.

Verbesserungsbedarf sieht Bieling im Umfeld: Im "City-Palais" bleibe die Publikumsfrequenz "hinter den Wünschen zurück". Und: "Wir halten die Türen zu, damit der Currywurst-Geruch nicht nach oben dringt." Gleichwohl sei man bemüht, die Situation in der Einkaufs-Mail zu verbessern. Handel und Gastronomie hätten sich dort erst finden müssen. Das Casino werde bei der Werbung künftig helfen. Am 19. bis 21. April werde das einjährige Bestehen der Passage gefeiert. Und bald sei das "Forum" fertig: "Davon werden auch wir profitieren."

Siehe auch Rhein-Ruhr

Von Willi Mohrs

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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