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Die große Zeit der Eisenbahn

22.11.2007 | 21:07 Uhr

"Eisenbahnen im westlichen Ruhrgebiet", so lautet der Titel eines Bildbandes, den der Erfurter Sutton-Verlag jetzt dem Schienenverkehr im Großraum Duisburg gewidmet hat. Gezeigt wird die Ära der Dampflokomotiven

In seiner Reihe preiswerter Bildbände mit alten Ansichten von Städten und vom Schienenverkehr hat der Erfurter Sutton-Verlag jetzt auch das westliche Ruhrgebiet und seinen Eisenbahnverkehr mit einem 127-seitigen Bildband bedacht. Die Präsentation fand in der auf Verkehrsliteratur spezialisierten Fachbuchhandlung von Jürgen Donat in Duissern statt.

Für Michael Schenk (48), den Autor, ist der Band die mittlerweile siebte Arbeit für den Sutton-Verlag. Schenk, Sparkassenbetriebswirt in Witten, ist von Kindheit an Eisenbahnnarr. Seit den 60er Jahren ist er selbst mit der Kamera am Schienenstrang unterwegs, sammelt aber auch Aufnahmen anderer Fotografen, ferner Eisenbahn-Dokumente. "Der optische Aspekt steht für mich im Mittelpunkt", sagte er bei der Vorstellung des Bandes - die Verflechtung von Landschaft und Technik.

Für den Band steuerte Schenk selbst einige Aufnahmen bei. Der Großteil stammt aber von anderen Fotografen. Gezeigt wird die typische Eisenbahn-Atmosphäre, wie sie Reisende aus den Vor- und Nachkriegsjahren kennen, also Bahnsteig- und Bahnhofs-szenen oder das Innenleben von Zügen.

Der Schwerpunkt der Aufnahmen liegt aber beim typischen Ruhrgebietsverkehr. Zu sehen sind Lokomotiven und Züge auf den Gleisanlagen großer Werke in Duisburg, Mülheim/Ruhr und Oberhausen, Aufnahmen von Reisezügen in den Bahnhöfen der drei Städte, ebenso Aufnahmen fahrender Reise- und Güterzüge. Gezeigt werden aber auch Kinder, die am Bahndamm spielen, Bahnhofsvorplätze in zeitgenössischen Aufnahmen und Fotografien von Bahnbe-triebswerken, also Lokomotiv-Depots. Abgedeckt wird dabei der Zeitraum von etwa 1880 bis zum Ende der Dampflokzeit. mkw

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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