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Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen

18.10.2011 | 11:48 Uhr
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
Knapp 80.000 Unterschriften von Duisburger Bürgern sammelten die Gegner von Adolf Sauerland in den vergangenen vier Monaten. Damit haben mehr Menschen die Liste unterschrieben als Sauerland 2009 wählten. Das Ergebnis sollte auch die CDU nachdenklich stimmen. Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool

Duisburg.   Knapp 80.000 Unterschriften haben die Sauerland-Gegner gesammelt. Das muss nun vor allem die CDU nachdenklich stimmen. Nur sie kann es jetzt sein, Sauerland den Weg zum Rücktritt zu ebnen. Ein Kommentar von Oliver Schmeer.

Knapp 80.000 haben mit ihrer Unterschrift klar gemacht: Sie wollen, dass es ein Abwahlverfahren gegen Oberbürgermeister Sauerland geben soll. Dahinter steckt nicht der Wunsch, jemanden aus der Stadt zu jagen. Die meisten wollen vielmehr einen Neuanfang für Duisburg. Den braucht die Stadt auch dringend. Es ist zu spät, an Normalität zu glauben, sie herbeizureden.

Knapp 80.000 . Das ist ein großer Erfolg für die Initiative. Das ist ein Zahl, die weit über parteipolitisches Lagerdenken geht. Dass diese Zahl auch über Sauerlands Ergebnis bei seiner OB-Wahl 2009 liegt, birgt ein klare Botschaft und lässt sich nicht als „Sammelei“ von Linken, Aufwieglern und Nörglern abtun.

Oliver Schmeer, Leiter der WAZ-Redaktion in Duisburg.

Knapp 80.000. Das muss auch Sauerland selbst beeindrucken. Das muss vor allem die CDU nachdenklich stimmen, die sich unverbrüchlich vor ihr verbliebenes Bollwerk der Rathausmacht stellt. Sie war es, die Sauerland zurückpfiff, als er seinen Rücktritt nach der Loveparade erwog. Nur sie kann es jetzt sein, Sauerland den Weg zum Rücktritt zu ebnen. Noch einmal: Es wird keine Normalität geben.

Knapp 80.000 sind nicht 92.000, die es zur Abwahl bedarf. Doch Sauerlands Walsumer Weggefährte Mettler – da mag die CDU noch so viel SPD-Tücke des Fraktionschefs vermuten – zeigt eindringlich das Dilemma auf: Duisburg bliebe tief gespalten und käme nicht zur Ruhe. Ist das denn so schwer zu akzeptieren?

Oliver Schmeer

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Kommentare
21.10.2011
01:07
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von turnaround | #80

#79
Nö, falsch geraten. Wir anwesenden Bürger waren weder bestellt noch ausgesucht, noch trainiert, sondern einfach hochgradig erbost über die Platitüden, die unser OB vor versammelter Presse mal wieder absonderte. Wir sind auch keineswegs ständig verfügbar, sondern müssen als Arbeitnehmer einen Urlaubstag dafür einsetzen, um bei einem solchen historischen Ereignis im Rathaus dabei sein zu können.

Und: Ich meine verdammt Ernst, was ich so von mir gebe. Dem Alter Knabe/Mädchen bin ich mehr als entwachsen.

Zu Ihrem P.S.: Ja, manche Kommentatoren halte ich tatsächlich für gnadenlos doof.

19.10.2011
14:15
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von albertus28 | #79

# 76 von.... während - seine- Bürger ihn gleichzeitig hörbar ausbuhen und auspfeifen..
Auf diese bestellten, ausgesuchten und trainierten sowie ständig verfügbaren Buher und Pfeifer als seine Bürger sich zu berufen....
Sie meinen das nicht wirklich ernst,was Sie da so von sich geben....
mir scheints,der Knabe/Mädchen(?)hat Humor
PS
Oder Sie halten denn nun alle anderen für gnadenlos doof.

19.10.2011
13:56
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von albertus28 | #78

zu #73
Hallo,lieber Advokatus,nein,ich trage keinetiefschwarze Brille.Und dass ich Ihren Beitrag nicht so verstanden habe,wie gemeint,tut mir leid.Danke für den Hinweis
PS
unter #72 ist Ihnen ja jemand unaufgefordert beigesprungen,der sein Copyright o.Ä. auf Mehltau einfordert; Soll er; Recht hat er aber nur insoweit,als dieser Begriff für Duisburg nur in Verbindung mit Krings,Zieling, Brand und Co und deren Regierungszeitgilt. Und es ist als geflügeltes Wort in den Sprachgebrauch eingeflossen und auch so in die Geschichte von Duisburg eingangen ist.

19.10.2011
11:21
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von Hagrid | #77

@ # 66:

Sind Sie etwa Herr Pofalla? Was sollen die Pöbeleien?

19.10.2011
00:40
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von turnaround | #76

Allmählich glaube ich, Sauerland hat nicht mehr alle Tassen im Spind. Ist politisch nicht korrekt, in Ordnung. Aber welcher Mensch gibt denn vor bundesweit vertretenen Medien ein derartiges Ich-halte-durch-Statement ab, während seine Bürger ihn gleichzeitig hörbar ausbuhen und auspfeifen?

19.10.2011
00:01
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von vaikl | #75

@ #74

Hat Ihre Mama den Webbrowser mit der Kindersicherung nur auf DerWesten programmiert?

18.10.2011
23:15
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von Trowel | #74

Heute nur zwei Beiträge zum Thema?
Vorschlag: der ganze Duisburg- Teil nur zum Thema AS.
Dann kann man auch einige Schreiberlinge entlassen.

18.10.2011
22:35
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von Advocatus | #73

@ 70 albertus28

Habe ich so kompliziert geschrieben, dass man meinen Beitrag nicht verstehen konnte? Oder war das Lesen aufgrund tiefschwarzer Brille gerade mal nicht möglich?

Dann wäre Ihnen sonst wohl aufgefallen, dass ich genau das Gegenteil des von Ihnen Unterstellten geschrieben habe, nämlich dass ich Krings, Ziling & Co *nicht* nachhänge?

Aber Glauben ist ja auch so viel einfacher als verstehen und hinsehen....

18.10.2011
22:29
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von taosnm | #72

#70 albertus28
An dem Mehltau, den ich Ihnen servierte, haben Sie offenbar viel Freude. Ausserdem sollten Sie zur Kenntnis nehmen, dass wir uns nicht mit der Vergangenheit, sondern mit der Zukunft beschäftigen wollen, und die liegt gewiss nicht in und auf Leuchttürmen. Wären es wirklich Leuchttürme, könnte man die Verursacher wenigstens noch darauf verbannen. Doch es geht künftig darum, die ganze Stadt zu gestalten, nicht eine einzige Einkaufsstrasse, und das geht nur ohne Altlasten, d.h., diese müssen nachhaltig entsorgt werden, und dazu wurde gestern ein eindrucksvoller Anfang gemacht.

18.10.2011
22:18
Die CDU in Duisburg muss den Weg für den Rücktritt von Adolf Sauerland ebnen
von b.scheuert | #71

#68


Dann legen Sie doch ihre Fakten mal auf den Tisch

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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