DGB: Ferienjob nur mit Arbeitsvertrag

Viele Schüler machen zur Zeit Ferienjobs. Dafür gebe es Regeln, mahnt die DGB-Jugend: „Wer dagegen verstößt, kann mit heftigen Geldbußen rechnen.

„Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, sagt DGB-Jugendbildungsreferent Felix Spreen. Grundsätzlich sei Kinderarbeit bis einschließlich 14. Lebensjahr verboten. Nur wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder über 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei, Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Es müssen aber leichte Tätigkeiten sein wie Gartenarbeit, Zeitungaustragen oder Botengänge.

Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Und für die gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. „Aber auch hier sind einige Regeln zu beachten“, so Spreen: „Wer schulpflichtig ist, darf nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Denn Schulferien sind in erster Linie zur Erholung da.“

Wichtig: Schwere körperliche oder gefährliche Arbeit ist für Jugendliche tabu.

„Auf jeden Fall sollten Schüler nur mit einem schriftlichen Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Und der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln“, rät Spreen.