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X-Factor

Der singende Polizist von nebenan

14.02.2012 | 18:48 Uhr
Der singende Polizist von nebenan
Foto: WAZ FotoPool

Duisburg.   David Pfeffer ersang sich im Dezember 2011 den Sieg bei der Casting-Show „X-Factor“ - mit der NRZ sprach er über seine Tour und das erste Duisburger Konzert seit dem Gewinn der Show. Hier trat er mit seiner Band „Inpaticula“ unter anderem vor seinen Duisburger Polizeikollegen auf.

Welche Frau würde nicht gern von ihm verhaftet werden? David Pfeffer ging, bevor er bei der Casting-Show „X-Factor“ im Dezember 2011 den Sieg ersang, für die Duisburger Polizei auf Streife . Jetzt geht der 29-Jährige seit einigen Wochen nicht mehr mit seinen Kollegen von der Duisburger Polizei auf Tour, sondern mit seiner Band „Inpaticula“. Ende Januar ging’s in Würzburg los und von da aus weiter nach Frankfurt, München und Köln . Mittlerweile hat der geborene Hertener nicht nur ein „Heimspiel“ in Dorsten hinter sich, sondern ist auch schon vor seinen Kollegen in seiner Wahlheimat Duisburg aufgetreten. „Es waren so um die 20 Arbeitskollegen von mir gestern da“, sagt der Sänger im NRZ-Gespräch, „die sind dann nach dem Konzert noch auf eine Cola geblieben und wir haben geredet, das war sehr schön“.

 

Ein anderer Pegel von Nervösität

Das Duisburger Konzert im „Grammatikoff“ sei schon etwas ganz Besonderes gewesen. „Das ist ein anderer Pegel von Nervosität, wenn man Menschen im Publikum persönlich kennt“, erzählt Pfeffer, „aber sobald man auf der Bühne steht, ist das dann auch weg“. Außerdem war es so voll, dass er einzelne Personen von der Bühne aus nicht sehen konnte. „Hier haben wir einige feste Feste gefeiert“, erinnerte er sich auf dem gestrigen Konzert schmunzelnd an das „Grammatikoff“, das früher „Hundertmeister“ hieß.

David Pfeffer in Duisburg

Er wolle generell allen eine gute Show bieten, nicht nur auf Heimspielen. „Spannend sind natürlich die ungefilterten Reaktionen in der Heimat - von Freunden bekommt man ein anderes Feedback nach der Show, als von anderen Fans“.

 

Besonders gefreut hätten den schönen Musiker, der sehr viele softe Liebeslieder spielt und nur einige rockigere Nummern, Rückmeldungen von Freunden, die ansonsten andere Musik hören. „Wenn die nach der Show zu mir kommen und sagen: ‘David, eigentlich ist das ja nicht so meine Musik, das ist mir zu soft, ich steh’ auf was Härteres - aber das war trotzdem ein toller Abend’ dann ist besonders schön für mich, dass ich auch andere auf dem Konzert überzeugt habe.“ Diese direkte Ehrlichkeit, die würde dem musikalischen 29-Jährigen so gut gefallen an den „Jungs aus dem Pott“. „Wenn ich die nach ihrer ehrlichen Meinung frage, kriege ich die auch direkt zu hören“.

Mit David Pfeffer backstage bei X-Factor

 

Der Auftritt im „Grammatikoff“ am Montag war der erste in seiner Wahlheimat, seit er vor gut drei Monaten bei der Casting-Show „X-Factor“ gewann. Das Konzert war, ähnlich wie das vor ein paar Tagen in Dorsten, wo er unter anderem vor seiner Familie auftrat, schnell ausverkauft gewesen. In Duisburg fühle er sich zu Hause, wie er auf dem Konzert zugab: „Ich wohne seit acht Jahren in Duisburg und ich bin mittlerweile echt ein bisschen heimisch geworden hier.“

David Pfeffer gewinnt X-Factor-Finale

 

Bis Ende Mai beurlaubt - Verlängerung möglich

Die Duisburger Polizei muss ihn allerdings noch eine Weile entbehren - „ich bin bis Ende Mai beurlaubt“, sagt er im NRZ-Gespräch. Auf die Frage, ob er danach wieder in Duisburg auf Streife geht, lacht der Polizist: „So eine Beurlaubung ist problemlos verlängerbar - aber zu meinen weiteren Plänen kann ich derzeit noch nichts sagen“. Das er mit Herz und Seele Polizist war und ist, ist spürbar, wenn er erzählt, was ihm seine Polizei-Laufbahn für die Bühne gebracht hat: „Polizisten haben Nervenstärke und können gut mit Stresssituationen umgehen“. Im Polizeidienst habe er auch zwischenmenschlich viel gelernt. „Das Polizist-Sein hat schon meinen Charakter mitgeformt“.

Heute Abend gibt es das nächste Heimspiel: David Pfeffer spielt mit seiner Band „Inpaticula“ in der Bochumer Zeche - danach geht es weiter nach Berlin und Hamburg.

Gecastet - und vergessen?

 

Jule Körber

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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